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2 Sicherheit 2.7 EGB-Richtlinien 30 Bedienungsanleitung SIPLACE Tray Unit 08/2021 Wenn eine Bedingung während einer bestimmten Betriebsart nicht ON ist, ist die Sicherheitsschlei- fe der SIPLACE Tray Unit offen und der S…

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2 Sicherheit
2.5 Sicherheitshinweise zum Verfahren der SIPLACE Tray Unit
Bedienungsanleitung SIPLACE Tray Unit 08/2021 29
2.4.4 Sicherheitshinweise zum Öffnen/Schließen des Nachfüllmoduls
Befolgen Sie bei der Handhabung des Nachfüllmoduls die Sicherheitshinweise. Siehe 5.3
"Nachfüllmodul öffnen/schließen" [}57].
2.4.5 EGB-Sicherheit der Maschine
Bitte beachten Sie Kapitel 2.7 "EGB-Richtlinien" [}30].
2.5 Sicherheitshinweise zum Verfahren der SIPLACE Tray
Unit
WARNUNG
Unfälle vermeiden!
Zur Vermeidung von Unfällen halten Sie sich unbedingt an nachstehende Regeln, wenn Sie
die SIPLACE Tray Unit bewegen.
Fassen Sie die SIPLACE Tray Unit immer mit beiden Händen an den Griffen, wenn Sie sie
verfahren wollen.
Achten Sie darauf, dass die Fläche, auf der Sie die SIPLACE Tray Unit bewegen, auf jeden
Fall nur eine geringe Neigung hat.
Achten Sie darauf, nicht mit Hindernissen zu kollidieren. Bei entsprechender Geschwindigkeit
könnte die SIPLACE Tray Unit nach vorne kippen.
2.6 Sicherheitseinrichtungen
2.6.1 Sicherheitsschleife und Meldekreis
Sicherheitsschleife der Bestückmaschine
Die SIPLACE Tray Unit ist ein Teil der Sicherheitsschleife des SIPLACE Bestückautomaten, um
sicherzustellen, dass sie ordnungsgemäß an den Automaten angedockt ist. Ist die SIPLACE Tray
Unit an den SIPLACE Bestückautomaten angedockt, ist der Sicherheitskreis des Bestückauto-
maten geschlossen. Die SIPLACE Tray Unit ist betriebsbereit.
Wenn die SIPLACE Tray Unit nicht an den Bestückautomaten angedockt ist, ist die Sicherheits-
schleife des SIPLACE Bestückautomaten geöffnet. Der SIPLACE Bestückautomat ist NICHT be-
triebsbereit.
Sicherheitsschleife der SIPLACE Tray Unit
Es gibt drei Sicherheitsschalter, die sich an folgenden Stellen befinden:
Tür des Hauptbevorratungsmoduls
Nachfüllklappe am Nachfüllmodul
Liftmodul zur Erkennung der Liftposition im Cache-Bevorratungsbereich.
Der Sicherheitskreis der SIPLACE Tray Unit ist geschlossen, wenn die folgenden Sensoren des Si-
cherheitskreises ebenfalls geschlossen sind (Status: ON).
Anforderung Sicherheitskreis ON
Betriebsart Sensoren
Sensor Bevorra-
tungstür
Sensor Nach-
füllklappe
Sensor Z-Ach-
sen-Verfahrzone
Sicherheitsaus-
gang vom
Bestückauto-
maten
Normale Produktion ON ON n.a ON
Magazin nachfüllen n.a n.a ON ON
Die Hauptbevorratungstür und die Nachfüllklappe sind im Betriebsmodus immer verriegelt. Im
Nachfüllmodus sind sie entriegelt.
2 Sicherheit
2.7 EGB-Richtlinien
30 Bedienungsanleitung SIPLACE Tray Unit 08/2021
Wenn eine Bedingung während einer bestimmten Betriebsart nicht ON ist, ist die Sicherheitsschlei-
fe der SIPLACE Tray Unit offen und der Sicherheitskreis wird OFF geschaltet. Die Treiber für die
Fördererachse und die Liftachse werden deaktiviert.
HINWEIS
Elektrische Schaltpläne der SIPLACE Tray Unit
Weitere Details entnehmen Sie bitte den elektrischen Schaltplänen für die SIPLACE Tray
Unit.
2.7 EGB-Richtlinien
2.7.1 Was bedeutet EGB?
Abb.20: EGB-Aufkleber
Fast alle modernen Baugruppen sind mit hochintegrierten Bausteinen
bzw. Bauelementen in MOS-Technik bestückt. Diese elektronischen
Bauelemente sind technologisch bedingt sehr empfindlich gegen
Überspannungen und damit auch gegen elektrostatische Entladung.
Die Kurzbezeichnung für elektrostatisch gefährdete Baugruppen ist
EGB. Daneben findet man häufig auch die international gebräuch-
liche Bezeichnung ESD (Electrostatic Sensitive Device). Neben-
stehendes Symbol auf Schildern an Schränken, Baugruppenträgern
oder Verpackungen weist auf die Verwendung von elektrostatisch
gefährdeten Bauelementen und damit auf die Berührungsempfind-
lichkeit der betreffenden Baugruppen hin.
EGBs können durch Spannungen und Energien zerstört werden, die weit unterhalb der Wahrneh-
mungsgrenze des Menschen liegen. Solche Spannungen treten bereits dann auf, wenn ein Bau-
element oder eine Baugruppe von einem nicht elektrostatisch entladenen Menschen berührt wird.
Bauelemente, die solchen Überspannungen ausgesetzt wurden, können in den meisten Fällen
nicht sofort als fehlerhaft erkannt werden, da sich erst nach längerer Betriebszeit ein Fehlverhal-
ten einstellen kann.
