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Software Version Description, Station Software 505.05 Ausgabe 07/2008 111 of 150 5.17. S t ationsweiser Download Um möglichst kurze Produktwechselzeiten zu erreic hen, ist es in der SW-Version 505.xx möglich, einen neuen…

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Software-Versionsbeschreibung Stationssoftware 505.05 Ausgabe 07/2008
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5.14. "Synchroner Doppeltransport" mit LP-Barcode
Seit der SW-Version 503.01 wird der synchrone Doppeltransport unterstützt. Ab der SW-Version
505.01 ist nun auch der synchrone Doppeltransport mit LP-Barcode-Betrieb möglich.
Für den LP-Barcode-Betrieb gelten weiterführend folgende Abläufe/Bedingungen: 8
- Jede Leiterplatte ist mit einem Barcode versehen.
- Die Barcodes werden beim Einfahren der Leiterplatte gelesen.
- Beide Barcodes werden dem Programmiersystem übermittelt, welches dann aus den konfigurierten
Losen das Passende aussucht. Der Nutzen dieses Loses wird an die Station übermittelt.
- Existiert am Programmiersystem kein Los zu den gelesenen Barcodes, werden die Leiterplatten
durchtransportiert.
Bei fehlendem LP-Barcode oder nicht lesbarem Barcode wird an der Station ein Dialog zur manuellen
Eingabe des Barcodes geöffnet.
5.14.1. Einschränkungen
- Keine Inkpunkt-Erkennung
- Kein "Whispering down the Line"
- Keine SOKO "virtueller Inkpunkt"
5.15. "Synchroner Doppeltransport" mit OIS
Bisher war es nicht möglich, mit OIS LP-Daten für eine Leiterplatte aufzuzeichnen, wenn der
Bestückautomat im Modus "synchroner Doppeltransport" arbeitete. Mit OIS Version 2.4 in Kombination
mit der SW-Version 505.01 ist dies nun möglich.
Es ist auf folgende Weise durchführbar: 8
OIS erzeugt in der Datenbank einen Datensatz pro physikalischer Leiterplatte. Das bedeutet, wenn der
Bestückautomat im Modus "synchroner Doppeltransport" arbeitet, werden zwei Datensätze erzeugt,
wenn der Bestückautomat im Modus "Einfachtransport" arbeitet, wird ein Datensatz erzeugt.
5.16. 2D LP-Barcodeleser für alle Maschinen
Mit der SW-Version 505.xx kann jetzt für alle Maschinentypen, die von dieser Version unterstützt
werden, der 2D LP-Barcodeleser eingesetzt werden. Die SW-Version 505.xx unterstützt beide
Barcodetypen: 1D und 2 D
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5.17. Stationsweiser Download
Um möglichst kurze Produktwechselzeiten zu erreichen, ist es in der SW-Version 505.xx möglich, einen
neuen Auftrag über die Liniensteuerung (SIPLACE Pro Line Control) für jede Station einzeln
(stationsweise) vorzugeben. Somit muss nicht die komplette Linie leergefahren werden.
1. Um den Auftragswechsel zu initiieren, muss der Bediener zunächst in der Bedienoberfläche für
SIPLACE Pro Line Control einen neuen Auftrag mit der Option "Stationsweiser Download"
vorgeben. Der stationsweise Download funktioniert aber nur, wenn unter Extras Æ
Konfiguration… für den Download der "Standardmodus" eingestellt ist.
2. Wenn die letzte Leiterplatte des aktuellen Auftrags in das Eingabeband der ersten Station der
Linie einfährt, muss der Bediener in der Grundansicht der SR-Bedienoberfläche die blinkende
Ikone für den "Stationsweisen Auftragswechsel" anklicken. Die Station wird leergefahren. Danach
kann umgerüstet werden und nach Bestätigen des Umrüstvorganges wird der vorgegebene neue
Auftrag an dieser Station gefertigt.
3. Die unter Punkt 2. beschriebene Vorgehensweise muss für jede weitere Station in der Linie
wiederholt werden.
- Der stationsweise Download kann bei einer Station mit einem Einfachtransport oder mit einem
Doppeltransport im Modus "asynchroner Doppeltransport" mit oder ohne Rüstwechsel durchgeführt
werden.
- Nach Abbruch des Vorgangs für einen stationsweisen Download muss zuerst wieder ein
linienweiter Download durchgeführt werden.
5.17.1. Einschränkungen
- Der stationsweise Download ist nicht möglich, wenn der Bestückautomat im Modus "synchroner
Doppeltransport" arbeitet.
- Im Modus "asynchroner Doppeltransport" ist der stationsweise Download bei einem Rüstwechsel
nur möglich, wenn gleichzeitig ein Los für beide Transportspuren vorgegeben wird.
- Der stationsweise Download wird beim Herunterfahren und erneutem Hochfahren des Line Control
Servers abgebrochen. Nach dem erneuten Hochfahren kann die Produktion nur mit einem
linienweiten Download gestartet werden.
- Während des Download-Vorgangs dürfen an der Station keine GF geteacht werden, da sonst der
Stationsrechner hängen bleibt.
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5.18. Flexibler Doppeltransport
Mit dem Leistungsmerkmal "Flexibler Doppeltransport" ist es möglich, eine Transportspur über ihre
maximale Breite hinaus zu verbreitern, um überbreite Leiterplatten (> 216 mm) auch in einer Maschine
mit Doppeltransport verarbeiten zu können. Dazu werden die Transportwangen der zweiten
Transportspur vollständig zusammengefahren. Diese Transportspur ist damit deaktiviert.
Hinweis:
Beim Einstellen der Transportbreite kann es zu einem Crash zwischen der Transportwange
und den LP-Unterstützungen kommen. Es wird eine entsprechende Warnmeldung
ausgegeben, die den Bediener dazu auffordert, die LP-Unterstützungen zu entfernen, bevor
die Transportwangen zusammengefahren werden.
Die beiden nachfolgenden Grafiken veranschaulichen das Prinzip des flexiblen Doppeltransports.
feste
Transportwange
bewegliche
Transportwange
Transportrichtung
Transport-
spur 1
Transport-
spur 2
Deaktivierte
Transportspur
Abb. 5-1: Doppeltransport mit verbreiterter Transportspur 1 (feste Transportwange rechts)
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