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Stationssoftware 710.0 (R16-2) / Versionsbeschreibung Ausgabe 12/2016
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4.5.2 Erhöhte Aufsetzkraft für Bestückkopf Twin VHF
Die Aufsetzkraft ist von 70 N auf 100 N für das Bestückkopf Twin VHF mit Artikelnummer
[03096701-03] erhöht worden. Die Berechnung der Abkühlzeit wurde an dem neuen Bereich 70 N
bis 100 N entsprechend angepasst.
Bestückungen mit einer höheren Kraft als 70 N sind nicht auf Stationen mit Software-Versionen <
710 und Bestückköpfen Twin VHF mit einem Funktionsstand < [-03] unterstützt. Solche
Bestückungen werden von SIPLACE Pro auf Stationen mit Stationssoftware-Version >= 710
erzwungen.
4.5.3 Verbesserte Bestückung von Snap-In-Bauelementen
Die Funktion zur Bestückung von Snap-In-OSC-Bauelementen ist verbessert worden. Mit dieser
Funktion kann das System prüfen, ob die Stifte von solchen Bauelementen vollständig eingerastet
sind. Die tatsächliche Z-Achsen-Position jeder Snap-In-Bestückung wird mit ihrem entsprechenden
Höhenreferenzwert verglichen. Diese Werte müssen übereinstimmen. Es wird empfohlen, Support-
Pins in der Nähe der Snap-In-Bestückpositionen einzusetzen.
Der Snap-In-Bestückprozess muss in SIPLACE Pro für die Gehäuseform aktiviert werden.
Zusätzlich muss der Snap-In-Schwellwert, der für den Vergleich der zwei Werte verwendet wird, in
mm festgelegt werden.
Nachdem die erste Leiterplatte vollständig bestückt ist, wird sie zur Ausgabesektion oder zum
konfigurierten Inspektionsplatz transportiert und für manuelle Inspektion markiert. Der Bediener
muss jede Snap-In-Bestückposition überprüfen und bestätigen, ob die Bestückung korrekt ist oder
nicht. Wenn korrekt, wird die entsprechende Z-Achsen-Position als Referenzposition gespeichert
und als Bestückposition für alle nachfolgenden Leiterplatten verwendet. Wenn nicht korrekt oder
wenn nachfolgende Leiterplatten schon bestückt wurden bevor die Höhenreferenzwerte geteacht
wurden, wird die gemessene Höhe ignoriert und der Bediener muss die Höhe bestätigen, wenn das
nächste Bauelement bestückt wird.
Die Höhenreferenzwerte werden nicht zu SIPLACE Pro hochgeladen. Deswegen müssen die
Höhenreferenzwerte neu geteacht werden, nachdem ein Auftrag am Bestückautomaten geändert
oder die Maschine heruntergefahren wurde.

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Die Stelle, an welcher der Bediener die Leiterplatte überprüfen kann, kann unter
Maschinenoptionen – Inspektion – Wenn die Snap-In-Bestätigung erforderlich ist konfiguriert
werden. Standardoption: In Ausgabebereich überprüfen.
Abbildung 4-5: Wenn die Snap-In-Bestätitung erforderlich ist
Wenn die Leiterplatte in die Ausgabesektion eingefahren wird, wird eine detaillierte Meldung
angezeigt.
Abbildung 4-6: Bestückpositionen bestätigen
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Sie beinhaltet:
– Die Position der Leiterplatte in der Maschine.
– Eine Liste mit allen Bestückpositionen auf der Leiterplatte, die bestätigt werden müssen.
– Eine grafische Leiterplattenübersicht, in der die ausgewählten Elemente in der Liste
hervorgehoben sind.
Es gibt drei Optionen für jede Reihe in der Liste:
– Bauelement wurde korrekt bestückt
Die Z-Höhe wird als gut für die Snap-In-Erkennung eingestellt.
– Bauelement wurde jetzt manuell bestückt
Die gemessene Höhe wird ignoriert und der Benutzer muss die Höhe bestätigen, wenn das
nächste Bauelement bestückt wird. Die Leiterplatte ist nicht mehr zur Inspektion markiert.
– Messung wiederholen
Die gemessene Höhe wird ignoriert und der Benutzer muss die Höhe bestätigen, wenn das
nächste Bauelement bestückt wird. Die Leiterplatte bleibt zur Inspektion markiert.
Nachdem die Ergebnisse für alle Bestückpositionen eingestellt sind, müssen die Einstellungen mit
der Schaltfläche Alle Bestückpositionen bestätigt bestätigt werden.
In der Ansicht Bestückpositionen gibt es zwei neue Symbole in der Spalte Optionen:
– Snap-In-Bestätigung erforderlich
wird angezeigt, wenn die korrekte Z-Höhe noch nicht vom Bediener bestätigt wurde.
– Snap-In-Erkennung aktiviert
wird angezeigt, wenn die Bestätigung vom Bediener bereits erfolgt ist.