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1 Einleitung 1.2 Was vor Beginn der Arbeiten zu tun ist... Assembly Instructions / Montageanleitung SIPLACE SX1/SX2 Prepare Kit 04/2017 14 beiter zu informieren, dass sich die Maschine zu Servicezwecken in spannungslosem…

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Assembly Instructions / Montageanleitung SIPLACE SX1/SX2
Prepare Kit 04/2017
1 Einleitung
1.2 Was vor Beginn der Arbeiten zu tun ist...
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Abb.3: Schaltsperre Z-IS/SPE-1TE [03123101-xx] be-
festigen
Leitungsschutzschalter sichern
Mit der Schaltsperre kann ein unbeabsichtigtes
Einschalten der Maschine verhindert werden.
Schalten Sie die Maschine aus.
Stellen Sie den Leitungsschutzschalter auf
OFF.
 VORSICHT!
Die Schaltsperre darf nur in
ausgeschaltetem Zustand angebracht
werden!
.
Befestigen Sie die Schaltsperre(1) am Lei-
tungsschutzschalter.
Sichern Sie den Schalter mit einem Vor-
hängeschloss.
HINWEIS
Schaltsperre in der Servicebox Ihrer Maschine
Bei Maschinen mit Lieferdatum ab Juni 2016 befindet sich die Schaltsperre [03123101‑xx]
in der Servicebox Ihrer Maschine.
Abb.4: Schaltsperre Z-IS/SPE-1TE [03123101-xx]
Alternativ: Anbringen von Warnschildern:
Ist es möglich die Maschine mit einem Schloss zu verriegeln, so muss dies durchgeführt wer-
den.
Es gibt allerdings Situationen, bei denen zum Freischalten der Energie kein Schloss ange-
bracht werden kann. In diesen Fällen müssen Warnschilder angebracht werden, um die Mitar-
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1.2 Was vor Beginn der Arbeiten zu tun ist...
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beiter zu informieren, dass sich die Maschine zu Servicezwecken in spannungslosem Zustand
befindet. Das Schild muss sicher befestigt werden, es muss von allen Seiten einsehbar sein
und es darf nur von demjenigen entfernt werden, der es angebracht hat.
Freisetzen gespeicherter Energie:
Gespeicherte Energien in der Druckluftversorgung und elektrische Energien in Elektrolytkon-
densatoren müssen durch geeignete Maßnahmen freigesetzt sein.
Warten Sie dazu nach dem Abschalten der Maschine die angegebenen Entlade- und Druck-
abbauzeiten ab, um an der Maschine gefahrlos arbeiten zu können.
GEFAHR
Auf Spannungsfreiheit prüfen!
Prüfen Sie die Stromversorgung vor Beginn der Arbeiten auf Spannungsfreiheit und
beachten Sie die Wartezeiten!
Überprüfen der Verriegelung:
Testen Sie die Verriegelung der Maschine, indem Sie einfach den START-Taster drücken.
Folgende Schritte sind nötig, um die Maschine wieder betriebsbereit zu machen.
Überprüfen Sie den Arbeitsbereich. Sorgen Sie dafür, dass das autorisierte Personal
sämtliches Werkzeug entfernt und alle Sicherheitseinrichtungen wieder in Kraft setzt.
Benachrichtigen Sie alle betroffenen Mitarbeiter.
Informieren Sie alle Arbeiter in dem betreffenden Bereich, dass die Maschine wieder in
Betrieb genommen wird, ehe Sie auch nur eines der Schlösser bzw. Warnschilder entfernen.
Entfernen Sie die Schlösser/Warnschilder.
Jeder dazu autorisierte Mitarbeiter muss sein eigenes Schloss entfernen und unter
Verschluss nehmen.
Schalten Sie die Maschine ein. Lassen Sie während des Betriebs autorisiertes Personal
überprüfen, ob die Reparaturen ordnungsgemäß durchgeführt worden sind.
Tests
Servicepersonal darf die Schaltungen testen, indem es diese kurzzeitig aktiviert, ohne das
Verriegelungsverfahren aufzuheben. Dies allerdings nur, wenn keine weiteren Personen mehr
Arbeiten an der zu testenden Baugruppe ausführen.
