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5 Vi sion f unktionen Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4/F4-6 5.3 BE-Visionsystem Ausgabe 07/97 ab Softwareversion SR .403.xx 5 - 24 Einricht er 5.3. 1.3 Funktionsbeschreibung Ein Segm ent des 12er Best ückk opfes ni mm…

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Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4/F4-6 5 Visionfunktionen
Ausgabe 07/97 ab Softwareversion SR.403.xx 5.3 BE-Visionsystem
Einrichter 5 - 23
5.3 BE-Visionsystem
Das BE-Visionsystem erfaßt die genaue Lage eines Bauelements, indem es zum einen den Versatz des Bau-
elementezentrums relativ zur Symmetrieachse der Pipette, zum anderen den Drehwinkelversatz zur Relativ-
drehstellung der Pipette ermittelt. Die Zustandsanalyse der Beinchenkonfiguration in x- und y-Richtung ist
ebenfalls möglich.
5.3.1 BE-Visionsystem des SIPLACE 80S-20-Bestückautomaten
5.3.1.1 Systembeschreibung
Das BE-Visionsystem besteht aus :
dem optischen System zur Lageerkennung der Bauelemente
Jeder 12er Revolverbestückkopf besitzt ein eigenes BE-Lageerkennungssystem in Sternstation 7 (siehe
Abb. 5.1.3, Seite 5 - 6).
der Visionauswerteeinheit
Bei jedem Automaten ist eine Auswerteeinheit zur LP- und BE-Lageerkennung im Steuereinschub unter-
gebracht (siehe Abb. 5.1.4, Seite 5 - 7 und Abb. 5.1.7, Seite 5 - 10).
Eine CCD-Kamera mit Umlenkspiegel, Abbildungsoptik und LED-Beleuchtungssystem bildet das optische
BE-Lageerkennungssystem. Das nutzbare Gesichtsfeld der CCD-Kamera (SONY-Kamera XC75) beträgt
24 x 24 mm². Zur Lageerkennung bzw. zum Beinchentest wird das BE im Auflichtverfahren von den LED-Zei-
len gleichmäßig ausgeleuchtet und mit der Optik auf den CCD-Chip scharf abgebildet. Mit Methoden der digi-
talen Bildverarbeitung, HALE-Verfahren (High Accuracy Lead Extraction) werden die Parameter für Lage,
Verdrehwinkel und Beinchenzustand ermittelt.
Die Visionauswerteeinheit (MVS) wurde schon in Abschnitt 5.2.1 beschrieben, da sie ja beide Funktionen von
LP- und BE-Auswertung übernimmt.
5.3.1.2 Technische Daten
Kamera-Typ : SONY XC75
Anzahl der Pixel : Kamera 768 (H) x 493 (V), Bild 746(H) x 484 (V)
Gesichtsfeld : 24 mm x 24 mm
Beleuchtungsmethode : Auflichtverfahren (Rotlicht), 3 LED-Ebenen
Bildverarbeitung : HALE - Grauwertverfahren (High Accuracy Lead Extraction)
Bildschirm : RGB - Monitor (VGA-Modus) 640 x 484 Pixel
BE-Größen : 0,5 mm x 0,5 mm ... 18,7 mm x 18,7 mm
Spektrum der erkennbaren Bauelemente : TSOP, LCC, PLCC, QFP, SO-Serien bis SO28
grundsätzlich alle Bauelemente mit J- und
Gullwing-Beinchen,
µ
BGAs
Minimaler Beinchenabstand : 0,3 mm
Minimaler Balldurchmesser bei
µ BGAs
: 250 µm
Anzahl der Gehäuseformen
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5 Visionfunktionen Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4/F4-6
5.3 BE-Visionsystem Ausgabe 07/97 ab Softwareversion SR.403.xx
5 - 24 Einrichter
5.3.1.3 Funktionsbeschreibung
Ein Segment des 12er Bestückkopfes nimmt an der Sternstation 1 ein Bauelement auf. Der Stern taktet wei-
ter, weitere Bauelemente werden aufgenommen. In Sternstation 7 befindet sich die optische Einheit des
BE-Visionsystems. Dort angekommen leuchten drei räumlich versetzte LED-Reihen das Bauelement mit Rot-
licht gleichmäßig aus. Die Optik bildet Bauelemente bis zu einer Höhe von 5 mm scharf auf den CCD-Chip
der Kamera ab.
