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9 C&P-Bestückköpfe 9.2.1 Arbeitspositionen am Bestückkopf 9.2 Bestückablauf Student Guide SIPLACE D-Serie (FSE) 153 Aus dieser Funktionsb eschreibu ng ist leicht erkenn bar, dass der Ventilstößel das E lement mit dem…

9 C&P-Bestückköpfe
9.1 Übersicht 9.1.8 Übersicht Vakuumversorgung
152 Student Guide SIPLACE D-Serie (FSE)
9.1.8
9.1.8 Übersicht Vakuumversorgung
Übersicht Vakuumversorgung
Symbolische Darstellung der Funktion Vakuum
9.1.9
9.1.9 Blasluft- und Vakuumversorgung - Beschreibung
Blasluft- und Vakuumversorgung - Beschreibung
Aus den beiden Darstellungen geht hervor, dass es für die Luftversorgung an das Segment 3 Zustände
gibt.
▪ Elektromagnet-Ventil "Blasluft" EIN & Ventilstößel innen: Die Blasluft liegt am Segment für
Bestücken (abwerfen) an.
▪ Elektromagnet-Ventil "Blasluft" AUS & Ventilstößel innen: Das Segment ist dicht, d. h. es ist von
Blasluft und Vakuumversorgung getrennt.
Dies ist die Stellung für die Vakuummessung. D. h. es wird die Dichtwirkung des Stößels gemessen.
Die Schlauch und Rohrstücke zur Pipette hin werden nie überprüft (siehe folgendes Kapitel).
▪ Ventilstößel gezogen (zur Rückseite): Die Verbindung zur Vakuumversorgung besteht, auch wenn
das Elektromagnet-Ventil eingeschaltet wäre.

9 C&P-Bestückköpfe
9.2.1 Arbeitspositionen am Bestückkopf 9.2 Bestückablauf
Student Guide SIPLACE D-Serie (FSE) 153
Aus dieser Funktionsbeschreibung ist leicht erkennbar, dass der Ventilstößel das Element mit dem
höchsten Einfluss auf die Bestück- und Abholsicherheit ist. Pflegen Sie es daher mit den speziell für die
Instandhaltung dieses wichtigen Teils entwickelten Werkzeugen.
9.2
9.2 Bestückablauf
Bestückablauf
9.2.1
9.2.1 Arbeitspositionen am Bestückkopf
Arbeitspositionen am Bestückkopf
9.2.2
9.2.2 C&P12 in Grundstellung Stern 15°
C&P12 in Grundstellung Stern 15°
9.2.3
9.2.3 Leiterplatten – Lageerkennung
Leiterplatten – Lageerkennung
Die Leiterplatten-Lageerkennung dient dazu, die genaue Position der Leiterplatte in der Maschine
(Transport --> Bestückbereich) zu bestimmen. Es sollten sich mindestens zwei Passmarken auf der Lei
-
terplatte befinden. Mit diesen zwei Passmarken kann die X/Y-Position und der Drehwinkel der LP im
Transport festgestellt werden. Es können max. 3 Passmarken für die Lageerkennung programmiert wer
-
Arbeitspositionen am Bestückkopf
Legende
1. Optische Zentrierung
2. Drehstation / DLM2
3. Serviceposition für Segment: Überprüfen/Entfernen
der Pipetten und Pinolen
4. Abhol- und Bestückstation (auch Abwurfposition für
D3/D2/D2i/D1/D1i)
5. Abwurfposition nur für D1/D1i/ D2/D2i/D4/D4i-Ma
-
schinen
6. Arbeitsrichtung
7. Position der Option BE-Sensor (nur C&P12)
C&P12 in Grundstellung 15°
Sternposition:
Digit: 15000
Winkel 15°
1° entspricht 1000 Digits
Dies ist die Grundstellung des C&P12. Wenn X- und Y-
Achse in Warteposition sind, wird die Sternachse in die
Grundstellung gedreht.

9 C&P-Bestückköpfe
9.2 Bestückablauf 9.2.3 Leiterplatten – Lageerkennung
154 Student Guide SIPLACE D-Serie (FSE)
den. Die Passmarken sollten nicht auf einer Linie liegen. Mit dieser 3. Passmarke kann zusätzlich zur
Positionsbestimmung der LP im Transportsystem auch der Verzug innerhalb der Leiterplatte (gestaucht,
gestreckt) bestimmt und korrigiert werden.
9.2.3.1
9.2.3.1 Temperaturkompensation
Temperaturkompensation
Bei SIPLACE D/Di-Serien-Maschinen wird zusätzlich zur LP-Lageerkennung eine Temperaturkompen
-
sation mit dem 2. Portal im Bestückbereich durch LP-Lageerkennung durchgeführt. Damit wird eine
zusätzliche Fehlerquelle, welche die Genauigkeit beeinflussen könnte, kompensiert.
9.2.3.2
9.2.3.2 LP-Lageerkennung - Zentrierung der LP-Passmarken
LP-Lageerkennung - Zentrierung der LP-Passmarken
LP-Lageerkennung SIPLACE D4/D4i
Legende
1. Portal 1
2. Portal 2
3. Portal 3
4. Portal 4
5. Transportrichtung
Portal 4: Lageerkennung mit max. 3 Marken,
Portal 2: Lageerkennung mit 2 Marken, im BB2 der D4/
D4i
Portal 1 und Portal 3: Temperaturkompensation durch
Anfahren der Marken - Eine Positionsdifferenz
gegenüber Portal 4 bzw. 2 wird durch das Vision-System
erkannt und im folgenden Bestückablauf berücksichtigt
und kompensiert.
Grobzentrierschritt zur Markenzentrierung
An dieser Sollposition wird eine Passmarke erwartet. Die
LP-Kamera bewegt sich aus der Warteposition zu dieser
Passmarken-Position.
▪ Die LP-Lageerkennung wird durchgeführt, bevor
i. d. R. das Portal das 1. Bauelement aufnimmt.
▪ Die Portalachsen bewegen die LP-Kamera zu der
theoretischen Passmarken-Position. Die Kamera
macht eine Aufnahme der 1. Passmarke. Das Visi
-
onsystem errechnet die Mittenposition.