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Betriebsanleitung SIPLACE HF-Serie 6 BE-Handling Softwareversion SR.50x. xx Ausgabe 01/2006 DE 6.1 Zuführmodule 247 6 BE-Handling 6.1 Zufüh rmodule Zur Bere itstellung d er versc hiedenen Baueleme ntetypen s tehen für de…

5 Aufgaben an der Maschine Betriebsanleitung SIPLACE HF-Serie
5.9 Meldeleuchte für Betriebszustände beachten Softwareversion SR.50x.xx Ausgabe 01/2006 DE
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unverändert blinkt (7,7) unverändert Leiterplatte ins Eingabeband
blinkt (1,10) blinkt (7,7) unverändert LP im Ausgabeband entnehmen
unverändert blinkt (7,7) blinkt (1,10) LP im Ausgabeband 2 entnehmen
blinkt (1,10) blinkt (7,7) blinkt (1,10) Breitenverstellung
unverändert blinkt (1,10) unverändert Transportieren der LP
blinkt (1,10) blinkt (7,7) blinkt (1,10) beide Ausgabebänder frei
ein blinkt (1,10) ein Transportfehler
ein aus ein Serviceposition anfahren
ein Bestücken
blinkt (1,20) Warten auf Bearbeitungsdaten
Fehleranzeige
ein aus unverändert Maschinenfehler rechts
ein aus unverändert Spur leer rechts
ein aus unverändert Pipettenkonfiguration rechts
ein aus unverändert Transportfehler rechts
ein aus ein Markenfehler links und rechts
ein aus ein Markenfehler links und rechts
unverändert aus ein Spur leer links
unverändert aus ein Pipettenkonfiguration links
unverändert aus ein Transportfehler links
unverändert aus ein Maschinenfehler links
Abholfehleranzeige
unverändert unverändert blinkt (1,20)
erste Spur leer links
unverändert unverändert blinkt (5,20)
weitere Spuren leer links
unverändert unverändert blinkt (5,5)
vorletzte Spur wird benutzt
unverändert unverändert blinkt (1,2)
letzte Spur wird benutzt links
blinkt (1,20) unverändert unverändert
erste Spur leer rechts
blinkt (5,20) unverändert unverändert
weitere Spuren leer rechts
blinkt (5,5) unverändert unverändert
vorletzte Spur wird benutzt rechts
blinkt (1,2) unverändert unverändert
letzte Spur wird benutzt rechts
L1 (weiß)
(rechte Lampe)
L2 (grün) L3 (weiß)
(linke Lampe)
Bedeutung

Betriebsanleitung SIPLACE HF-Serie 6 BE-Handling
Softwareversion SR.50x.xx Ausgabe 01/2006 DE 6.1 Zuführmodule
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6 BE-Handling
6.1 Zuführmodule
Zur Bereitstellung der verschiedenen Bauelementetypen stehen für den Automaten derzeit fol-
gende Zuführmodule zur Verfügung:
Gurtzuführmodule 6
– 8 mm SII-Zuführmodul
– 3 x 8 mm S-Zuführmodul, 3 x 8 mm S-Zuführmodul für 0201/0402-Bauelemente
– 12 mm S-Zuführmodul für Kondensatoren auf Metallpulverbasis, Bauform C/D
– 12 mm S-Zuführmodul für Kondensatoren auf Metallpulverbasis, Bauform E
– S-Zuführmodul für 12/16 mm, 24/32 mm, 44 mm, 56 mm, 72 mm und 88 mm
– S DP-Zuführmodul für tiefe Taschen, 24/32 mm, 44 mm und 56 mm
Weitere Zuführmodule 6
– Vibrationslängsförderer, Typ 3
– Bulkcase-Zuführmodul
– Surftape-Zuführmodul für 8 mm, 12 mm, 16 mm und 24 mm
Mit diesen Zuführmodulen lassen sich alle Bauelemente der gängigsten Verpackungsformen, wie
z.B. Schüttgut, Stangenmagazine und gegurtete Bauelemente verarbeiten.
Herausstechendes Merkmal des modularen Systems der Bauelemente-Bereitstellung ist seine
hohe Flexibilität. So ist beispielsweise das Förderraster am Zuführmodul einstellbar. Papier- und
Blistergurte lassen sich mit den Gurtzuführmodulen verarbeiten. Ein kleines Spektrum von
Zuführmodultypen genügt bereits, um ein großes Spektrum von Bauelementetypen bestücken zu
können.
Mit Hilfe der Lageerkennung der Zuführmodule lässt sich die Abholposition der Bauelemente ex-
akt bestimmen. Die Lageerkennung wird automatisch bei jedem Wechsel des Zuführmoduls oder
des BE-Wagens durchgeführt.
Ein Wechsel oder Austausch der Zuführmodule kann einfach und schnell auch von ungeübtem
Personal vorgenommen werden.
HINWEIS
Detaillierte Informationen zu den Zuführmodulen finden Sie in der Betriebsanleitung für Bauele-
mente-Zuführmodule.

