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2 Betriebssicherheit Betriebsanleitung SIPLACE CA-Serie 2.9 Restspannungen und Entladezeiten Ausgabe 08/2011 DE 98 Abb. 2.9 - 2 Messstellen am Stromversorgungseinschub 2 2.9.1.1 Betriebssp annungen , Rest sp annungen und…

Betriebsanleitung SIPLACE CA-Serie 2 Betriebssicherheit
Ausgabe 08/2011 DE 2.9 Restspannungen und Entladezeiten
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2.9 Restspannungen und Entladezeiten
2.9.1 (Bestück-)Automat
Wird der NOT-HALT-Taster gedrückt oder der Automat abgeschaltet, werden die Zwischenkreis-
spannungen 250 V- für die Portalachsen bzw. 145 V- für die Sternachsen innerhalb kurzer Zeit auf
ungefährliche Restspannungen reduziert.
WARNUNG 2
Der Automat wird mit 3x208V~, 3 x 230 V~, 3x380V~, 3x400V~ bzw. 3x415V~ ± 5%, 50/
60 Hz Netzspannung versorgt. Teile dieser Anlage führen daher lebensgefährliche Spannungen -
auch bei ausgeschaltetem Hauptschalter. Unsachgemäßer Umgang mit diesem Automaten kann
deshalb zu Tod oder schwerer Körperverletzung sowie erheblichem Sachschaden führen.
Beachten Sie die gelten Unfallverhütungs- und DIN-Vorschriften (insbesondere DIN EN 60
204, Teil 1).
Nur qualifiziertes bzw. geschultes Personal darf die Abdeckung über dem Stromversorgungs-
einschub und dem Achseinschub öffnen.
2
Abb. 2.9 - 1 Stromversorgungseinschub
(1) Schloss mit Riegel in der Abdeckung
(2) Hauptschalter
(3) Stromversorgungseinschub hinter der Abdeckung
(4) Achseinschub

2 Betriebssicherheit Betriebsanleitung SIPLACE CA-Serie
2.9 Restspannungen und Entladezeiten Ausgabe 08/2011 DE
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Abb. 2.9 - 2 Messstellen am Stromversorgungseinschub
2
2.9.1.1 Betriebsspannungen, Restspannungen und Entladezeiten nach Drücken
des NOT-HALT-Tasters
2
2
Stifte X11 und X13_1
gegen X12 (GND) gemessen
Spannung bei
Normalbetrieb
Restspannung bei
NOT-HALT Entladezeiten
X11 + 250 V- < 10 V- 7 s
X13_1 + 145 V- < 10 V- 50 s
Stift X13_4
gegen Stift X3_7 (-)
gemessen
Spannung bei
Normalbetrieb
Restspannung bei
NOT-HALT Entladezeiten
X13_4 + 40 V- + 40 V- -

Betriebsanleitung SIPLACE CA-Serie 2 Betriebssicherheit
Ausgabe 08/2011 DE 2.10 Sperren der Druckluftzufuhr und Druckabbau
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2.9.1.2 Restspannungen und Entladezeiten nach Ausschalten des Hauptschalters
2
VORSICHT 2
Um Datenverlust zu vermeiden, schalten Sie den Automaten - außer in Notfällen - erst nach fol-
genden Kriterien aus:
– Der Automat hat die Datenübertragung von Maschinen-, Rüstungs- und Nutzendaten been-
det.
– Der Automat hat die LP-Bearbeitung beendet.
– Der Automat hat die Hochlaufphase beendet.
2.10 Sperren der Druckluftzufuhr und Druckabbau
Der Betriebsdruck des Automaten und des SWS ist auf 0,50 ± 0,025 MPa (5,0 ± 0,25 bar) fest
eingestellt. Die Lage der Drucklufteinheit zeigt Pos. 1 der Abb. 2.10 - 1
. Sie können die Druckluft-
zufuhr zum Automaten mit dem Absperrhahn (Pos. 2 der Abb. 2.10 - 1
) unterbrechen.
Das SWS wird über den Automaten mit Druckluft versorgt.
Lösen Sie mit dem Maschinenschlüssel die Verriegelung der Abdeckung.
Heben Sie die Abdeckung ab (siehe Abb. 2.10 - 1).
Drehen Sie den Hebel des Absperrhahns (Pos. 1 der Abb. 2.10 - 1) von der vertikalen in die
horizontale Stellung.
Beobachten Sie das Betriebsdruckmanometer (Pos. 5 der Abb. 2.10 - 1). Bei eingeschal-
tetem Automaten baut sich der Druck innerhalb 1 Minute auf 0 MPa (0 bar) ab.
VORSICHT
Bei eingeschalteter Maschine dürfen Sie die Druckluftzufuhr mit dem Absperrhahn maximal
30 Minuten unterbrechen. Brauchen Sie für die Instandhaltungs- bzw. Servicearbeiten am Pneu-
matiksystem länger, so müssen Sie den Automaten am Hauptschalter ausschalten und ihn von
der Druckluftversorgung trennen.
Stifte X11, X13_1 und X13_4
gegen X12 (GND) gemessen
Restspannung bei
ausgeschaltetem Hauptschalter Entladezeiten
X11 < 10 V- < 7 s
X13_1 < 10 V- < 50 s
X13_4 < 10 V- < 2 s