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3 Technische Daten Betriebsanleitung SIPLACE H F-Serie 3.13 Flexibler LP-Doppe ltransport Soft wareversion SR.50x. xx Ausgabe 01/2006 D E 156 3.13.6 Definition der T ransport spurbreite 3.13.6.1 St andardbreite Die S tan…

Betriebsanleitung SIPLACE HF-Serie 3 Technische Daten
Softwareversion SR.50x.xx Ausgabe 01/2006 DE 3.13 Flexibler LP-Doppeltransport
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3.13.3 Funktionsbeschreibung
Der flexible Doppeltransport besitzt zwei elektrisch und mechanisch voneinander unabhängige
Transportspuren. Funktional gilt das Gleiche wie für den Einfachtransport (siehe Abschnitt 3.12.3
,
Seite 151
. 3
3.13.4 Leistungsmerkmal "Flexibler Doppeltransport"
Mit dem Leistungsmarkmal "Flexibler Doppeltransport" ist es möglich, die Transportspur über die
Standardbreite von 216 mm hinaus zu verbreitern. Damit lassen sich überbreite Leiterplatten auch
in einer Maschine mit Doppeltransport verarbeiten. Die Transportwangen der zweiten Transport-
spur werden vollständig zusammengefahren. Damit ist die Transportspur zugleich deaktiviert. 3
3
Abb. 3.13 - 2 Flexibler Doppeltransport im Modus "Einfachtransport"
3
3
3.13.5 Definition der Transportspuren
Die rechte Transportspur (in Transportrichtung gesehen) wird als "Transport 1" bezeichnet, die
linke Transportspur als "Transport 2" (siehe Abb. 3.13 - 3
, Seite 156). 3
Doppeltransport mit verbreiterter Transportspur 2
(feste Transportwange links)
Transportspur 2
deaktiviert
Transportspur 1 Transportspur 2 Transportspur 1
deaktiviert
LP-Transportrichtung LP-Transportrichtung
Feste Transportwange
Doppeltransport mit verbreiterter Transportspur 1
(feste Transportwange rechts)
Bewegliche Transportwange

3 Technische Daten Betriebsanleitung SIPLACE HF-Serie
3.13 Flexibler LP-Doppeltransport Softwareversion SR.50x.xx Ausgabe 01/2006 DE
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3.13.6 Definition der Transportspurbreite
3.13.6.1 Standardbreite
Die Standardbreite der Transportspur ist die maximale Transportbreite, die durch die Sollposition
der festen Transportwange vorgegeben ist. Sie beträgt maximal 216 mm pro Spur. 3
3.13.6.2 Überbreite Transportspur
Durch Verschieben der festen Transportwange aus Ihrer Sollposition lässt sich die Transportspur
auf maximal 250 mm verbreitern. 3
3.13.6.3 Doppeltransport im Modus "Einfachtransport"
Der Doppeltransport kann online zu einem Einfachtransport konfiguriert werden. Dazu wird eine
Transportspur vollständig zusammenfahren und deaktiviert (siehe Abb. 3.13 - 2
, Seite 155). Dies
ergibt eine Transportspurbreite von maximal 450 mm. 3
3.13.7 Transportarten
Der flexible Doppeltransport lässt sich in zwei Modi betreiben: 3
– Transportart synchron
– Transportart asynchron
3
Abb. 3.13 - 3 Transportarten
Transportart synchronTransportart asynchron
Betriebsanleitung SIPLACE HF-Serie 3 Technische Daten
Softwareversion SR.50x.xx Ausgabe 01/2006 DE 3.13 Flexibler LP-Doppeltransport
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3.13.7.1 Transportart asynchron
Beschreibung 3
Im asynchronen Betrieb wird immer eine Leiterplatte in einer Transportspur bestückt, während
eine andere in der zweiten Transportspur in die Bestückposition gefahren wird. Damit wird die
volle Transportzeit eingespart, was speziell bei Leiterplatten mit geringer Taktzeit zu einer erheb-
lichen Leistungssteigerung führt. 3
Funktion 3
Ist die Maschine mit Auftragsdaten (Nutzen, Rüstung) versorgt, werden zu jedem Zeitpunkt des
Bestückbetriebs die auf den Eingabebändern anstehenden Leiterplatten in das jeweilige Bearbei-
tungsband transportiert (bei freiem Bearbeitungsband). Der Bestückablauf startet, sobald eine LP
in das jeweilige Bearbeitungsband transportiert wurde. Die Leiterplatten werden nacheinander
bestückt. 3
Wird der Bestückablauf unterbrochen, so wird die Transportschnittstelle gesperrt und die Leiter-
platten, die zu diesem Zeitpunkt in den Bearbeitungsbändern liegen, werden fertigbestückt. 3
Die Transportschnittstelle wird für beide Transportspuren gleichzeitig gesperrt bzw. freigegeben.3
3.13.7.2 Transportart synchron
Beschreibung 3
Im synchronen Betrieb werden zwei Leiterplatten gleicher Größe gleichzeitig in die Bestückposi-
tion gebracht. Sie müssen als gemeinsamer Nutzen bearbeitet werden. 3
Damit wird die Bearbeitung von Ober- und Unterseite einer Leiterplatte in einer Linie ermöglicht.
Die Zeit, die für den Leiterplattentransport anfällt, reduziert sich, da immer zwei Leiterplatten
gleichzeitig transportiert werden. Zudem wird eine bessere Auslastung der Pipettenkonfiguration
erzielt. 3
Funktion 3
Leiterplatten auf den Transportspuren 1 und 2 werden synchron (d.h. die Transportbänder sind
unabhängig voneinander, werden aber synchron angesteuert) auf den Transportstrecken bewegt.
Der Bestückinhalt für Transportspur 1 und 2 muss über zwei Einzelschaltungen in einem Nutzen
organisiert werden. (Siehe Betriebsanleitung SIPLACE Pro). 3
Ist nur eine Transportspur (bzw. Mittenband) beim Start des Bestückablaufs belegt, wird die Ein-
zelschaltung dieser Transportstrecke als „nicht zu bestücken“ identifiziert. 3