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71 SIPLACE X-Serie XPS-T yp I/II und XPL 6 Einstellmodus Bedienungsanleitung 6.3 Anlagenart Kreuzmodul: Die Einstellung „Kreuzmodul“ ist i mmer dann zu wählen, wenn in der Linie der T yp des Bestückautomaten wechselt. Be…

6 Einstellmodus SIPLACE X-Serie XPS-Typ I/II und XPL
6.3 Anlagenart Bedienungsanleitung
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6.3 Anlagenart
Hier wird die Art der Anlage festgelegt, was der Position und der dadurch erforderlichen Funkti-
onsweise der Maschine in der Produktionslinie entspricht.
Für das Productivity Shuttle sind folgende Anlagenarten definiert:
Eingangsmodul: Steht das Productivity Shuttle am Anfang der SIPLACE-Bestücklinie, ist unter
Anlagenart diese Einstellung zu wählen. Das Eingangsmodul kann nur auf
den Transportspuren 1 und 2 Leiterplatten übernehmen. Vorrangig wird ver
-
sucht, die LPs dann an den Bestückautomat weiterzugeben. Ist dies nicht
möglich, werden die unbestückten LPs grundsätzlich an den Auslauf 3 (Pro
-
ductivity Lane) weitergegeben und zum nächsten Productivity Shuttle und so-
mit zum nächsten Bestückautomat transportiert.
Zwischenmodul: Das Zwischenmodul steht in Folge nach dem Eingangsmodul und wird so
lange als Zwischenmodul definiert, solange die nachfolgenden Bestückauto
-
maten gleichen Typs sind. Das Zwischenmodul übernimmt entweder be-
stückte LPs an den Einläufen 1 und 2 und gibt diese am Auslauf 3 (Productivity
Lane) weiter oder es übernimmt unbestückte LPs am Einlauf 3 auf den Auslauf
3 und gibt diese an den folgenden Bestückautomat, an Einlauf 1 oder Einlauf
2, ab. Ist der folgende Bestückautomat belegt, verbleiben die LPs auf dem
Productivity Lane.
Zuordnung der Ein- und Ausläufe zueinander:
Übernahme Einlauf 1 → Übergabe Auslauf 3 (Prod. Lane)
Übernahme Einlauf 2 → Übergabe Auslauf 3 (Prod. Lane)
Übernahme Einlauf 3 → Übergabe Auslauf 1, 2
Um zu verhindern, dass die Anlage blockiert, darf nur eine LP übernommen
werden, wenn der zugeordnete Auslauf bereit ist. Den einzelnen Transport
-
richtungen sind feste Prioritäten zugeordnet. Einlauf 1 und 2 sowie Auslauf 1
und 2 haben jeweils die gleiche Priorität.
Im Übrigen gilt:
Übernahme Einlauf 3 → Übergabe Auslauf 1 und 2
Übernahme Einlauf 1 und 2 → Übergabe Auslauf 3 (Prod. Lane)
Vorhanden in
XPS Typ I / II

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SIPLACE X-Serie XPS-Typ I/II und XPL 6 Einstellmodus
Bedienungsanleitung 6.3 Anlagenart
Kreuzmodul: Die Einstellung „Kreuzmodul“ ist immer dann zu wählen, wenn in der Linie der
Typ des Bestückautomaten wechselt. Beim Kreuzmodul werden alle ankom
-
mende LPs als unbestückt behandelt. Somit werden die auf den Spuren 1, 2
und 3 ankommenden LPs dem Bestückautomat zur Bearbeitung bereitge
-
stellt. Folgt danach noch ein Bestückautomat gleichen Typs, können auch
beim Kreuzmodul LPs auf Spur 3 weitergegeben werden, sofern der aktuelle
Bestückautomat belegt ist. Ist das Kreuzmodul das letzte Shuttle vor dem End
-
modul, darf auf der Spur 3 keine LP weitergegeben werden. Ebenfalls darf
vom letzten Zwischenmodul vor diesem Kreuzmodul keine LP mehr übernom
-
men werden können.
Endmodul: Als Endmodul ist das letzte Productivity Shuttle, in Durchlaufrichtung, nach
den SIPLACE-Bestückautomaten definiert. Ist das Shuttle als Endmodul aus
-
geführt, stehen die o. g. Anlagenarten nicht zur Auswahl. Die Übernahme der
LPs erfolgt von den Spuren 1, 2 und 3 (XPL). Die Abgabe der Leiterplatten
kann beim Endmodul nur über die Ausläufe Spur 1 und 2 erfolgen.
Transportmodul: Die Einstellung Transportmodul bewirkt, dass LPs von der Spur 3 nur auf Spur
3 (XPL) weitergegeben werden. LPs von Spur 1 und 2 können gem. dem Ab
-
schnitt Anlagenarten für den Alternativmode auf Seite 73 weitergegeben wer-
den.
Abb. 6 - 4 Anlagenart
Anlagenart
Eingangsmodul

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6.3 Anlagenart Bedienungsanleitung
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6.3.1 Anlagenarten für den Alternativmode
Anstatt des Combined Mode (siehe 4.1.1 Funktionale Beschreibung) kann auch der Alternativ-
mode verwendet werden. Hierbei gilt ebenfalls, dass bei sehr unterschiedlichem Bestückinhalt
von Ober- und Unterseite einer Leiterplatte die Produktivität der SIPLACE-Maschinen gesteigert
werden kann.
Der Alternativmode bietet die unten abgebildeten zwei Möglichkeiten.
Abb. 6 - 5 Alternativmode
Um den Alternativmode betreiben zu können, stehen weitere drei Einstellungen für die Anlagenart
zur Verfügung (siehe Tabelle
6.3 - 1).
Beispiel für die Displayanzeige
Abb. 6 - 6 Anlagenart im Alternativmode
Zu jeder dieser Anlagenarten im Alternativmode gehört je ein Menü Zuordnung E-A. Siehe hierzu
auch Kapitel
6.8 Zuordnung E-A auf Seite 79.
Abb. 6 - 7 Zuordnung E-A im Alternativmode zum Umsetzmodul 3->2
Alternativmode 1
Alternativmode 2
Anlagenart
Umsetzmodul 3
→2
Zuordnung E-A
12->23->1