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5 Visionfunktionen Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4/F4-6 5.3 BE-Visionsystem Ausgabe 07/97 ab Softwareversion SR.403.xx 5 - 30 Einricht er Abb. 5.3.2 Beisp iel für unregelmäßige Bauelemente Teilungsabweichung Für jede…

Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4/F4-6 5 Visionfunktionen
Ausgabe 07/97 ab Softwareversion SR.403.xx 5.3 BE-Visionsystem
Einrichter 5 - 29
5.3.4 Kriterien zur Erfassung von Bauelementen
Form der Bauelemente
Mit der optischen Bauelementezentrierung können neben regelmäßigen auch unregelmäßige Bauelemente
zentriert werden. Als maximale Beinchenanzahl sind für die horizontale bzw. vertikale Richtung jeweils 99
Beinchen zugelassen.
Kriterien für regelmäßige Bauelemente
Definition
Ein Bauelement wird als regelmäßig bezeichnet, wenn folgende vier Bedingungen erfüllt sind:
–
rechteckige Gehäuseform (Sonderfall: quadratische Form)
–
nur ein Beinmodell (lead-type)
–
nur eine Beingruppe pro Seite
–
Die gegenüberliegende Beingruppen sind jeweils symmetrisch zu den beiden Hauptachsen
(x-, y-Achse).
Abb. 5.3.1 Regelmäßiges Bauelement
➀
Symmetrieachse
Kriterien für unregelmäßige Bauelemente
Definition
Ein Bauelement wird als unregelmäßig bezeichnet, wenn es nicht die Bedingungen für regelmäßige Bauele-
mente erfüllt.
Zusätzliche Bedingungen für die Zentrierung mit dem BE-Visionsystem:
–
In einer Reihe sind bis zu 3 verschiedene Beinmodelle erlaubt.
–
In einer Reihe sind bis zu 15 Gruppen zulässig.

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Abb. 5.3.2 Beispiel für unregelmäßige Bauelemente
Teilungsabweichung
Für jedes Bauelement kann im GF-Editor die Teilungsabweichung (das ist der Teilungsabstand von Bein-
chenmitte bis Beinchenmitte) gesondert eingegeben werden. Wird dieser Wert überschritten, wird das Bau-
element nicht zentriert und somit nicht bestückt.
Grenzwert der Qualitätsmessung
Die Bauelemente dürfen die Grenzwerte der Qualitätsmessung nicht überschreiten, weil sie dann nicht
bestückt werden.
Grenzwerte sind:
–
Differenz der Beinchenanzahl zwischen Original und Model.
–
Teilungsabweichung größer als der Wert in der GF-Datei.
–
Größerer Orthogonalitätsfehler, als in der GF-Datei vorgegeben.
–
Größere Abweichung der Außenmaße.
–
Größere Abweichung des Mittelpunkts als die zulässige Lagetoleranz beim Abholen.
Modell 1 Modell 2 Modell 1 Modell 3 Modell 2
Gruppe 1 Gruppe 1 Gruppe 2 Gruppe 1 Gruppe 2

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Einrichter 5 - 31
5.3.5 Sicherheitshinweise zu den BE-Visionsystemen am 80F
4
bzw.
80F
4
-6-Automaten
GEFAHR
OOO
An den Sicherheitseinrichtungen des 80F
4
bzw. 80F
4
-6 Automaten oder am IC- bzw. Flip-Chip-Modul dürfen
keinerlei Änderungen oder Manipulationen vorgenommen werden!
Die optische Strahlung der IC- bzw. Flip-Chip-Kamera entspricht der Laserklasse 1, solange die Kameras fest
im Automaten installiert sind (EN 60825-1 bzw. IEC 825).
Abb. 5.3.3 Kennzeichnung der Laserklasse 1
Laser Klasse 1