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1 Einleitung 1.2 Was vor Beginn der Arbeiten zu tun ist... Assembly Instructions / Montageanleitung SIPLACE SX1/SX2 V3 Stationäre Kamera Typ 25/33 (GigE) Stationary Camera Type 25/33 (GigE) 03/2021 13 in fo rm ie re n, d…

1 Einleitung
1.2 Was vor Beginn der Arbeiten zu tun ist...
12 Assembly Instructions / Montageanleitung SIPLACE SX1/SX2 V3 Stationäre Kamera Typ 25/33 (GigE) Stationary
Camera Type 25/33 (GigE) 03/2021
Beschreibung
Halten Sie sich immer an die nachstehend beschriebene Vorgehensweise, wenn Sie die Energie in
der Maschine freischalten, regeln oder freisetzen wollen.
► Benachrichtigen Sie alle betroffenen Mitarbeiter.
► Schalten Sie die Maschine und alle Zusatzgeräte ab. Führen Sie das normale Abschalt-
verfahren durch:
ð Drücken Sie den Stopp-Taster.
ð Fahren Sie den Stationsrechner herunter.
ð Schalten Sie die Maschine am Hauptschalter aus.
► Trennen Sie die Maschine von allen Stromquellen:
ð Unterbrechen Sie die Druckluftzuführung.
ð Unterbrechen Sie die Netzversorgung.
► Verriegeln Sie die Anlagen.
ð Bringen Sie überall ein Schloss an, wo dies möglich ist.
Abb.3: Schloss am Hauptschalter anbringen
Hauptschalter sichern
► Sichern Sie den Hauptschalter mit einem
Vorhängeschloss.
Abb.4: Befestigen der Schaltsperre Z-IS/SPE-1TE
[03123101‑xx] (ersetzt:[03121545‑xx])
Alternativ: Leitungsschutzschalter sichern
Mit der Schaltsperre kann ein unbeabsichtigtes
Einschalten der Maschine verhindert werden.
► Schalten Sie die Maschine aus.
► Stellen Sie den Leitungsschutzschalter auf
OFF.
VORSICHT!
Die Schaltsperre darf nur in
ausgeschaltetem Zustand angebracht
werden!
.
► Befestigen Sie die Schaltsperre(1) am Lei-
tungsschutzschalter.
► Sichern Sie den Schalter mit einem Vor-
hängeschloss.
HINWEIS
Die Schaltsperre [03123101‑xx] befindet sich in der Servicebox Ihrer Maschine.
► Alternativ: Anbringen von Warnschildern:
Ist es möglich die Maschine mit einem Schloss zu verriegeln, so muss dies durchgeführt werden.
Es gibt allerdings Situationen, bei denen zum Freischalten der Energie kein Schloss angebracht
werden kann. In diesen Fällen müssen Warnschilder angebracht werden, um die Mitarbeiter zu

1 Einleitung
1.2 Was vor Beginn der Arbeiten zu tun ist...
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informieren, dass sich die Maschine zu Servicezwecken in spannungslosem Zustand befindet.
Das Schild muss sicher befestigt werden, es muss von allen Seiten einsehbar sein und es darf
nur von demjenigen entfernt werden, der es angebracht hat.
► Freisetzen gespeicherter Energie:
Gespeicherte Energien in der Druckluftversorgung und elektrische Energien in Elektrolytkon-
densatoren müssen durch geeignete Maßnahmen freigesetzt sein.
Warten Sie dazu nach dem Abschalten der Maschine die angegebenen Entlade- und Druck-
abbauzeiten ab, um an der Maschine gefahrlos arbeiten zu können.
GEFAHR
Auf Spannungsfreiheit prüfen!
► Prüfen Sie die Stromversorgung vor Beginn der Arbeiten auf Spannungsfreiheit und
beachten Sie die Wartezeiten!
► Überprüfen der Verriegelung:
Testen Sie die Verriegelung der Maschine, indem Sie einfach den Start-Taster drücken.
Folgende Schritte sind nötig, um die Maschine wieder betriebsbereit zu machen.
► Überprüfen Sie den Arbeitsbereich. Sorgen Sie dafür, dass das autorisierte Personal
sämtliches Werkzeug entfernt und alle Sicherheitseinrichtungen wieder in Kraft setzt.
► Benachrichtigen Sie alle betroffenen Mitarbeiter.
► Informieren Sie alle Arbeiter in dem betreffenden Bereich, dass die Maschine wieder in
Betrieb genommen wird, ehe Sie auch nur eines der Schlösser bzw. Warnschilder entfernen.
► Entfernen Sie die Schlösser/Warnschilder.
Jeder dazu autorisierte Mitarbeiter muss sein eigenes Schloss entfernen und unter
Verschluss nehmen.
► Schalten Sie die Maschine ein. Lassen Sie während des Betriebs autorisiertes Personal
überprüfen, ob die Reparaturen ordnungsgemäß durchgeführt worden sind.
Tests
Servicepersonal darf die Schaltungen testen, indem es diese kurzzeitig aktiviert, ohne das
Verriegelungsverfahren aufzuheben. Dies allerdings nur, wenn keine weiteren Personen mehr
Arbeiten an der zu testenden Baugruppe ausführen.
Es ist außerordentlich wichtig, dass alle weiteren Start-Taster mit dem Warnschild "Nicht in Betrieb
nehmen" gekennzeichnet sind, um so ein unbeabsichtigtes Starten der Anlage in dieser Zeit zu
verhindern.
Verantwortung und Pflichten
●
Das Instandhaltungs- und Wartungspersonal ist dafür zuständig, sicherzustellen, dass dieses
Verfahren eingehalten wird.
●
Es gehört zu den Aufgaben und Pflichten des unmittelbar Vorgesetzten des Instandhaltungs-
und Servicepersonals, diesen Personenkreis in dieses Verfahren einzuweisen.
●
Es gehört zu den Aufgaben und Pflichten des Sicherheitsbeauftragten das Verfahren zum
Verriegeln und Kennzeichnen der Verriegelung der Maschinen zu regeln.

