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Stationssoftw are 711.1 (R18 - 1) / Versions beschre ibung Ausgabe 05/2018 15 4.7 SIPLACE JTF -ML 2 – Erweiterte Funkti onalität Die Funktionalit ät ist für den Flächenm agazinfördere r SIPLACE JTF - ML2 er weitert worde…

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Stationssoftware 711.1 (R18-1) / Versionsbeschreibung Ausgabe 05/2018
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Durch Auswählen einer der verfügbaren Oberflächen, werden rechts eine kurze Beschreibung
der Oberfläche und eine Liste mit den Positionen, an denen die Z-Höhe gemessen werden,
angezeigt. Die Positionen haben die gleichen Namen wie diejenigen, die verwendet werden,
wenn die Maschinenpositionen geteacht werden. Dadurch ist es für den Benutzer einfacher,
die Position zu identifizieren wenn sie geteacht werden muss oder wenn der Benutzer z.B.
überprüfen möchte, dass die Position an der Oberfläche sich nicht direkt über einem Loch
befindet.
Die Messung wird durch Drücken des Start-Tasters gestartet. Wenn die Messung erfolgreich
ist, werden die Gemessene Werte automatisch angezeigt. Ansonsten wird eine Fehlermeldung
angezeigt.
Abbildung 4-5: Gemessene Werte
In dieser Ansicht kann die Messung durch erneutes Drücken des Start-Tasters jederzeit
wiederholt werden. Ein Bild zeigt die Oberfläche beim mittleren Z-Wert, damit der Benutzer
sehen kann, welche Positionen unter oder über dem Mittelwert liegen. Der Benutzer kann
auswählen, ob das Diagramm absolute oder relative Werte anzeigen soll. Die relativen Werte
sind immer relativ zum mittleren Z-Wert.
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4.7 SIPLACE JTF-ML2 – Erweiterte Funktionalität
Die Funktionalität ist für den Flächenmagazinförderer SIPLACE JTF-ML2 erweitert worden. Das
Dialogfenster Einzelfunktionen ist wie folgt für den Förderer geändert worden:
Dialogfenster Funktionen
Bei den vorhandenen Funktionen Übergabeposition - Position teachen und
Nachfüllposition – Position teachen für die Hubachsen sind Schaltflächen Zurücksetzen
hinzugefügt worden, um die jeweilige Position auf Werkseinstellung zurückzusetzen.
Neues Dialogfenster E/A-Ports
In diesem Dialogfenster werden die Eingabe- und Ausgabezustände der Sensoren angezeigt.
Das Dialogfenster ist nur ab Benutzerebene Service (Kunde) sichtbar.
Zusätzlich ist im Dialogfenster Wartung – Dauerlauf der Dauerlauf für Flächenmagazine für den
Förderer SIPLACE JTF-ML2 hinzugefügt worden.
HINWEIS
Manuelle Funktionen werden nicht verhindert, wenn Bauelemente im Flächenmagazin-
Förderer vorhanden sind. Es gibt keine Prüfung in der Stationssoftware. Der Bediener ist
dafür verantwortlich, ob der Flächenmagazinförderer leer ist oder nicht.
4.8 Förderer Multiple Road Runner – Verbesserte Bearbeitung
Ein neues Verhalten ist implementiert worden, um die Leistung zu verbessern und die Wartezeit zu
verkürzen, wenn mehrere Förderer vom Typ Road Runner auf einem Tisch gerüstet sind.
Für diesen Förderertyp ist ein Attribut in SIPLACE Pro hinzugefügt worden, das eine der folgenden
Abholstrategien enthält:
Das Abholen wird durch die Optimierung festgelegt, d.h. Abholen von einem Förderer vom Typ
Road Runner bis dieser keine vorbereiteten Bauelemente mehr hat.
Verfügbare Förderer / Ebenen bevorzugen, d.h. wenn ein Förderer vom Typ Road Runner
Bauelemente vorbereiten muss, wird von dem anderen Förderer vom Typ Road Runner so
lange abgeholt, bis dieser Bauelemente vorbereiten muss.
Die jeweilige Abholstrategie wird explizit mit den Download-Daten von SIPLACE Pro an der Station
aktiviert. Die Bestückreihenfolge ist nicht davon betroffen.
