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4 Arbeiten mit den OSC-Funktionen 4.7 Automatische Beleuchtungsoptimierung (ab R18-2) 44 Bedienungsanleitung OSC Package User Guide OSC-Paket 11/2018 4.7.1 Anwendungsbeispiel Die vorausgehenden Schritte in SIPLACE Pro, S…

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4 Arbeiten mit den OSC-Funktionen
4.7 Automatische Beleuchtungsoptimierung (ab R18-2)
Bedienungsanleitung OSC Package User Guide OSC-Paket 11/2018 43
4.7 Automatische Beleuchtungsoptimierung (ab R18-2)
Wenn ein Bauelement vom Typ Non-standard oder Connector während des Teachens an der
Station oder Vision Teach Station nicht ausreichend erkannt wird, kann die Beleuchtung automa-
tisch angepasst werden.
Voraussetzungen
Die Messung wird mit einer BE-Kamera durchgeführt (stationärer oder Kopfkamera).
Die relevanten Merkmale müssen beschrieben und die Gehäuseform in SIPLACE Pro festge-
legt sein.
Die Geometrie des Bauelements muss korrekt beschrieben sein. Wenn das Bauelement nicht
korrekt beschrieben wurde (z.B. Anschlüsse sind kleiner programmiert als sie sind), wird die
Beleuchtungsoptimierung versuchen, das auszugleichen.
Die Position des Bauelements im Bild muss bekannt sein (als Ergebnis der Bauelement-
messung oder manuell vorgegeben). Falls die Position des Bauelements im Bild manuell vor-
gegeben wurde, sollten sich alle Merkmale der Gehäuseform mit den sichtbaren Merkmalen
im Bild zumindest überschneiden, ansonsten können auch ungeeignete Beleuchtungsein-
stellungen berechnet werden.
Einschränkungen
Die Beleuchtung wird immer für das aktuell vorliegende Bauelement optimiert und dann für
alle Bauelemente mit dieser Gehäuseform verwendet. Wenn sich die Helligkeiten der Bau-
elemente stark unterscheiden, kann die berechnete Einstellung daher für andere Gebinde
oder Hersteller eventuell weniger robust sein als die Standardwerte.
Die Beleuchtungsoptimierung kann nicht erkennen, ob ein defektes Bauelement verwendet
wird.
Generell wird nach Durchführung der Beleuchtungsoptimierung die Robustheit der Messung
erhöht (= weniger Abwürfe), da versucht wird, einen maximalen Kontrast zwischen den
Anschlüssen und dem Hintergrund zu erreichen. Eventuell werden dadurch weniger Defekte
erkannt, z.B. wenn ein Anschluss verschmutzt ist.
Da sich die gefundene Position nach der Durchführung der Beleuchtungsoptimierung leicht
ändern kann, liefert eine erneute Beleuchtungsoptimierung eventuell geringfügig abweichende
Einstellungen. D.h., es kann vorkommen, dass die Einstellungen der Beleuchtungsoptimie-
rung auch bei wiederholter Anwendung nicht übereinstimmen. Das gilt insbesondere, wenn
unterschiedliche Beleuchtungsebenen sehr ähnliche Helligkeitswerte erzeugen.
4 Arbeiten mit den OSC-Funktionen
4.7 Automatische Beleuchtungsoptimierung (ab R18-2)
44 Bedienungsanleitung OSC Package User Guide OSC-Paket 11/2018
4.7.1 Anwendungsbeispiel
Die vorausgehenden Schritte in SIPLACE Pro, Stationssoftware und SIPLACE Vision werden vor-
ausgesetzt.
Schritt 1: SIPLACE Vision
Wichtig: Falls die Bauelementposition nicht auto-
matisch erkannt werden konnte, müssen Sie zu-
erst die Position manuell mit den Pfeil- und Dreh-
Schaltflächen oben rechts einstellen.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Start optimization
im Dialog Set component position for
optimization.
(DE: Bauteilposition für Optimierung setzenOp-
timierung starten).
Klicken Sie im nächsten Dialog auf Next
(DE: Weiter).
Klicken Sie im nächsten Dialog auf Accept
(DE: Übernehmen), um das Ergebnis zu über-
nehmen.
Während der Optimierung werden die verschiedenen Beleuchtungsebenen simuliert und laufend
Bilder mit der aktuell besten Einstellung angezeigt. Am Ende der Optimierung wird die Messung mit
der besten Beleuchtungseinstellung durchgeführt.
4 Arbeiten mit den OSC-Funktionen
4.8 Bestückung von einem besonders hohen Bauelement (abR18-2)
Bedienungsanleitung OSC Package User Guide OSC-Paket 11/2018 45
4.8 Bestückung von einem besonders hohen Bauelement
(abR18-2)
In einem speziellen Anwendungsfall kann die Software ein besonders hohes Bauelement mit auto-
matischer Kollisionsvermeidung bestücken. In diesem Fall bewegen sich das Portal und der
Bestückkopf um dieses Bauelement herum. Das Bauelement muss mit einem Zuführmodul eines
Drittanbieters zugeführt werden.
WARNUNG
Beschreibung der Bauelementhöhe
Es ist wichtig, dass die Bauelementhöhe in SIPLACE Pro korrekt beschrieben ist.
Ansonsten könnte die Hardware (Maschine, LP-Kamera etc.) beschädigt werden.
Die beschriebene Bauelementhöhe wird in der Stationssoftware zur Entscheidung verwen-
det, ob der Bestückkopf und die LP-Kamera über ein bestücktes Bauelement fahren dürfen.
Falls das nicht kollisionsfrei möglich ist, wird dieses Bauelement umfahren.
In SIPLACE Pro muss ein spezieller Kommentar für die Gehäuseform erstellt und bestätigt werden.
In diesem Fall wird keine Höhenprüfung durchgeführt und das Bauelement kann mit dem Bestück-
kopf Twin VHF im letzten Bestückbereich der Linie bestückt werden. Die Bestückpositionen dieses
Bauelements sind die letzten, die bestückt werden.
Voraussetzungen
Bestückautomat SIPLACE SX V2
Einfachtransport
Bestückkopf Twin VHF, als einziger Bestückkopf in der Station oder in Kombination mit ent-
weder einem anderen Twin VHF oder einem CPP, eingebaut in oberer Position
Ein Bauelement vom Typ SMT; Höhe: max. 46 mm
oder
Ein Bauelement vom Typ THT (z.B. Connector oder Inductance); Höhe: max. 46 mm ohne
hervorstehende Elemente, die nach der Bestückung in die Leiterplatte verschwinden (z.B.
Zentrierstifte), 50 mm mit hervorstehenden Elementen.
Keines der vorher bestückten Bauelemente darf höher sein als der Boden des besonders
hohen Bauelements, wenn es nach dem Abholen an dem Bestückkopf hängt. Wenn eine 20
mm lange Pipette verwendet wird, um das besonders hohe Bauelement zu bestücken, dürfen
die vorher bestückten Bauelemente 22 mm hoch sein. Wenn eine 10 mm lange Pipette ver-
wendet wird, dürfen die vorher bestückten Bauelemente 32 mm hoch sein.
Besonders hohes Bauelement