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4 Arbeiten mit den OSC-Funktionen 4.1 Mit R16-2 eingeführte Funktionen Bedienungsanleitung OSC Package User Guide OSC-Paket 11/2019 21 ► Mit der Option Set illumination können Sie die Beleuchtungseinstellung überprüfen. …

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4 Arbeiten mit den OSC-Funktionen
4.1 Mit R16-2 eingeführte Funktionen
20 Bedienungsanleitung OSC Package User Guide OSC-Paket 11/2019
Schritt 2: Schleichweg einstellen – SIPLACE Pro
Schleichweg = THT-Stifthöhe einstellen
► Stellen Sie in SIPLACE Pro Desk den Schleich-
weg = THT-Stifthöhe unter Handling – Placement
– Creep Distance ein.
(DE: Bearbeitung – Bestückung – Schleichweg.
Wenn Sie einen Pipettengreifer verwenden, muss zusätzlich die Pipettenhöhe eingestellt werden.
Schritt 3: SIPLACE Pro
Parameter für den Pipettengreifer einstellen
► Deaktivieren Sie im Pipetten-Editor den Höhen-
Referenzlauf Height check unter Custom Nozzle
– Advanced Data.
(DE: Höhenprüfung unter Benutzerdefinierte
Pipette – Erweiterte Daten).
► Setzen Sie die Nominal length vom Pipettenbo-
den zum Bauelement-Berührungspunkt unter
Nozzle dimensions.
(DE: Nennlänge unter Pipettenabmessungen).
Schritt 4: SIPLACE Vision
► Aktivieren Sie die Option Stereo Measurement im
Component shape wizard in den Meas. options.
(DE: Stereo-Messung im Gehäuseform-Assisten-
ten – Messoptionen).
4 Arbeiten mit den OSC-Funktionen
4.1 Mit R16-2 eingeführte Funktionen
Bedienungsanleitung OSC Package User Guide OSC-Paket 11/2019 21
► Mit der Option Set illumination können Sie die
Beleuchtungseinstellung überprüfen.
(DE: Beleuchtung einstellen).
Im Normalfall sollten die voreingestellten Werte
nicht geändert werden!
► Unter Stereo: Fine Height View können Sie das
Ergebnis der Stereomessung überprüfen.
(DE: Stereo-Höhen-Feinansicht).Prüfen Sie, dass
die THT-Stiftspitzen in der
Fokusebene liegen (gelbe Höhenlinie).Dies ist
der Fall, wenn die Bauelementhöhe
(Gesamthöhe) und Pipettenhöhe korrekt angege-
ben wurden.
Schritt 5: SIPLACE Vision
► Ändern Sie bei Bedarf den Verfahrweg, um die
Höhenauflösung anzupassen.
► Unter Stereo: Contour lines werden die gemesse-
nen Höhenlinien in den 2D-Bildern angezeigt.
(DE: Stereo Höhenlinien).
Damit können Sie kontrollieren, dass genau die
THT-Stiftspitzen im Fokus erkannt wurden.
4 Arbeiten mit den OSC-Funktionen
4.1 Mit R16-2 eingeführte Funktionen
22 Bedienungsanleitung OSC Package User Guide OSC-Paket 11/2019
4.1.2.3 Tipps und Tricks
Minimale THT-Stiftlänge
Mit dem Kameratyp 33 ist die minimale Länge für THT-Stifte 0,36 mm. Wenn die THT-Stifte etwas
kürzer sind, können Sie eine der beiden folgenden Maßnahmen prüfen. In beiden Fällen muss
geprüft werden, dass die THT-Stiftspitzen noch exakt erkannt werden.
► Setzen Sie in SIPLACE Pro die Nennlänge zu 3,6 mm und erhöhen Sie die Toleranz.
oder
► Aktivieren Sie in SIPLACE Vision die Option Suppress checking of threshold values
(DE: Grenzwertprüfung unterdrücken).
Verfahrweg
Mit dem Kameratyp 33 ist die Standardeinstellung für den Verfahrweg = 18 mm.
Bei dieser Einstellung ist die Höhenauflösung hoch und das linke und das rechte Bild meist sehr
ähnlich. Dennoch kann es auf Grund von Hintergrundreflexen um die THT-Stiftspitzen etc. zu deut-
lichen "Unähnlichkeiten" zwischen dem linken und dem rechten Stereo-Bild kommen. In diesem
Fall kann ein kürzerer Verfahrweg (z.B. 9 mm) gewählt werden. Dann sind die Beleuchtungsunter-
schiede zwischen den Stereo-Bildern nicht so groß und die THT-Stifte werden robuster erkannt.
Allerdings ist dann die Höhenauflösung niedriger.
4.1.3 Kundenspezifische Muster-Merkmale
Unregelmäßig geformte Bauelemente haben nicht immer eine Form oder andere Strukturen wie
Beinchen, die zur Identifizierung der Mitte des Bauelements und seiner Ausrichtung verwendet
werden können.
Beispiele
Bauelement mit Einschnapp-
mechanismus
Speziell geformte Beinchen Bauelement mit gekrümmter
Kontur, z.B. Linsen
Mit dem Beinchengruppentyp Pattern-Merkmal kann der Benutzer beliebige abstrakte Muster auf
einem Bauelement beschreiben. Diese Muster können nur im SIPLACE Vision-Editor während des
Teachens an der Station erstellt und geändert werden. In SIPLACE Pro kann eine Beinchengruppe
von diesem Typ umbenannt und gelöscht, aber nicht erstellt, bearbeitet oder kopiert werden.
Die Kamera macht eine Aufnahme von dem Bauelement und der Benutzer kann nun einfach einen
Rahmen um einzelne Merkmale oder Attribute ziehen und diese für das Vision-System markieren.
Ein spezieller Algorithmus extrahiert dann ein Modell aus den markierten Bereichen, mit denen
man später alle Bauelemente des gleichen Typs messen und ausrichten kann. Strukturen, die nicht
gebraucht werden, können einfach gelöscht werden.