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6 Visionfunktionen Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4 6.8 Empfehlung zur Visionzentrierung von Bauelementen Softwareversion SR.406.xx Ausgab e 02/2000 DE 354 6.8 Empfehlun g zur V isionzentrierung von Bauele- menten 6.8…

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Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4 6 Visionfunktionen
Softwareversion SR.406.xx Ausgabe 02/2000 DE 6.7 Leitfaden zum Beschreiben von Gehäuseformen
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Einstellwerte um 50% erhöhen.
flach: 255
mittel: 90
steil: 8
Bauelement messen. Die Messung ist erfolgreich.
Einstellwerte auf die vorgeschlagenen Werte zurücksetzen:
flach: 170
mittel: 60
steil: 5
© optimale Einstellung 6
6.7.7.6 Allgemeine Hinweise zur Einstellung der Beleuchtungswerte
Es ist in der Regel vorteilhafter, das Bauelement heller als zu dunkel zu beleuchten. Eine Ab-
bildung in der Sättigung ist einer kontrastarmen Abbildung vorzuziehen.
Die Beleuchtung ist dann optimal eingestellt, wenn nur die Beinchen und nicht der Bauelemen-
tekörper abgebildet werden.
Gelingt es Ihnen nicht, eine deutliche Trennung in der Abbildung zwischen Körper und Bein-
chen zu erzielen, empfehlen wir Ihnen Körper und Beinchen gleichmäßig auszuleuchten und
danach den Umriss zu messen.
6 Visionfunktionen Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4
6.8 Empfehlung zur Visionzentrierung von Bauelementen Softwareversion SR.406.xx Ausgabe 02/2000 DE
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6.8 Empfehlung zur Visionzentrierung von Bauele-
menten
6.8.1 Visionzentrierung von Flip-Chips
6.8.1.1 Dateneingabe am Linienrechner
Å Beschreiben Sie den Ballradius.
Å hlen Sie für die Toleranz Werte zwischen 10 % und 20 %.
6.8.1.2 Parametereinstellung am Stationsrechner
Å hlen Sie im “Menü ’Bauelement testen’”, “Option ’Beleuchtung’”, die flache Beleuchtungs-
ebene und setzen Sie Helligkeitswerte zwischen 200 und 255. Verwenden Sie dazu
keine
Transformationstafeln.
Å hlen Sie unter der “Option ’Ballabbildung’” (siehe Seite 309) einen positiven Ballkontrast.
HINWEIS: 6
Werden viele ’Nicht-Ball-Strukturen’ als Ballstrukturen erkannt - Sie erkennen dies an der
Markierung mit kleinen Kreuzen - erhöhen Sie den Ballkontrast. Die Anzahl der Kreuze lässt
sich im Menü ’Messen’ während der Gridmessungen abschätzen. 6
6.8.1.3 Empfohlene Messsequenz für die optische Zentrierung von Flip-Chips
6
Messmodus Size Messmodus Grid Messmodus Ball
Auflösung bei der Winkel-
berechnung:
niedrige Auflösung
Bei Einfachmessung:
3 Balls pro Ecke
Robuste
Ballerkennung:
Hexwert P1 = 80
Schnelle
Ballerkennung:
Hex-Wert P1 = A0
HINWEIS:
Schalten Sie den Ballmodus aus, wenn keine
Messung aller Balls erforderlich ist.
Im Grid-Modus muss dann P1 auf 80 gesetzt sein.
Auflösung in Messrichtung:
mittel
Bei Mehrfachmessung:
5 Balls pro Ecke
Auflösung
in Integrationsrichtung:
mittel
Hexwert P1 = 80
Tab. 6.8.1
Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4 6 Visionfunktionen
Softwareversion SR.406.xx Ausgabe 02/2000 DE 6.8 Empfehlung zur Visionzentrierung von Bauelementen
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6.8.2 Allgemeine Empfehlungen für die Zentrierung von Flip-Chips und BGAs
6.8.2.1 Parametereinstellung für den Ballkontrast
Wählen Sie im Menü ’Bauelement testen’, Option ’Ballabbildung’ einen höheren Wert, vermindert
dies den Einfluss von Störstrukturen. Andererseits werden dann vielleicht nicht alle Balls er-
kannt. 6
Durch Einstellung eines niedrigeren Wertes stellen Sie sicher, dass alle Balls erkannt werden.
Die Abwurfrate lässt sich dadurch verringern, doch erhöht sich die Messzeit.
6.8.2.2 Parametereinstellung des Ballradius
Geben Sie den Ballradius am Linienrechner ein. Dieser Wert wird automatisch um 20 % reduziert,
da Balls vom Visionsystem auch erkannt werden, wenn ihre Abmessungen kleiner als ihre tat-
sächlichen physikalischen Abmessungen sind. 6
Stellen Sie dann am Stationsrechner den Ballradius ein und optimieren Sie die Qualität im Menü
’Messen’. 6
Werden keine Kreuzchen am Ball dargestellt, ist der Radius falsch oder der Kontrast zu hoch.
Werden mehrere Kreuzchen auf einem Ball dargestellt, so ist der Radius im Menü ’Messen’
falsch eingegeben.
HINWEIS: 6
Wir empfehlen Ihnen, den Radius im Linienrechner etwas größer zu wählen als den theoreti-
schen Wert und ihn dann im Menü Ballabbildung zu optimieren.
6.8.2.3 Parametereinstellung der Gehäuseformabmessungen am Stationsrechner
Bei kontrastreichen Flip-Chips und BGAs können Sie die physikalische Gehäuseformabmessung
auf das die Balls umschreibende Rechteck reduzieren (Option ’Gehäusedimension’). Auf diese
Weise lässt sich die Messzeit reduzieren. Dies ist allerdings nur bei Einfachmessung anwendbar.
Darüber hinaus muss der Sizemodus aktiviert sein. 6
6.8.3 Visionzentrierung von Flip-Chips
6.8.3.1 Parametereinstellung am Stationsrechner
Wählen Sie im “Menü ’Bauelement testen’”, “Option ’Beleuchtung’ 6
für die mittlere Beleuchtungsebene Werte um 50,
für die steile Beleuchtungsebene Werte um 20