Es ist außerordentlich wichtig, dass alle weiteren START-Taster mit dem Warnschild "Nicht in
Betrieb nehmen" gekennzeichnet sind, um so ein unbeabsichtigtes Starten der Anlage in dieser
Zeit zu verhindern.
Verantwortung und Pflichten
Das Instandhaltungs- und Wartungspersonal ist dafür zuständig, sicherzustellen, dass dieses
Verfahren eingehalten wird.
Es gehört zu den Aufgaben und Pflichten des unmittelbar Vorgesetzten des Instandhaltungs-
und Servicepersonals, diesen Personenkreis in dieses Verfahren einzuweisen.
Es gehört zu den Aufgaben und Pflichten des Sicherheitsbeauftragten das Verfahren zum
Verriegeln und Kennzeichnen der Verriegelung der Maschinen zu regeln.
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1 Einleitung
1.3 Weitere Hinweise
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1.3 Weitere Hinweise
1.3.1 Wichtige Hinweise zur umweltfreundlichen Entsorgung von Materialien
Für SIPLACE-Produkte werden nur Stoffe, Materialien und Teile verwendet, die sich leicht trennen
und umweltfreundlich entsorgen lassen.
HINWEIS
Bestimmungen beachten
Für die fachgerechte und umweltfreundliche Entsorgung der Anlage, der Betriebsstoffe und
der Verbrauchs- und Verschleißteile ist ausschließlich der Betreiber der Anlage verant-
wortlich.
Beachten Sie dazu die nationalen gesetzlichen Bestimmungen für die Abfallent-
sorgung und den Umweltschutz.
1.3.2 Hinweis zum Original-SIPLACE-Zubehör
Verwenden Sie nur Originalersatzteile und autorisiertes Zubehör. Die Verwendung anderer Teile
beeinträchtigt die Sicherheit und wird die Haftung für die daraus entstehenden Folgen aufheben.
1.3.3 EGB-Richtlinien
1.3.3.1 Definition von EGB
Fast alle modernen Baugruppen sind mit hochintegrierten Bausteinen bzw. Bauelementen in
MOS-Technik bestückt. Diese elektronischen Bauelemente sind technologisch bedingt sehr
empfindlich gegen Überspannungen und damit auch gegen elektrostatische Entladung.
Abb.5: EGB-Aufkleber
Die Kurzbezeichnung für elektrostatisch gefährdete Bauelemente-
Baugruppen ist "EGB". Daneben findet man häufig auch die international
gebräuchliche Bezeichnung "ESD" (Electrostatic Sensitive Device).
Nebenstehendes Symbol auf Schildern an Schränken, Baugruppenträgern
oder Verpackungen weist auf die Verwendung von elektrostatisch
gefährdeten Bauelementen und damit auf die Berührungsempfindlichkeit
der betreffenden Baugruppen hin.
EGBs können durch Spannungen und Energien zerstört werden, die weit unterhalb der Wahrneh-
mungsgrenze des Menschen liegen. Solche Spannungen treten bereits dann auf, wenn ein Bau-
element oder eine Baugruppe von einem nicht elektrostatisch entladenen Menschen berührt wird.
Bauelemente, die solchen Überspannungen ausgesetzt wurden, können in den meisten Fällen
nicht sofort als fehlerhaft erkannt werden, da sich erst nach längerer Betriebszeit ein Fehlver-
halten einstellen kann.
1.3.3.2 Wichtige Schutzmaßnahmen gegen statische Aufladung
Die meisten Kunststoffe sind stark aufladbar und deshalb unbedingt von den gefährdeten
Bauelementen fernzuhalten!
Beim Umgang mit elektrostatisch gefährdeten Bauelementen ist auf gute Erdung von Mensch,
Arbeitsplatz und Verpackung zu achten!
1.3.3.3 Handhabung von EGB-Baugruppen
Grundsätzlich gilt, dass elektronische Baugruppen nur dann berührt werden sollten, wenn dies
wegen daran vorzunehmender Arbeiten unvermeidbar ist. Fassen Sie dabei Flachbaugruppen auf
keinen Fall so an, dass dabei Bauelemente-Pins oder Leiterbahnen berührt werden.
Bauelemente dürfen nur berührt werden,
wenn man über EGB-Armband ständig geerdet ist oder
wenn man EGB-Schuhe oder EGB-Schuherdungsschutzstreifen in Verbindung mit einem
EGB-Boden trägt.