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7 Vi sions yst eme Betriebsanleitung SIPLACE 80 S/F/G 7.6 Bauelement testen Ausgabe 07/97 ab Softwareversion SR.010.xx 7 - 78 Einric hter Optische Vermes sung von BGAs und Flip-Chips am 80F-Bestückautomate n Das Fade nkr…

Betriebsanleitung SIPLACE 80 S/F/G 7 Visionsysteme
Ausgabe 07/97 ab Softwareversion SR.010.xx 7.6 Bauelement testen
Einrichter 7 - 77
gelb: Ergebnis des geometrischen Filters
rot: Interpolationsgrenzen zur Lagebestimmung
hellblau: Ergebnis der Interpolation -> Lage
Anmerkungen:
Sowohl für das hellblaue wie für das dunkelblaue Suchfenster wird das Overlay bereitgestellt.
4. Lead Driven Mode
Die Definition der Meßmethode finden Sie in Abschnitt 7.6.5.2 ab Seite 7 - 95.
Diese Meßmethode erkennen Sie daran,
–
daß entweder ein Fenster um eine Beingruppe liegt (kombiniertes Fenster, voreingestellter Wert)
–
oder daß ein Fenster um jedes einzelne Beinchen liegt (separates Fenster). Sie können die Fensterart
“separates” oder “kombiniertes Fenster” im Menü “Meßmodus ändern” durch Eingabe des Hex-Codes
modifizieren.
Vorgehen:
Jedes Bein wird einzeln ähnlich wie im Corner Driven Mode gemessen, oder es wird die gesamte Beingruppe
gemessen.
Rechtecke:
dunkelblau:Suchfenster um die gesamte Beingruppe oder um jedes Bein einer Gruppe
hellblau: Suchfenster um das erste Bein einer Gruppe
grün: x- und y-Toleranzen
Kreuz:
weiß: Ergebnis der Lageerkennung -> x, y, Winkel
Overlay:
grau: Profil in der jeweiligen Integrationsrichtung
blau: Gradienten aus den obigen Profilen
Die Gradienten werden nur für das Profil in Beinrichtung angezeigt und benötigt.
gelb: Ergebnis des geometrischen Filters
rot: Interpolationsgrenzen zur Lagebestimmung
hellblau: Ergebnis der Interpolation -> Lage
Anmerkungen:
Es wird für beide Integrationsrichtungen ein Overlay angeboten.

7 Visionsysteme Betriebsanleitung SIPLACE 80 S/F/G
7.6 Bauelement testen Ausgabe 07/97 ab Softwareversion SR.010.xx
7 - 78 Einrichter
Optische Vermessung von BGAs und Flip-Chips am 80F-Bestückautomaten
Das Fadenkreuz zeigt die Position des Bauelements im Kamerakoordinatensystem an. Die Bauelemente-
umrisse werden farblich hervorgehoben.
Die Meßwerte repräsentieren die geometrischen BE-Parameter wie
–
Position im Kamerakoordinatensystem
–
Verdrehwinkel
–
Maximaler Versatz der Lotkugeln in X- und Y-Richtung
–
Faktor für die Qualität der Messung
1. Grid Driven Mode
Die Definition der Meßmethode finden Sie in Abschnitt 7.6.5.2 ab Seite 7 - 95.
Der Grid-Driven-Mode arbeitet mit vorgegebenen Vorlagetoleranzen und ist daher als erster Meßschritt für die
optische Vermessung von BGAs und Flip-Chips zu betrachten. Für die Bestimmung der Grobposition ist die
Messung einiger Anschlüsse ausreichend.
Die Anzahl der zu messenden Balls und die Vorlagetoleranzen definieren die Suchfenstergröße. Die Grobpo-
sition und Verdrehung des Bauelements werden im Corner-Mode bestimmt, d. h. für jede Ecke des Bauele-
ments wird eine Suchfenstergröße definiert. Diese Meßmethode erkennen Sie
–
an der synthetischen Modelldarstellung in Pixelauflösung am linken Rand des Videobildes und
–
an den 4 Fenstern an den Ecken des Bauelements.
Vorgehen:
–
Der Algorithmus definiert 4 dunkelblaue Eckfenster, abhängig von den Vorlagetoleranzen und den in der
GF-Datei definierten Balls. Voreingestellter Suchwert ist 5 Balls.
–
Ein Erkennungsalgorithmus läuft ab, um alle dem Modell entsprechenden Balls zu erkennen. Die gefunde-
nen werden mit hellblauen Kreuzen markiert.
–
Die in der GF-Datei definierten Balls werden vom Suchalgorithmus ermittelt. Die gefundenen Balls werden
mit einer weißen Umrandung markiert. Werden definierte Balls nicht gefunden, erscheint eine Fehlermel-
dung am Bildschirm.
–
Aus diesen Daten wird nun die Groblage und die Verdrehung des Bauelements bestimmt. Die gemessene
Position des Bauelements wird mit einem weißen Fadenkreuz markiert.
Rechteck:
dunkelblau:4 Suchfenster, abhängig von den Vorlagetoleranzen und der Ballanzahl
Kreuz:
weiß: Gefundene Ballmodell-Kandidaten
Overlays:
weiß: Gefundene, in der GF-Datei definierte Balls

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Einrichter 7 - 79
Fadenkreuz:
weiß: Ergebnis der Lageerkennung -> x, y, Winkel
Stern:
weiß: Zentrum des Bauelements -> Lage
Synthetische Modelldarstellung am linken Videobildrand:
Abbildung: Modell in Pixelauflösung
Mit roten "+"-Zeichen markierte Punkte:
außerhalb des Kreises:
Kontrast < 0, Ball ist dunkler als der Hintergrund
innerhalb des Kreises:
Kontrast > 0, Ball ist heller als der Hintergrund
Mit gelben "–" Zeichen markierte Punkte:
Der Abstand zwischen "+" und "–" Zeichen stellt die Radius-
toleranz dar.
2. Ball Driven Mode
Die Definition der Meßmethode finden Sie in Abschnitt 7.6.5.2 ab Seite 7 - 95.
Das Verfahren arbeitet mit geringen Toleranzen und eignet sich deshalb zur genauen Positionsbestimmung
aller definierten Balls. Der Ball-Driven-Mode folgt als Feinsuche dem Grid-Driven-Mode.
Die Meßmethode erkennen Sie
–
an der synthetischen Modelldarstellung in Pixelauflösung am linken Rand des Videobildes.
–
daß ein Fenster um jeden Ball liegt (separates Fenster) oder
–
daß in Abhängigkeit vom Speicher ein Fenster über dem gesamten Bauelement oder einer definierten
Ball-Reihe liegt (kombiniertes Fenster).
Vorgehen:
Alle in der GF-Datei definierten Balls werden vermessen. Geometrische Kriterien dienen dabei zur Auswahl
des Fenstermodus:
–
Ist der Abstand zwischen zwei Balls gering (< 2 x Ball-Durchmesser), wird der Fenstermodus "kombiniert"
bevorzugt.
–
Bei großem "Ball"-Abstand wird der Fenstermodus "separat" angewählt. Standardmäßig ist das separate
Fenster voreingestellt.
Fenster:
dunkelblau:Über je einen Ball (separates Fenster)
Über eine Reihe oder alle Balls (kombiniertes Fenster)