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Stationssoftware 709.1 / Installationsanleitung Ausgabe 05/2016 Edition
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3 Upgrade auf die Stationssoftware-Version 709.x
Dieses Kapitel beschreibt, welche Schritte Sie beim Upgrade auf die aktuelle Stationssoftware-
Version generell beachten müssen und welche Schritte beim Upgrade von verschiedenen
Stationssoftware-Versionen zusätzlich notwendig sind.
– Überprüfen Sie beim Upgrade der Stationssoftware immer die eSW-Versionen und laden Sie
gegebenenfalls die aktuellen Versionen herunter.
– Mit der Installation der Stationssoftware 709.x werden Statistikdaten (Wartungsintervalle) für
die Bestückköpfe CPP und C&P20 und die SX-Hauptachse ermittelt. Nach der Software-
Installation ist es notwendig, die entsprechenden Wartungsarbeiten an den Subsystemen
durchzuführen, um einen definierten Ausgangszustand für die Wartungsfälligkeit zu erreichen.
– Für die LDU-X ist ein Upgrade der embedded Software notwendig. Ein Download der
embedded Software für die LDU-X ist generell nicht über die Stationssoftware möglich. Die
LDU-X muss mithilfe eines externen PCs auf den Softwarestand 2.02 hochgerüstet werden.
– Für die Förderer gibt es neue embedded Software. Sobald ein Förderer mit älterer eSW
erkannt wird, wird ein eSW-Download vorgeschlagen. Wenn dieser abgelehnt wird, kann der
Tisch nicht entnommen werden, solange der Download ansteht. Um den Tisch ohne eSW-
Download herauszubekommen, müssen die entsprechenden Förderer entriegelt oder
nachträglich der Förderer-Download in den SW-Optionen ausgeschaltet werden.
– Es gibt neue embedded Software für die Bestückköpfe CPP und C&P20. Deshalb werden nach
der Hochrüstung von einer kleineren Version neue Köpfe erkannt und die Kopfdaten müssen
manuell gespeichert werden.
– Beim Upgrade auf die Stationssoftware 709.x werden die Inspektionsoptionen auf die
jeweiligen Standardwerte zurückgesetzt. Gegebenenfalls müssen die Inspektionsoptionen
unter Einstellungen – Maschinenoptionen – Inspektion angepasst werden.
Abbildung 3-1: Inspektionsoptionen anpassen
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– Die Stationssoftware-Version 709.x läuft ausschließlich unter Windows Embedded Standard 7
(WES7).Der Stationsrechner muss mit mindestens 2 GB Arbeitsspeicher bei WES7 mit 32-Bit
bzw. 4 GB bei WES7 mit 64-Bit ausgerüstet sein. Gegebenenfalls müssen Stationsrechner im
Feld ausgetauscht oder mit einer Speichererweiterung aufgerüstet werden. Siehe hierzu die
Technische Information TI2014-09D04.
– Bei einem Upgrade von einer früheren Stationssoftware-Version zu Version 709.x, werden
C&P-Kopf-Segmente mit dem Status Deaktiviert oder Nicht verwendet automatisch auf den
Status Aktiviert zurückgesetzt! Wenn erforderlich, muss der Status für solche Segmente
wieder manuell geändert werden.
– Vorausschauende Wartung:
Mit der Installation der Stationssoftware-Version 709.1 wird die Berechnung der
Wartungsanzeige für die Bestückköpfe, Schneidegeräte und X-/Y-Achsen bei den Maschinen
der SX-Serie umgestellt. Die Berechnung ist nun zeitbasiert.
Dazu müssen folgende Bedingungen erfüllt werden:
► Stellen Sie sicher, dass die Systemzeit des Stationsrechners korrekt eingestellt ist.
► Führen Sie vor der Installation eine komplette Instandhaltung der Maschine und
Bestückköpfe durch, da mit der neuen Stationssoftware ein Datumstempel in die
entsprechenden EEPROMs geschrieben wird und dieser für die Wartungsanzeige benutzt
wird.
3.1 Upgrade von Software-Version 708.x
Keine weiteren Schritte benötigt.
3.2 Upgrade von Software-Version 707.x
► Führen Sie gegebenenfalls einen Upgrade auf das Betriebssystem Microsoft Windows
Embedded Standard 7 (WES7, 32-Bit oder 64-Bit) durch. Siehe Abschnitte 4.1.1 und 5.3.1.
3.3 Upgrade von Software-Version 706.x
► Führen Sie gegebenenfalls einen Upgrade auf das Betriebssystem Microsoft Windows
Embedded Standard 7 (WES7, 32-Bit oder 64-Bit) durch. Siehe Abschnitte 4.1.1 und 5.3.1.
