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Software-Versionsbeschreibung St ationssoftware 505.05 Ausgabe 07/2008 122 von 150 5.29. BE-Ent sorgungsmodul In der SW-Version 505.xx werden BE-Entsorgungsmodule unterstützt. Dazu gibt es eine eigene Ansicht "BE-En…
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5.28. Dipp-Modul
In der SW-Version 505.xx werden Dipp-Module unterstützt. Dazu gibt es eine eigene Ansicht "Dipp-
Module", in der die notwendigen Funktionen zur Steuerung der gerüsteten Module ausgeführt werden
können. Dipp-Module werden wie Förderer auf dem BE-Tisch gerüstet. Pro Stellplatz kann max. ein
Dipp-Modul gerüstet werden.
Auf dem Dipp-Modul ist ein Drehteller montiert, in dem sich Flussmittel oder leitfähiger Kleber befindet.
Um die Lötbarkeit von z.B. korrosiven Bauelementen oder Bauelementen mit komplexen Strukturen zu
verbessern, werden diese vor dem Bestücken in das Flussmittel bzw. in den leitfähigen Kleber getunkt
(gedippt) und anschließend solange auf ihre Bestückposition gedrückt , wie dies im
Programmiersystem vorgegeben wurde.
Durch Drehen des Tellers und Einsatz einer Rakel, die über dem Teller positioniert ist, wird
sichergestellt, dass das Medium vor dem Eintunken eines Bauelements eine möglichst glatte
Oberfläche aufweist.
Derzeitig werden überwiegend Flip-Chips mit Abmessungen bis zu 10 x 10 mm gedippt.
5.28.1. Einschränkungen
- GEM und Traceability werden nicht unterstützt.
- Die Koplanaritätsmessung ist in Kombination mit Dippen nicht möglich.
- Die Bestückleistung wird durch den Dipp-Vorgang verringert.
- Es werden nur Dipp-Module mit kreisförmigen Tellern unterstützt.
- Vom Dipp-Modul selbst (HW) werden keine Fehler gemeldet, d.h. es kann von der Software nicht
festgestellt werden, ob ein Dipp-Modul angeschlossen ist bzw. ob das Drehen des Tellers
erfolgreich war oder nicht.
- Beim Dippen von Bauelementen werden keine Betriebsdaten erfasst.
- Der Einsatz von Fördererabdeckblechen ist mit Dipp-Modulen nicht möglich.
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5.29. BE-Entsorgungsmodul
In der SW-Version 505.xx werden BE-Entsorgungsmodule unterstützt. Dazu gibt es eine eigene
Ansicht "BE-Entsorgungsmodule", in der die notwendigen Funktionen zur Steuerung der gerüsteten
Module ausgeführt werden können. Die Anzahl der BE-Entsorgungsmodule für einen
Bestückautomaten ist auf ein Modul pro Bestückkopf begrenzt.
Das BE-Entsorgungsmodul ist grundsätzlich ein 44 mm Förderer, der in umgekehrter Richtung arbeitet.
Es werden leere Taschen von einer Rolle zur "Ablageposition" geführt. Muss nun ein Bauelement, für
das im Programmiersystem die Entsorgung über das BE-Entsorgungsmodul ausgewählt wurde,
aufgrund eines Fehlers von der Pipette entfernt werden, wird es in eine Tasche des Gurtes im BE-
Entsorgungsmodul gelegt. Folgende Taschengrößen sind möglich:
- 30 mm x 30 mm (Taktung des Förderers: 2 s)
- 30 mm x 15 mm (Taktung des Förderers: 1 s)
5.29.1. Einschränkungen
- Wenn mehr als ein Entsorgungs-Modul gerüstet ist, ist eine Optimierung der Bestückreihenfolge
nicht möglich.
- Wenn die Maschine neu gebootet wird, gehen die Daten für die Anzahl der abgelegten (entsorgten)
bzw. bereits bestückten BE verloren.
5.30. Flexibles Förderer-Interface FFI
Mit dem FFI (Flexible Feeder Interface) ist eine flexible und einfache Anbindung unterschiedlichster
Förderer von verschiedenen Herstellern an die SIPLACE-Bestückautomaten möglich. Die Förderer-
Hersteller müssen hierzu die FFI-Spezifikation erfüllen.
In SIPLACE Pro 2.0 ist aufgrund der hohen Anforderungen und Einschränkungen momentan nur die
grundlegende Unterstützung unterschiedlichster Förderertypen implementiert (DDF2 und TrayStack
sind fest programmiert).
5.31. Fehlertoleranter Hochlauf ohne Subsysteme
Mit der Stationssoftware 505.xx läuft die Station im fehlertoleranten Betrieb hoch und kann dann
problemlos in SITEST wechseln (Bitte als Servicetechniker einloggen und den Stand Alone
Betriebsmodus auswählen!). In SITEST können dann Fehler schnell behoben werden, z.B. durch
Aufspielen neuer Firmware auf die Subsysteme. Häufig resultieren Fehler aus nicht vorhandener bzw.
falscher Firmware der Subsysteme (wie Achse, Kopf, Transportspur, Gurtschneider) oder durch
Dateninkonsistenzen.

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5.32. Breiter Transport für HS-60
Ab Stationssoftware 505.03 ist die Funktion "Breiter Transport" dahingehend erweitert, dass auch der
Maschinentyp HS-60 mit seiner maximalen Transportbreite verwendet werden kann. Dieses
Leistungsmerkmal ist als Maschinenoption anzusehen. Für den Umbau der Maschine (Versetzen des
Maschinennullpunktes sowie notwendige Transportumbauten) ist eine Umbauanleitung vorhanden.
Maschinentyp Einfachtransport
[mm]
Doppeltransport
[mm]
Flexibler Transport
(Eine Tsp. Spur
verbreitert) [mm]
HF
Standardbreite
50 – 460 50 – 216 50 – 416
HF
(Überbreite HS60)
50 – 508 50 – 242 50 – 430
HF
(Überbreite HF-Serie)
50 – 508 50 – 250 50 – 450
S27HM 50 – 460 50 – 216 50 – 0
HS60 Maschinennullpunkt
innen (Standard)
50 – 460 50 – 216 50 – 380
HS60 (Standardbreite)
Maschinennullpunkt
außen
50 – 508 50 – 242 50 – 330
(380 möglich)
HS60 (Überbreite HS60)
Maschinennullpunkt
außen
50 – 508 50 – 242 50 – 380
(430 möglich)
Hinweis:
Die maximale Transportbreite in einer Maschinenlinie wird von der Maschine mit der kleinsten
maximalen Transportbreite vorgegeben.
Hinweis:
Mehr Informationen entnehmen Sie bitte der SIPLACE HS-60 Nachrüstanleitung Überbreite
Leiterplatte 242 /508 mm (Art. Nr. 00194579-01)
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