6 BE-Handling Betriebsanleitung SIPLACE HF-Serie
6.1 Zuführmodule Softwareversion SR.50x.xx Ausgabe 01/2006 DE
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6.1.1 Sicherheitshinweise für die Verarbeitung von Kondensatoren auf
Metallpulver-Basis
Die Verarbeitung von Kondensatoren auf Metallpulver-Basis (z.B. Tantal) birgt bei deren Verarbei-
tung Risiken. Das Risiko besteht darin, dass
– bei einer Zerstörung dieser Bauelemente plötzlich eine exotherme Reaktion, d.h. Hitzeent-
wicklung, stattfindet. Diese Hitzeentwicklung kann, abhängig von den Kapazitätswerten und
unter ungünstigsten Bedingungen in der Umgebung, Schaden verursachen.
– dieser Effekt grundsätzlich beim Zerschneiden solcher Bauelemente auftreten kann.
Zur Klärung, inwieweit die von Ihnen verarbeiteten Bauelemente davon betroffen sind, wenden
Sie sich bitte an Ihre Lieferanten.
Das vorgenannte Risiko kann in extrem seltenen Fällen auch im Schneidgerät der SIPLACE-Ma-
schinen auftreten und im Extremfall zu einem Schwelbrand im Gurtabfall führen.
Ungünstige Bedingungen sind unter anderem:
(1) Verbleiben der Bauelemente im Gurt bei der Überprüfung des eingestellten Taktes (bei dieser
Überprüfung kann das Zuführmodul ohne Entnahme der Bauteile durch den Operator weiter-
getaktet werden).
(2) Verbleiben der Bauelemente im Gurt, z.B. bei Deckfolienriss
(3) Verbleiben der Bauelemente im Gurt, wenn Bauelemente beziehungsweise Gurte nicht der
Spezifikation entsprechen und dadurch eine hohe Abholfehlerrate verursachen.
Bitte beachten Sie die folgenden Hinweise, um das Risiko bei der Bestückung von Kondensatoren
auf Metallpulver-Basis zu minimieren.
(1) Bei manuellem Weitertakten des Gurtes sind die in der Gurttasche verbleibenden Bauteile
durch den Operator zu entfernen.
(2) Bei Deckfolienrissen sind beispielsweise die im Gurt verbleibenden Bauelemente durch den
Bediener zu entfernen.
(3) Regelmäßiges Entleeren des Gurtabfallbehälters (Empfehlung: stündlich)
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WARNUNG
Zur Vermeidung des bestehenden Risikos ist es zwingend
erforderlich, für die Bestückung solcher Bauelemente die
dafür freigegebenen Zuführmodule zu verwenden. Diese
sind:
für die Bauform C/D Art.-Nr.: 00141118-01
für die Bauform E Art.-Nr.: 00141117-01 6
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Die Zuführmodule sind mit folgen-
dem Aufkleber gekennzeichnet:
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