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6 Visionfunktionen Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4 6.8 Empfehlung zur Visionzentrierung von Bauelementen Softwareversion SR.406.xx Ausgab e 02/2000 DE 356 6.8.3.2 Empfohlene Messsequenzen f ür die optische Zentri eru…

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Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4 6 Visionfunktionen
Softwareversion SR.406.xx Ausgabe 02/2000 DE 6.8 Empfehlung zur Visionzentrierung von Bauelementen
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6.8.2 Allgemeine Empfehlungen für die Zentrierung von Flip-Chips und BGAs
6.8.2.1 Parametereinstellung für den Ballkontrast
Wählen Sie im Menü ’Bauelement testen’, Option ’Ballabbildung’ einen höheren Wert, vermindert
dies den Einfluss von Störstrukturen. Andererseits werden dann vielleicht nicht alle Balls er-
kannt. 6
Durch Einstellung eines niedrigeren Wertes stellen Sie sicher, dass alle Balls erkannt werden.
Die Abwurfrate lässt sich dadurch verringern, doch erhöht sich die Messzeit.
6.8.2.2 Parametereinstellung des Ballradius
Geben Sie den Ballradius am Linienrechner ein. Dieser Wert wird automatisch um 20 % reduziert,
da Balls vom Visionsystem auch erkannt werden, wenn ihre Abmessungen kleiner als ihre tat-
sächlichen physikalischen Abmessungen sind. 6
Stellen Sie dann am Stationsrechner den Ballradius ein und optimieren Sie die Qualität im Menü
’Messen’. 6
Werden keine Kreuzchen am Ball dargestellt, ist der Radius falsch oder der Kontrast zu hoch.
Werden mehrere Kreuzchen auf einem Ball dargestellt, so ist der Radius im Menü ’Messen’
falsch eingegeben.
HINWEIS: 6
Wir empfehlen Ihnen, den Radius im Linienrechner etwas größer zu wählen als den theoreti-
schen Wert und ihn dann im Menü Ballabbildung zu optimieren.
6.8.2.3 Parametereinstellung der Gehäuseformabmessungen am Stationsrechner
Bei kontrastreichen Flip-Chips und BGAs können Sie die physikalische Gehäuseformabmessung
auf das die Balls umschreibende Rechteck reduzieren (Option ’Gehäusedimension’). Auf diese
Weise lässt sich die Messzeit reduzieren. Dies ist allerdings nur bei Einfachmessung anwendbar.
Darüber hinaus muss der Sizemodus aktiviert sein. 6
6.8.3 Visionzentrierung von Flip-Chips
6.8.3.1 Parametereinstellung am Stationsrechner
Wählen Sie im “Menü ’Bauelement testen’”, “Option ’Beleuchtung’ 6
für die mittlere Beleuchtungsebene Werte um 50,
für die steile Beleuchtungsebene Werte um 20
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6.8.3.2 Empfohlene Messsequenzen für die optische Zentrierung von Bare Dies
6
6.8.4 Visionzentrierung von Abschirmblechen
HINWEIS:
Abschirmbleche müssen nur dann als BGA beschrieben werden, wenn ihre Abmessungen die
Größe von 32 mm x 32 mm überschreiten. Dies ist die maximal zulässige Größe für Einfachmes-
sungen. Wird der BGA-Modus zur Beschreibung von Abschirmblechen verwendet, werden die
Bohrungen vermessen. 6
6.8.4.1 Dateneingabe am Linienrechner
Å Beschreiben Sie den Radius der Bohrungen.
Å hlen Sie für die Toleranz Werte zwischen 10% und 20%.
6.8.4.2 Parametereinstellung am Stationsrechner
Å hlen Sie im Menü ’Bauelement testen’ und der Option ’Beleuchtung’ die flache, die mittlere
und die steile Beleuchtungsebene.
Å hlen Sie im Menü ’Bauelemente testen’, Option ’Ballabbildung’ einen negativen Ballkon-
trast.
HINWEIS:
Werden viele ’Nicht-Ball-Strukturen’ als Ballstrukturen erkannt - Sie erkennen dies an der Markie-
rung mit kleinen Kreuzen - verringern Sie den negativen Wert. Die Anzahl der Kreuze lässt sich
im Menü ’Messen’ während der Gridmessungen abschätzen. 6
Messmodus Size Grid Ball
Einstellungen
Auflösung in Messrichtung:
sehr hoch
——
Auflösung in Integrationsrichtung:
sehr hoch
——
Tab. 6.8.2
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6.8.4.3 Empfohlene Messsequenz für Abschirmbleche > 32 mm x 32 mm
6
6.8.4.4 Optimieren der Mehrfachmessung bei Abschirmblechen
In der Regel werden Abschirmbleche, die größer als 32 mm x 32 mm sind, mit Hilfe der Mehrfach-
messung optisch zentriert. Die Einfachmessung kann dennoch angewendet werden, wenn Sie ei-
nen Bauelementeausschnitt wählen, der kleiner als 32 mm x 32 mm ist. Wählen Sie dazu ein
charakteristisches, sich nicht wiederholendes Ballmuster, um Fehlbestückungen zu vermeiden. 6
Å Geben Sie Im Menü ’Bauelement testen’, Option ’Gehäusedimension’ für die Länge und die
Breite des Bauelements einen Wert < 32 mm x 32 mm ein.
6
Messmodus Grid Messmodus Ball
Mehrfachmessung:
5 Balls pro Ecke
Hex-Werte bei kleineren Bohrungen:
P1 = 80 (volle Auflösung)
Robuste Ballerkennung:
Hexwert P1 = 80
Schnelle Ballerkennung:
Hex-Wert P1 = A0
HINWEIS:
Schalten Sie den Ballmodus aus, wenn keine Mes-
sung aller Balls erforderlich ist.
Im Grid-Modus muss dann P1 auf 80 gesetzt sein.
Tab. 6.8.3