00195439-05-SG_D-Serie_FSE-DE.pdf - 第158页

9 C&P-Bestückköpfe 9.2 Bestückablauf 9.2.10 Detaillierter Drehvorgang an d er DP-Sta tion, 3. Ausschwenken 158 Student Guide SIPLACE D-Serie (F SE) 9.2.10 9 . 2 . 1 0 D e t a illie r t e r D r e h v o r g a n g a n d…

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9 C&P-Bestückköpfe
9.2.8 Positionierung zum Abholwinkel 9.2 Bestückablauf
Student Guide SIPLACE D-Serie (FSE) 157
9.2.8
9.2.8 Positionierung zum Abholwinkel
Positionierung zum Abholwinkel
9.2.9
9.2.9 Positionierung zum Bestückwinkel
Positionierung zum Bestückwinkel
Detaillierter Drehvorgang an der DP-Station, Positionie
-
rung zum Abholwinkel
Die DP-Achse positioniert das Segment auf den je
-
weiligen Nullimpuls und prüft diesen Signalpegel auf
einer Distanz von 3 Digits.
Die Endemeldung wird ausgegeben, wenn die
tatsächliche Positionsabweichung innerhalb der er
-
laubten Toleranz liegt.
Zwischen dem 0°- und 180°- bzw. 90°- und -90°-Ab
-
holwinkel besteht kein Unterschied.
Detaillierter Drehprozess an der DP-Station, Positionie
-
rung zum Bestückwinkel
Bei Positionierbeginn wird die tatsächliche Position
der Achse auf 0 gesetzt, indem der Positionszähler
der DP-Achse auf 0 gesetzt wird.
Der DP-Antrieb wird im relativen Positioniermodus
betrieben.
Die DP-Achse startet zur Zielposition, die den Kalib
-
rierwerten der Station, den Programmierwerten des
Linienrechners und den Zentrierwerten des
Bestückvorganges entnommen werden.
Die Endemeldung wird ausgegeben, sobald die
tatsächliche Positionsabweichung innerhalb der er
-
laubten Toleranz liegt.
9 C&P-Bestückköpfe
9.2 Bestückablauf 9.2.10 Detaillierter Drehvorgang an der DP-Station, 3. Ausschwenken
158 Student Guide SIPLACE D-Serie (FSE)
9.2.10
9.2.10 Detaillierter Drehvorgang an der DP-Station, 3. Ausschwenken
Detaillierter Drehvorgang an der DP-Station, 3. Ausschwenken
9.2.11
9.2.11 Optische Pipettenzustandserkennung (Pipettenscanning)
Optische Pipettenzustandserkennung (Pipettenscanning)
1. Nach Bestücken der ersten Platine wird das Pipettenscanning aktiviert:
Alle Pipetten, die für optische Überprüfung aufgelistet sind werden von der BE-Kamera gemes
-
sen (Pipetten wie 901, 904, 905, 906, 907, 911, 914, 925).
Ab der SW 601 in der nozzle.lib.xml
Weicht die Außenlinie der Pipette oder die Begrenzung des Lufteinlasses der Pipette von der
konstruktiven Form ab, so wird eine 'Pipette verschmutzt'-Meldung ausgegeben.
2. Kleine Pipetten können aufgrund der minimalen Bauelement-Höhe die Lötpaste oder den Kleber
berühren, wenn ein Bauteil verrutscht ist.
3. Die Anzahl der Bauelemente pro Segment (Anzahl der Kopf-Zyklen), nach der die nächste Pipetten
-
abfrage durchgeführt wird, kann, für besondere Fälle, den Prozessanforderungen des Kunden an
-
gepasst werden. Die Pipettenabfrage wird standardmäßig nach 350 Bestückkopfzyplen (BEs pro
Segment) wiederholt. Dieser Test wird immer durchgeführt, nachdem die LP-Verarbeitung abge
-
schlossen ist (zeitgleich mit der Wiederholung der Vakuumreferenzlaufchecks).
9.2.12
9.2.12 Beschreibung Blasluftsteuerung beim Bestücken
Beschreibung Blasluftsteuerung beim Bestücken
Diese Funktion nutzt eine für den TwinHead und C&P20-Kopf nötige Programmiermöglichkeit für den
Blasdruck beim Bestücken auch für den C&P6/12-Bestückkopf als Zeitsteuerung für das Blasluftventil
wie folgt aus:
Blasluftsteuerung beim Bestücken mit C&P6/12-Kopf
Eingabe "0" bedeutet: Blasluftventil wird nicht eingeschaltet. (NICHT verwenden!)
