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Software-Versionsbeschreibung St ationssoftware 505.05 Ausgabe 07/2008 4.2.1. Einschränkungen Auf einer S-27 HM-Maschine muss eventuell der Verfahrbereich der Y-Achse eingeschränkt oder erweitert werden. Die Funktionalit…
Software Versionsbeschreibung, Stationssoftware 505.05 Ausgabe 07/2008
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4. Neue Leistungsmerkmale 505.05
4.1. Überarbeitung der erzwungenen Rüstverifikation (Forced Setup
Verification)
Die erzwungene Rüstverifikation auf dem SIPLACE Bestückautomaten kann über SIPLACE Setup
Center aktiviert werden. Die erzwungene Rüstverifikation überwacht den Rüstverifikationsstatus für
einzelne Spuren. Nicht-kontrollierte Spuren sind für die erzwungene Rüstverifikation gesperrt.
Die erzwungene Rüstverifikation wird mit einer Verbindung zur Station durchgeführt und verlangt eine
erfolgreiche Rüstverifikation vor der Produktion. Dies geschieht, indem nach dem Download eines
Auftrags oder eines Gebindewechsels die Maschine alle Fächer deaktiviert für deren Gebinde keine
Rüstverifikationsdaten vorliegen. Dadurch muss der Linienbediener alle notwendigen
Bauelemente/Gebinde für das Produkt erfolgreich kontrolliert haben, bevor die Produktion beginnen
kann.
Die detaillierte Beschreibung entnehmen Sie bitte der "Installation Manual SIPLACE Setup Center 3.0",
Artikelnummer 00195642-xx.
4.1.1. Einschränkungen
Die erzwungene Rüstverifikation setzt SIPLACE Pro ab Version 5.0 und SIPLACE Setup Center ab
Version 3.0 voraus.
4.2. Shutterless-Förderer – Teaching Abholposition
Wenn die Abholposition für ein Bauelement in der Mitte eines Shutterless-Förderers liegt, kann die LP-
Kamera diese Position bei den folgenden Maschinen und Stellplätzen nicht immer erreichen:
- S-27
- HF/3, Stellplatz 4
Wenn die Abholposition außerhalb des Verfahrbereichs der LP-Kamera liegt, aber innerhalb des
Verfahrbereichs + 5mm (Bildfeld der Kamera = 5mm), wird die LP-Kamera zur nächstliegenden
Position bewegt und das Fadenkreuz mit einem Offset in Richtung des Bauelements außermittig in das
Livebild gezogen. Ansonsten wird eine Fehlermeldung ausgegeben.
Die Funktionalität wird auf folgenden Maschinen unterstützt: S27 HM, HS 50, HS 60, HF, HF
(ab A-001) und HF/3.

Software-Versionsbeschreibung Stationssoftware 505.05 Ausgabe 07/2008
4.2.1. Einschränkungen
Auf einer S-27 HM-Maschine muss eventuell der Verfahrbereich der Y-Achse eingeschränkt oder
erweitert werden.
Die Funktionalität wird nicht auf S-25 HM-Maschinen unterstützt.
4.3. "Whispern" von Passmarken
Ab dieser Stationssoftware wird die Funktionalität "Whispern von Passmarken", d.h. das Weiterleiten
der Passmarkendaten für die Linie (WDTL) unterstützt. Die Funktion kann in den Maschinenoptionen
unter "LP-Datenweitergabe von Passmarken" aktiviert werden. Die detaillierte Beschreibung
entnehmen Sie bitte der Online-Hilfe für die Stationssoftware. Die Voraussetzungen, Anforderungen
und Einschränkungen sind die gleichen, wie im Abschnitt "
"Whispern" von Inkpunkten" beschrieben.
Hinweis:
Im Modus WDTL und WDTM von Passmarken erfolgt die Markenmessung vor
Inkpunktmessung (wird automatisch umgestellt).
4.3.1. Voraussetzungen
Die Funktionalität setzt SIPLACE Pro ab Version 5.0 voraus.