Die von der Bauelementekamera erzeugte digitale BE-Abbildung wird in die Visionauswerteeinheit übertra-
gen. Mit Hilfe von Methoden der digitalen Bildverarbeitung (HALE-Verfahren) vergleicht die Auswerteeinheit
die BE-Abbildung mit einem zuvor im GF-Editor (Gehäuseform) erzeugten synthetischen Modell. Die daraus
gewonnenen Parameter liefern Aussagen zu Positionsabweichungen, Verdrehwinkel, Beinchenzustand und
BE-Reidentifikation. Das HALE-Verfahren hat sich als sehr robust gegenüber Störeinflüssen wie Störreflexio-
nen, unterschiedlichem Reflexionsverhalten von Beinchen, Streulichteinflüssen usw. erwiesen. Es ist genauer
und schneller als das Matching-Verfahren. Nach erfolgreicher Messung dreht das Segment das Bauelement
in Sternstation 9 in die korrekte Bestückrichtung. In Sternstation 1 wird das Bauelement dann lagekorrekt auf
die Leiterplatte bestückt.
5.3.2 BE-Visionsystem an dem SIPLACE 80F
4
- Bestückautomaten
5.3.2.1 Systembeschreibung
Das BE-Visionsystem besteht aus
dem optischen System zur Lageerkennung der Bauelemente.
Der
12er Revolverbestückkopf
besitzt ein BE-Lageerkennungssystem in Sternstation 7 (siehe Abb. 5.1.3,
Seite 5 - 6).
Für den
IC-Bestückkopf
können bis zu zwei BE-Visionsysteme eingesetzt werden. Diese sind am Maschi-
nenständer des Automaten fest montiert (siehe Abb. 5.1.6, Seite 5 - 9). Das eine dient zur optischen Zen-
trierung von herkömmlichen Bauelementen mit Beinchenanschlüssen. Das andere, mit FC-Kamera,
zentriert optisch Flip-Chips (siehe ”Option ’Bauelement messen”, Seite 5 - 82).
der Visionauswerteeinheit
Die Auswerteeinheit zur LP- und BE-Lageerkennung ist im Steuereinschub untergebracht (siehe Abb.
5.1.7, Seite 5 - 10).
Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4/F4-6 5 Visionfunktionen
Ausgabe 07/97 ab Softwareversion SR.403.xx 5.3 BE-Visionsystem
Einrichter 5 - 25
BE-Lageerkennungssystem des 12er Revolverbestückkopfes
Das optische System zur BE-Lageerkennung des 12er Revolverbestückkopfs ist in Abschnitt 5.3.1 Seite 23
bereits beschrieben.
BE-Lageerkennungssystem für den IC-Kopf mit IC-Kamera
Alle optischen Komponenten des Systems
CCD-Kamera (SONY-Kamera XC77)
Objektiv
Optisches Bandfilter zur Unterdrückung von Störreflexionen
sind in einem staubdichten Gehäuse untergebracht. Das Gesichtsfeld der CCD-Kamera beträgt 38 x 38 mm².
Zur Lageerkennung bzw. zum Beinchentest wird der IC-Baustein im Auflichtverfahren von drei LED-Ebenen
ausgeleuchtet und mit dem Objektiv auf den CCD-Chip scharf abgebildet. Mit Methoden der digitalen Bildver-
arbeitung werden die Parameter für Lage, Verdrehwinkel und Beinchenzustand von Fine-pitch-Bauelementen
und BGAs (Ball Grid Arrays) ermittelt.
BE-Lageerkennungssystem für den IC-Kopf mit FC-Kamera
Alle optischen Komponenten des Systems wie
CCD-Kamera (SONY-Kamera XC75C)
Objektiv
sind in einem staubdichten Gehäuse untergebracht. Das Gesichtsfeld der CCD-Kamera beträgt 12,2 mm x
9,2 mm. Zur Lageerkennung bzw. zum Balltest werden die Flip-Chips im Auflichtverfahren von zwei LED-Ebe-
nen ausgeleuchtet und mit dem Objektiv auf dem CCD-Chip scharf abgebildet. Mit Methoden der digitalen
Bildverarbeitung werden die Parameter für Lage, Verdrehwinkel des Bauelements bzw. Anzahl und Lage der
Balls ermittelt.
Die Visionauswerteeinheit finden Sie in Abschnitt 5.2.1 ab Seite 5 - 15.
5.3.2.2 Technische Daten
Lageerkennungssystem für den IC-Kopf für Bauelemente mit Beinchenanschlüssen
Kamera-Typ : SONY XC77
Anzahl der Pixel : Kamera 768 (H) x 494 (V)
Bild 640 (H) x 484 (V)
Gesichtsfeld : 38 x 38 mm²
Beleuchtungsmethode : Auflichtverfahren (Rotlicht)
3 Beleuchtungsebenen
Bildverarbeitung : HALE - Grauwertverfahren (High Accuracy Lead Extraction)
Bildschirm : RGB - Monitor (VGA-Modus) 640 x 484 Pixel
Spektrum der erkennbaren Bauelemente : Fine-pitch bis 55 x 55 mm² und BGAs (Ball Grid Arrays)
Minimaler Beinchenabstand : 0,4 mm
Anzahl der Gehäuseformen :
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