(1) Eingabe "1-50" bedeutet: Blasluftventil wird mit dem Starten des Schrittmotors ausgeschaltet.
(Dies wird nicht empfohlen, da der Blasluftstoß zu kurz ist um das BE sicher zu bestücken.
(2) Eingabe "51-150" bedeutet: Blasluftventil wird bei 90° Drehung des Schrittmotors ausgeschalten.
Detaillierter Drehprozess an der DP-Station, 3. Aus
-
schwenken
Die Startanforderung zum Ausschwenken ist die En
-
demeldung der DP-Positionierung.
Der DP-Antrieb liegt noch an der Pinole an.
Bild 1 zeigt den Status eingeschwenkt.
Der Schrittmotor wird von der Lichtschranke an der
Kurvenscheibe gesteuert.
Vom eingeschwenkten Status dreht der Schrittmotor
90° gegen den Uhrzeigersinn zum Ausschwenken.
Bild 2 zeigt den Status ausgeschwenkt.
VORSICHT
Sie können diese Funktionen keinesfalls dazu nutzen um Zeit einzusparen. Ihre
Bestücksicherheit leidet, Bauelemente werden u. U. wieder mit hochgerissen.
9 C&P-Bestückköpfe
9.2.13 BE-Anwesenheitstests 9.2 Bestückablauf
Student Guide SIPLACE D-Serie (FSE) 159
(3) Eingabe "151-255" bedeutet: Blasluftventil wird mit Lichtschranke oben oder bei 180° Drehung
des Schrittmotors ausgeschalten.
Keine Eingabe "----" (aus der Konvertierung 501/502 nach 503 bedeutet: Schaltvorgang wie (3)
(Standard).
Blasluftsteuerung für Zurücklegen (nicht abwerfen) mit C&P6/12-Kopf
(4) Eingabe und Beschreibung wie bei (1)
(5) Eingabe und Beschreibung wie bei (2)
(6) Eingabe "151-255" bedeutet: Blasluftventil wird bei 180° Drehung des Schrittmotors ausgeschal
-
tet.
9.2.13
9.2.13 BE-Anwesenheitstests
BE-Anwesenheitstests
Im Ablauf einer Bestücksequenz des C&P12 wird geprüft ob das Vakuumsystem in Ordnung ist bzw. es
wird geprüft ob das BE korrekt an der Pipette vorhanden ist.
9.2.13.1
9.2.13.1 Beschreibung Funktion BE-Sensor
Beschreibung Funktion BE-Sensor
Der BE-Sensor für den C&P12-Kopf arbeitet nach dem Schattenwurfverfahren um Anwesenheit oder
BE-Höhe an der Pipette zu bestimmen. Hierbei wird der Pipettenschatten mit dem Schatten von Pipette
mit Bauelement (BE) verglichen.
Die Messung erfolgt jeweils während der Sterndrehung (Messung "on the fly").
Vorbedingungen zur Messung:
Der BE-Sensor ist montiert.
Der BE-Sensor ist in SIPLACE Pro und SITEST konfiguriert.
Die Pipette ist länger als 12 mm und wirft einen Schatten im Sensor.
Das BE an der Pipette liegt noch innerhalb des 5 mm großen Messbereichs
(Pipettenlänge im Sensor + BE-Höhe < 5 mm).
Das BE ist zur Messung im BE-Sensor ausgewählt (entweder um die BE-Anwesenheit oder die BE-
Höhe zu messen).
Betriebsarten der BE-Anwesenheitsprüfung (SIPLACE Pro Programmierung)
Messablauf:
Messung der "Länge der leeren Pipette vor Abholen", verglichen mit dem "Pipettenlängenwert beim
Referenzlauf".
Messung des BE an der Pipette vor Bestücken (je nach Betriebsart), verglichen mit der "Länge der
leeren Pipette vor Abholen".
SIPLACE Pro Stationssoftware Messresultat
Erweitert (Ad
-
vanced)
BE-Sensor Anwesenheitsprüfung nur vor
dem Bestücken und nur beim C&P12
und Vakuummessung nach Abholen
> Pipettenlänge + BE-Höhe – BE-
Höhentoleranz
Kein Vakuum
(No Vakuum)
BE-Sensor Anwesenheitsprüfung beim
C&P12 nur vor dem Bestücken.
(Beim C&P12 ohne BE-Sensor und beim
C&P6 keinerlei BE-
Anwesenheitsprüfung.)
BE-Höhe (BE-
thickness)
BE-Sensor Höhenmessung bei C&P12
nur vor dem Bestücken
> Pipettenlänge + BE-Höhe – BE-
Höhentoleranz
und
< Pipettenlänge + BE-Höhe + BE-
Höhentoleranz