4.4. Integration SOKO "Nachbestücken hochgerissener BE"
Ab dieser Softwareversion können BE, die nach einem Bestückzyklus noch an der Pipette hängen
(hochgerissene BE), nachbestückt werden. Für diese Option ist der Einsatz von einem BE-Sensor
erforderlich (Vorgabe von SIPLACE Pro).
Mit BE-Sensor zu vermessende BE gelten erst dann als bestückt, wenn nach dem Bestückversuch eine
BE-Sensormessung sicherstellt, dass sich kein BE an der Pipette befindet. Wenn sich dennoch BE an
der Pipette befinden sollten, werden diese abgeworfen und die betroffene Bestückposition später
nachbestückt. Die Fehlermeldung “3530 Warnung: Pipette deaktiviert“ wird ausgegeben.
Die Funktion kann über die Schaltfläche "BE nachbestücken" in den Maschinenoptionen aktiviert oder
deaktiviert werden.
Wenn das BE nicht abgeworfen werden kann, wird das Segment deaktiviert. Deaktivierte Pipetten
können automatisch gewechselt werden, wenn in den Maschinenoptionen die Schaltfläche
"Deaktivierte Pipetten wechseln" aktiviert ist.
Bei einem Auftragswechsel werden deaktivierten Pipetten erkannt und soweit möglich automatisch
gewechselt oder die Fehlermeldung "15520 Automatisches Wechseln der Pipetten nicht möglich" wird
ausgegeben.
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4.4.1. Abwerfen hochgerissener BE
Wenn nach dem Bestücken eines BE durch eine BE-Sensormessung festgestellt wird, dass sich das
BE noch an der Pipette befindet, wird versucht das BE abzuwerfen. Das Abwerfen des BE wird
nochmals mit einer BE-Sensormessung überprüft:
- Wenn dabei ein Fehler festgestellt wird, wird der Bestückablauf mit einem fatalen Fehler
unterbrochen.
- Wenn mit dem BE-Sensor ein BE erkannt wird, wird das betroffene Segment deaktiviert.
- Wenn bei der BE-Sensormessung kein BE an der Pipette erkannt wird, wird eine zusätzliche
Vakuumprüfung durchgeführt. Sollte dabei eine schlechte Vakuumdifferenz (Delta Vakuum offen /
geschlossen zu gering) erkannt werden, wird das Segment ebenfalls deaktiviert.
4.4.2. Deaktivierung und Aktivierung von Segmenten
Ein deaktiviertes Segment wird von der Software wie ein Segment ohne Pipette behandelt. Es wird
nicht mehr zum Bestücken verwendet.
Eine Pipette wird deaktiviert wenn der BE-Sensor nach dem Bestücken ein BE erkennt und dieses BE
nicht abgeworfen werden kann.
- Diese BE-Sensormessung wird vor dem Abholen für alle BE durchgeführt, die in SIPLACE Pro
entsprechend konfiguriert sind.
- Für BE, die vor dem Bestücken auf Größe oder Anwesenheit geprüft werden sollen, wird diese
Messung auch durchgeführt, wenn nach dem Bestücken kein weiteres BE mit dieser Pipette
abgeholt werden soll.
In den Einzelfunktionen werden die Soll- und Ist- Zustände der Pipettenkonfiguration angezeigt.
Daran lässt sich erkennen welche Segmente deaktiviert sind. Die betroffenen Pipetten sind am Kopf
auszutauschen und durch Quittierung der Pipettenkonfiguration zu aktivieren.
Hinweis:
Wenn ein Segment deaktiviert wird, zeigt eine Störlampe diesen Zustand durch Blinken an.
Dieses Blinksignal wird durch darauf folgende Lampenzustände überschrieben. Beim Start des
Bestückens einer LP wird das Blinksignal wieder aktiviert.
Mit deaktivierten Segmenten sinkt die Bestückleistung!
Wenn durch die Deaktivierung eines Segments die LP nicht fertig bestückt werden kann, bleibt
die Maschine mit einem Spurleer-Fehler stehen.
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