4.9 "The Hermes Standard" Leiterplatten sperren
Ein Prozess zum Sperren von Leiterplatten ist für Linien eingeführt worden, die das Protokoll "The
Hermes Standard" verwenden. Dies bedeutet, dass eine Leiterplatte nach dem Lesen des
Barcodes in der vorherigen Maschine gesperrt werden kann und nicht in den Bestückautomaten
eingefahren wird, der "The Hermes Standard" verwendet, bis die Leiterplatte freigegeben wird, z.B.
durch den BoardGateKeeper.
Wenn "The Hermes Standard" aktiviert ist und ein Barcode existiert, bleibt die Leiterplatte in der
vorherigen Maschine liegen. Wenn kein Barcode vorhanden ist, bleibt die Leiterplatte entweder in
der Eingabesektion oder im Bestückbereich liegen, abhängig davon wo der Barcode gelesen wird.
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Der BoardGateKeeper (oder ein beliebiger Client, der die Leiterplatte sperren kann) kann jetzt eine
der folgenden Verhaltensweise verwenden:
Die Leiterplatte wird in den Bestückbereich gefahren und bestückt.
Die Leiterplatte bleibt in der vorherigen Maschine liegen und muss von dort entnommen
werden.
Die Leiterplatte wird abgebrochen und zum Ende der Linie verschoben.
Wenn die Leiterplatte gesperrt ist, wird eine detaillierte Fehlermeldung als Warnung ausgegeben.
Die Ursache der Sperre wird angezeigt (z.B. ungültiger Barcode, keine Reaktion vom
BoardGateKeeper) und der Bediener kann eine der folgenden Aktionen auswählen:
Sperre freigeben, Leiterplatte in die Maschine einfahren und Leiterplatte abbrechen
Sperre freigeben und Leiterplatte wie gewohnt bearbeiten
4.10 Front-Back-Offset-Messung
Die Stationssoftware unterstützt die neue Front-Back-Offset-Messung bei der Bestückung von
Chips mit der Technologie Fan-out Panel Level Package (FOPLP). Sie misst den Offset zwischen
der unteren Kontur eines Chips und der elektrischen Verbindung auf der Oberseite. Die Front-
Back-Offset-Messung wird auf dem Bestückautomaten CA4 zusammen mit den Bestückköpfen
C&P20 M und CPP unterstützt.
Der neue stationäre Kamera SST40 mit Glasplatte ist für diese Messung eingeführt worden. Die
Kamera muss für jede Station manuell installiert werden. Der Chip wird in der Mitte der Glasplatte
für die Messung positioniert. Zuerst misst die Kamera die untere Kontur des Chips. Das Ergebnis
dieser Messung wird dazu verwendet, die erwartete Position der Struktur auf der Oberseite zu
korrigieren, die danach gemessen wird. Die Differenz zwischen der erwarteten und der
gemessenen Position der Struktur ist der sogenannte "Chip-Offset".
Die Chips, die von einem Wafer gemessen werden sollen, müssen in SIPLACE Pro ausgewählt
werden. Jeder Chip, der mit der Front-Back-Offset-Messung gemessen werden soll, muss aktiviert
werden. Die Chips, die für die Front-Back-Offset-Messung verwendet werden, werden zuerst
abgeholt und für die Berechnung des Offset-Durchschnittswerts verwendet. Der resultierende
Offset wird für alle anderen Chips dieses Wafers verwendet, um die Chips korrekt zu bestücken.
Ein einzelner Wafer kann in der Ansicht Rüstung des SIPLACE Wafer Systems auf der
Bedienoberfläche der Stationssoftware ausgewählt werden. Wenn Front-Back-Offset-Messung
aktiviert ist für Chips, die von diesem Wafer bereitgestellt werden, werden folgende, spezifische
Daten für den Wafer angezeigt:
Offset und Abweichung
Anzahl der gemessenen Chips
Anzahl der gemessenen Chips mit einem Mindestprozentsatz von gemessenen Chips mit
"gutem Ergebnis". D.h., die Messung war erfolgreich und das Messergebnis wurde verwendet,
um den Offset zu berechnen.
Alle Gehäuseformen müssen komplett sein bevor die Produktion startet. Teachen während der
Produktion wird nicht unterstützt.