2.7.2 Wichtige Schutzmaßnahmen gegen statische Aufladung
Die meisten Kunststoffe sind stark aufladbar und deshalb unbedingt von den gefährdeten
Bauelementen fernzuhalten!
Beim Umgang mit elektrostatisch gefährdeten Bauelementen ist auf gute Erdung von Mensch,
Arbeitsplatz und Verpackung zu achten!
2.7.3 Handhabung von EGB-Baugruppen
Grundsätzlich gilt: Berühren Sie elektronische Baugruppen nur dann, wenn Sie Arbeiten an den
Baugruppen ausführen müssen. Fassen Sie dabei Flachbaugruppen auf keinen Fall so an, dass
dabei Bauelemente-Pins oder Leiterbahnen berührt werden.
Berühren Sie Bauelemente nur, wenn Sie selbst durch eine der folgenden Maßnahmen geerdet
sind:
Sie tragen ein EGB-Armband.
Sie tragen EGB-Schuhe.
Sie tragen EGB-Schuherdungsschutzstreifen in Verbindung mit einem EGB-Boden.
Bevor Sie eine elektronische Baugruppe berühren, entladen Sie Ihren eigenen Körper, indem Sie
unmittelbar vorher einen leitfähigen, geerdeten Gegenstand berühren (z.B. metallblanke Schalt-
schrankteile, Wasserleitung).
Bringen Sie Baugruppen nicht mit aufladbaren und hochisolierenden Stoffen in Berührung,
z.B.Kunststoff-Folien, isolierende Tischplatten oder Bekleidungsteile aus Kunstfaser.
Legen Sie Baugruppen nur auf leitfähigen Unterlagen ab (Tisch mit EGB‑Auflage, leitfähiger
EGB‑Schaumstoff, EGB-Verpackungsbeutel, EGB-Transportbehälter).
Bringen Sie Baugruppen nicht in die Nähe von Datensichtgeräten, Monitoren oder Fernsehern.
Halten Sie mindestens einen Abstand von 10cm zu Monitoren ein.
2 Sicherheit
2.8 FCC, RFID
Bedienungsanleitung SIPLACE Tray Unit 08/2021 31
2.7.4 Messen und Ändern an EGB-Baugruppen
Führen Sie nur dann Messungen an Baugruppen durch, wenn eine der folgenden Bedingungen
erfüllt ist:
Sie verwenden ein geerdetes Messgerät (z.B.über Schutzleiter).
Sie verwenden ein potentialfreies Messgerät und entladen den Messkopf vor der Messung
(z.B.indem Sie ein metallblankes Steuerungsgehäuse berühren).
Verwenden Sie nur einen geerdeten Lötkolben, wenn Sie Lötarbeiten durchführen.
2.7.5 Versenden von EGB-Baugruppen
Bewahren Sie Baugruppen und Bauelemente grundsätzlich in leitfähiger Verpackung
(z.B.metallisierten Kunststoffschachteln oder Metallbüchsen) auf bzw. versenden Sie diese
auch in leitfähiger Verpackung.
Sind Verpackungen nicht leitend, müssen Sie die Baugruppen vor dem Verpacken leitend
umhüllen. Verwenden Sie dazu beispielsweise leitfähigen Schaumgummi, EGB‑Beutel, Haus-
halts-Alufolie oder Papier. Unter keinen Umständen dürfen Sie Kunststofftüten oder -folien
verwenden.
Achten Sie bei Baugruppen mit eingebauten Batterien darauf, dass die leitfähige Verpackung
die Batterieanschlüsse nicht berührt oder kurz schließt und decken Sie gegebenenfalls
Anschlüsse zuvor mit Isolierband oder Isoliermaterial ab.
2.8 FCC, RFID
2.8.1 FCC-Warnhinweis
Jegliche Änderungen und Anpassungen, die nicht ausdrücklich von der für die Compliance zustän-
digen Stelle genehmigt sind, können zum Erlöschen der Betriebserlaubnis für dieses Gerät führen.
Dieses Gerät erfüllt Teil 15 der FCC-Bestimmungen. Für den Betrieb gelten die beiden folgenden
Bedingungen:
1. Dieses Gerät darf keine schädlichen Interferenzen verursachen und
2. Dieses Gerät muss alle empfangenen Interferenzen tolerieren, einschließlich derer, die einen
unerwünschten Betrieb
zur Folge haben können.
HINWEIS
Dieses Gerät wurde geprüft und erfüllt die Grenzwerte für ein digitales Gerät der Klasse B
entsprechend Teil 15 der FCC-Richtlinien. Diese Grenzwerte sollen für einen angemesse-
nen Schutz vor schädlichen Interferenzen in einem Wohngebäude sorgen. Dieses Gerät
erzeugt und verwendet Funkfrequenzenergie und kann Funkfrequenzenergie ausstrahlen,
die, bei einer nicht den Anweisungen entsprechenden Installation und Verwendung, schäd-
liche Interferenzen im Funkverkehr erzeugen kann. Es ist jedoch nicht garantiert, dass in
einer bestimmten Installation keine Interferenzen auftreten. Wenn dieses Gerät schädliche
Interferenzen für den Radio- oder Fernsehempfang erzeugt, was durch Ausschalten und
Einschalten des Gerätes festgestellt werden kann, sollte der Benutzer versuchen, die Inter-
ferenzen durch eine oder mehrere der folgenden Maßnahmen beheben:
Die Empfangsantenne neu ausrichten oder an einem anderen Ort positionieren.
Den Abstand zwischen dem Gerät und dem Empfänger vergrößern.
Das Gerät an einer Steckdose eines anderes Stromkreises anschließen als dem, an
dem der Empfänger angeschlossen ist.
Den Händler oder einen erfahrenden Radio-/Fernsehtechniker zur Hilfe holen.