3.4 Upgrade von Software-Version 705.xx
► Führen Sie gegebenenfalls einen Upgrade auf das Betriebssystem Microsoft Windows
Embedded Standard 7 (WES7, 32-Bit oder 64-Bit) durch. Siehe Abschnitte 4.1.1 und 5.3.1.
► Bestückautomaten SX1/SX2 und DX1/DX2 im Feld mit einer FC-Kamera an Stellplatz 1:
Wegen einer Fehlerbehebung in der Konfiguration wurde die FC-Kameraposition verschoben
und die Kamera- und Segmentoffset-Kalibrierwerte sind dadurch ungültig.
Kalibrieren Sie Kamera und Segmentoffset neu.
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3.5 Upgrade von Software-Version 704.xx
► Führen Sie gegebenenfalls einen Upgrade auf das Betriebssystem Microsoft Windows
Embedded Standard 7 (WES7, 32-Bit oder 64-Bit) durch. Siehe Abschnitte 4.1.1 und 5.3.1.
► Bestückautomaten SX1/SX2 mit einer FC-Kamera an Stellplatz 1:
Wegen einer Fehlerbehebung in der Konfiguration wurde die FC-Kameraposition verschoben
und die Kamera- und Segmentoffset-Kalibrierwerte sind dadurch ungültig.
Kalibrieren Sie Kamera und Segmentoffset neu.
► Kalibrieren Sie die Verfahrwege neu.
► Kalibrieren Sie die externen Kameras neu.
Dies ist erforderlich, weil die Z-Höhe für die DP-Kalibrierung angepasst wurde.
► Speichern Sie die Kalibrierdaten für die Bestückköpfe (außer Twin Head) in das EEPROM
(siehe Abschnitt 7.11).
► Führen Sie eine BE-Sensorkalibrierung durch, wenn ein CPP-Kopf für 0201-/01005-
Bestückung verwendet wird.
► Kalibrieren Sie das geschlossene Vakuum, wenn Twin-Köpfe verwendet werden.
3.6 Upgrade von Software-Version 703.02 und 703.02 SP1
► Führen Sie gegebenenfalls einen Upgrade auf das Betriebssystem Microsoft Windows
Embedded Standard 7 (WES7, 32-Bit oder 64-Bit) durch. Siehe Abschnitte 4.1.1 und 5.3.1.
► Bestückautomaten SX1/SX2 im Feld mit einer FC-Kamera an Stellplatz 1:
Wegen einer Fehlerbehebung in der Konfiguration wurde die FC-Kameraposition verschoben
und die Kamera- und Segmentoffset-Kalibrierwerte sind dadurch ungültig.
Kalibrieren Sie Kamera und Segmentoffset neu.
► Beachten Sie die Technische Informationen TI2010-10V02 bzw. TI2010-10C02 beim eSW-
Download.
► Kalibrieren Sie die Verfahrwege neu.
► Kalibrieren Sie die externen Kameras neu.
Dies ist erforderlich, weil die Z-Höhe für die DP-Kalibirierung angepasst wurde.
► Bestückautomaten der SX-Serie im Feld:
Wegen dem SW BE-Zähler müssen die HCU/GCU und die Sensormodule programmiert
werden. Hierzu müssen die Arbeitsschritte durchgeführt werden, die in den Technischen
Informationen TI2010-02V01 bzw. TI2010-02C01 zur HCU/GCU-Programmierung für 704
Upgrade beschrieben sind. Diese Arbeiten können nur durch den SIPLACE Service
durchgeführt werden.
► Bestückautomat SX 1/2:
Um die Option "Lange Leiterplatte" und die Funktion "Portalmodularität" nutzen zu können,
müssen LP-Mapping und Kopf-Mapping durchgeführt werden.
► Bestückautomaten mit FC-Kamera:
Bei Kalibrierung muss der gesamte Bestückkopf kalibriert werden.
► Bestückautomat X4i:
Die Maschinennullpunkte, Tische, Pipettenwechsler und LP-Referenz-Ecken, und falls
stationäre Kameras vorhanden sind auch die Bestückköpfe, müssen erneut kalibiriert werden
(wegen geändertem Umgang mit doppelten Nullpunkten beim Bestückautomaten X4i). Ein
Mapping ist nicht notwendig.
► Speichern Sie die Kalibrierdaten für die Bestückköpfe (außer Twin Head) in das EEPROM
(siehe Abschnitt 7.11).