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Stationssoftware 708.1 / Installationsanleitung Ausgabe 05/2015 Edition
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3 Upgrade auf die Stationssoftware-Version 708.x
Dieses Kapitel beschreibt, welche Schritte Sie beim Upgrade auf die aktuelle Stationssoftware-
Version generell beachten müssen und welche Schritte beim Upgrade von verschiedenen
Stationssoftware-Versionen zusätzlich notwendig sind.
– Überprüfen Sie beim Upgrade der Stationssoftware immer die eSW-Versionen und laden Sie
gegebenenfalls die aktuellen Versionen herunter.
– Mit der Installation der Stationssoftware 708.x werden Statistikdaten (Wartungsintervalle) für
die Bestückköpfe CPP und C&P20 und die SX-Hauptachse ermittelt. Nach der Software-
Installation ist es notwendig, die entsprechenden Wartungsarbeiten an den Subsystemen
durchzuführen, um einen definierten Ausgangszustand für die Wartungsfälligkeit zu erreichen.
– Für die LDU-X ist ein Upgrade der embedded Software notwendig. Ein Download der
embedded Software für die LDU-X ist generell nicht über die Stationssoftware möglich. Die
LDU-X muss mithilfe eines externen PCs auf den Softwarestand 2.02 hochgerüstet werden.
– Für die Förderer gibt es neue embedded Software. Sobald ein Förderer mit älterer eSW
erkannt wird, wird ein eSW-Download vorgeschlagen. Wenn dieser abgelehnt wird, kann der
Tisch nicht entnommen werden, solange der Download ansteht. Um den Tisch ohne eSW-
Download herauszubekommen, müssen die entsprechenden Förderer entriegelt oder
nachträglich der Förderer-Download in den SW-Optionen ausgeschaltet werden.
– Es gibt neue embedded Software für die Bestückköpfe CPP und C&P20. Deshalb werden nach
der Hochrüstung von einer kleineren Version neue Köpfe erkannt und die Kopfdaten müssen
manuell gespeichert werden.
– Beim Upgrade auf die Stationssoftware 708.x werden die Inspektionsoptionen auf die
jeweiligen Standardwerte zurückgesetzt. Gegebenenfalls müssen die Inspektionsoptionen
unter Einstellungen – Maschinenoptionen – Inspektion angepasst werden.
Abbildung 3-1: Inspektionsoptionen anpassen
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– Die Stationssoftware-Version 708.x läuft ausschließlich unter Windows Embedded Standard 7
(WES7).Der Stationsrechner muss mit mindestens 2 GB Arbeitsspeicher bei WES7 mit 32-Bit
bzw. 4 GB bei WES7 mit 64-Bit ausgerüstet sein. Gegebenenfalls müssen Stationsrechner im
Feld ausgetauscht oder mit einer Speichererweiterung aufgerüstet werden. Siehe hierzu die
Technische Information TI2014-09D04.
– Bei einem Upgrade von einer früheren Stationssoftware-Version zu Version 708.x, werden
C&P-Kopf-Segmente mit dem Status Deaktiviert oder Nicht verwendet automatisch auf den
Status Aktiviert zurückgesetzt! Wenn erforderlich, muss der Status für solche Segmente
wieder manuell geändert werden.
3.1 Upgrade von Software-Version 707.x
Keine weiteren Schritte benötigt.
3.2 Upgrade von Software-Version 706.x
Keine weiteren Schritte benötigt.
3.3 Upgrade von Software-Version 705.xx
► Bestückautomaten SX1/SX2 und DX1/DX2 im Feld mit einer FC-Kamera an Stellplatz 1:
Wegen einer Fehlerbehebung in der Konfiguration wurde die FC-Kameraposition verschoben
und die Kamera- und Segmentoffset-Kalibrierwerte sind dadurch ungültig.
Kalibrieren Sie Kamera und Segmentoffset neu.
3.4 Upgrade von Software-Version 704.xx
► Bestückautomaten SX1/SX2 mit einer FC-Kamera an Stellplatz 1:
Wegen einer Fehlerbehebung in der Konfiguration wurde die FC-Kameraposition verschoben
und die Kamera- und Segmentoffset-Kalibrierwerte sind dadurch ungültig.
Kalibrieren Sie Kamera und Segmentoffset neu.
► Kalibrieren Sie die Verfahrwege neu.
► Kalibrieren Sie die externen Kameras neu.
Dies ist erforderlich, weil die Z-Höhe für die DP-Kalibrierung angepasst wurde.
► Speichern Sie die Kalibrierdaten für die Bestückköpfe (außer Twin Head) in das EEPROM
(siehe Abschnitt 7.10).
► Führen Sie eine BE-Sensorkalibrierung durch, wenn ein CPP-Kopf für 0201-/01005-
Bestückung verwendet wird.
► Kalibrieren Sie das geschlossene Vakuum, wenn Twin-Köpfe verwendet werden.
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3.5 Upgrade von Software-Version 703.02 und 703.02 SP1
► Bestückautomaten SX1/SX2 im Feld mit einer FC-Kamera an Stellplatz 1:
Wegen einer Fehlerbehebung in der Konfiguration wurde die FC-Kameraposition verschoben
und die Kamera- und Segmentoffset-Kalibrierwerte sind dadurch ungültig.
Kalibrieren Sie Kamera und Segmentoffset neu.
► Beachten Sie die Technische Informationen TI2010-10V02 bzw. TI2010-10C02 beim eSW-
Download.
► Kalibrieren Sie die Verfahrwege neu.
► Kalibrieren Sie die externen Kameras neu.
Dies ist erforderlich, weil die Z-Höhe für die DP-Kalibirierung angepasst wurde.
► Bestückautomaten der SX-Serie im Feld:
Wegen dem SW BE-Zähler müssen die HCU/GCU und die Sensormodule programmiert
werden. Hierzu müssen die Arbeitsschritte durchgeführt werden, die in den Technischen
Informationen TI2010-02V01 bzw. TI2010-02C01 zur HCU/GCU-Programmierung für 704
Upgrade beschrieben sind. Diese Arbeiten können nur durch den SIPLACE Service
durchgeführt werden.
► Bestückautomat SX 1/2:
Um die Option "Lange Leiterplatte" und die Funktion "Portalmodularität" nutzen zu können,
müssen LP-Mapping und Kopf-Mapping durchgeführt werden.
► Bestückautomaten mit FC-Kamera:
Bei Kalibrierung muss der gesamte Bestückkopf kalibriert werden.
► Bestückautomat X4i:
Die Maschinennullpunkte, Tische, Pipettenwechsler und LP-Referenz-Ecken, und falls
stationäre Kameras vorhanden sind auch die Bestückköpfe, müssen erneut kalibiriert werden
(wegen geändertem Umgang mit doppelten Nullpunkten beim Bestückautomaten X4i). Ein
Mapping ist nicht notwendig.
► Speichern Sie die Kalibrierdaten für die Bestückköpfe (außer Twin Head) in das EEPROM
(siehe Abschnitt 7.10).
► Führen Sie eine BE-Sensorkalibrierung durch, wenn ein CPP-Kopf für 0201-/01005-
Bestückung verwendet wird.
► Kalibrieren Sie das geschlossene Vakuum, wenn Twin-Köpfe verwendet werden.