1 Einleitung
1.3 Weitere Hinweise
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1.3 Weitere Hinweise
1.3.1 Wichtige Hinweise zur umweltfreundlichen Entsorgung von Materialien
Für unsere Produkte werden nur Stoffe, Materialien und Teile verwendet, die sich leicht trennen
und umweltfreundlich entsorgen lassen.
HINWEIS
Bestimmungen beachten
Für die fachgerechte und umweltfreundliche Entsorgung der Anlage, der Betriebsstoffe und
der Verbrauchs- und Verschleißteile ist ausschließlich der Betreiber der Anlage verant-
wortlich.
► Beachten Sie dazu die nationalen gesetzlichen Bestimmungen für die Abfallent-
sorgung und den Umweltschutz.
1.3.2 Hinweis zum Original-Zubehör
Verwenden Sie nur Originalersatzteile und autorisiertes Zubehör. Die Verwendung anderer Teile
beeinträchtigt die Sicherheit und wird die Haftung für die daraus entstehenden Folgen aufheben.
1.3.3 EGB-Richtlinien
1.3.3.1 Was bedeutet EGB?
Abb.5: EGB-Aufkleber
Fast alle modernen Baugruppen sind mit hochintegrierten Bausteinen
bzw. Bauelementen in MOS-Technik bestückt. Diese elektronischen
Bauelemente sind technologisch bedingt sehr empfindlich gegen
Überspannungen und damit auch gegen elektrostatische Entladung.
Die Kurzbezeichnung für elektrostatisch gefährdete Baugruppen ist
EGB. Daneben findet man häufig auch die international gebräuch-
liche Bezeichnung ESD (Electrostatic Sensitive Device). Neben-
stehendes Symbol auf Schildern an Schränken, Baugruppenträgern
oder Verpackungen weist auf die Verwendung von elektrostatisch
gefährdeten Bauelementen und damit auf die Berührungsempfind-
lichkeit der betreffenden Baugruppen hin.
EGBs können durch Spannungen und Energien zerstört werden, die weit unterhalb der Wahrneh-
mungsgrenze des Menschen liegen. Solche Spannungen treten bereits dann auf, wenn ein Bau-
element oder eine Baugruppe von einem nicht elektrostatisch entladenen Menschen berührt wird.
Bauelemente, die solchen Überspannungen ausgesetzt wurden, können in den meisten Fällen
nicht sofort als fehlerhaft erkannt werden, da sich erst nach längerer Betriebszeit ein Fehlverhal-
ten einstellen kann.
1.3.3.2 Wichtige Schutzmaßnahmen gegen statische Aufladung
► Die meisten Kunststoffe sind stark aufladbar und deshalb unbedingt von den gefährdeten
Bauelementen fernzuhalten!
► Beim Umgang mit elektrostatisch gefährdeten Bauelementen ist auf gute Erdung von Mensch,
Arbeitsplatz und Verpackung zu achten!