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Software Version Description, Station Software 505.05 Ausgabe 07/2008 115 of 150 5.22. Beliebige Konfiguration des Pipettenwechslers für den T win Head Ab der SW-Version 505.xx ist es möglich, be liebige Magazinkonfigura…
Software-Versionsbeschreibung Stationssoftware 505.05 Ausgabe 07/2008
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5.20. Anzahl der Wiederholungen beim Abholen eines BE
Ab SIPLACE Pro 2.0 kann für jede Gehäuseform festgelegt werden, wie oft ein Abholvorgang
wiederholt werden soll, wenn er nicht erfolgreich war. Es kann dafür ein Wert von 1 bis 255 eingegeben
werden. Wenn das Abholen der entsprechenden Gehäuseform nach der festgelegten Anzahl der
Abhol-Wiederholungen an der Maschine nicht erfolgreich war, stoppt die Maschine mit einem "Spur
leer"-Fehler.
5.21. Unterschiedliche Pipettentypen auch am 12er C&P-Kopf
Ab der SW-Version 505.xx ist es möglich, unterschiedliche Pipettentypen in den einzelnen Garagen der
Pipettenwechsler-Magazine auch für den 12er C&P-Kopf zu rüsten (wie bereits für den 6er C&P-Kopf).
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5.22. Beliebige Konfiguration des Pipettenwechslers für den Twin
Head
Ab der SW-Version 505.xx ist es möglich, beliebige Magazinkonfigurationen für den Twin Head-
Pipettenwechsler vorzugeben. Die vordefinierten Konfigurationen (3/1 oder 5/2 oder 8/4) gelten nicht
mehr. Die maximale Anzahl der Magazine ist auf 12 begrenzt.
5.22.1. Einschränkungen
Der Twin Head-Pipettenwechsler wird nicht an den Stellplätzen 4 und 2 unterstützt.
5.23. Recovery Placement (Weiterbestückung)
Die Funktion "Recovery Placement" dient dazu, nach einer Unterbrechung der Bestückung aufgrund
eines Maschinenstillstands durch Stromausfall oder wegen eines schweren Maschinenfehlers die
Bestückung der Leiterplatten fortzusetzen, die noch im Transportband der Maschine liegen.
Während des Bestückens werden automatisch die Daten der Leiterplatten gespeichert, die im
Transportband der Maschine liegen. Wenn die Maschine nach einem Stromausfall bzw. Ausschalten
wieder hochgefahren wird, wird der Bediener gefragt, ob er die Bestückung der noch in der Maschine
vorhandenen Leiterplatten fortsetzen möchte. Bestätigt er dies, werden die Leiterplatten weiter bestückt
(Modus Recovery Placement Æ Weiterbestücken).
5.23.1. Anforderungen
Seit der Version 505.03 ist das Leistungsmerkmal "Recovery Placement" (RP) um folgende
Anforderungen erweitert.
1. Konfiguration Recovery Placement in SITEST
Über einen Konfigurations-Dialog kann die Funktion Recovery Placement (Weiterbestückung)
aktiviert bzw. deaktiviert werden (unabhängig vom Vorhandensein der Recovery Placement-
Lizenz):
SITEST Grundansicht –> Menü Einstellungen –> Recovery Placement
Beim Aktivieren kann das Verzeichnis für die Recovery Placement-Daten über den Windows-
Verzeichnis-Auswahl-Dialog festgelegt werden.
2. Statusanzeige des Recovery Placement-Daten-Verzeichnis (SIPLACE-GUI)
In der Grundansicht der SIPLACE-GUI wird bei aktivierten Recovery Placement (und
vorhandener Recovery Placement-Lizenz) über eine neue Ikone der Status des Recovery
Placement-Daten-Verzeichnis angezeigt (Status = Verzeichnis mit Daten beschreibbar ja/nein).
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Seit der Version 505.03 SP1 ist das Leistungsmerkmal "Recovery Placement" (RP) um folgende
Anforderungen erweitert.
1. externes Laufwerk für Datenspeicherung
Es gibt einen zusätzlichen Hinweis für das Recovery-Placement. Wenn zur Datenspeicherung
ein externes Laufwerk verwendet wird, muss der korrekte Netzwerkzugriff bei der Initialisierung
gewährleistet werden. Dies wird über eine eigene Konfigurationsdatei und über einen manuell
zu erstellenden Eintrag im Verzeichnis Autostart sicher gestellt. Nähere Angaben hierzu finden
Sie in der Beschreibung zum Auto-Recovery. Die notwendigen Dateien befinden sich im
folgendem Verzeichnis: C:\SR\Tools\RecoveryPlacement.
5.23.2. Einschränkungen
- Es ist keine Erkennung nicht fertig bestückter Leiterplatten möglich, wenn der Bediener während
des Maschinenstillstands Leiterplatten entfernt oder wechselt.
- Recovery Placement ist in Kombination mit Feinkalibrierung nicht möglich.
- Recovery Placement sollte nicht in Kombination mit Traceability eingesetzt werden, da hierdurch
die mit Traceabilitiy mögliche Rückverfolgbarkeit der in der Produktion verwendeten BE nicht mehr
garantiert werden kann.
- Recovery Placement und "Whispering" schließen sich aus.
5.24. Position korrigieren (Online Editing 1. Version)
Bei Bedarf können direkt an der Station Markenpositionen oder Abholpositionen geändert werden. Wird
die Bestückung wegen eines Markenfehlers bei der Lageerkennung abgebrochen, kann mit der
Funktion "Position korrigieren" die Position der nicht erkannten Passmarke im Rahmen der fatalen
Fehlerbehandlung genau angefahren werden. Wenn der Bediener die Funktion "Position korrigieren"
aufruft, wird die LP-Kamera automatisch auf die nicht erkannte Passmarke positioniert. Falls der
Bediener nun auf die Ansicht auf die LP-Kamera umschaltet, kann er das Fadenkreuz mit Hilfe der
Cursortasten genau auf die Markenposition einstellen.
Wenn im Dialogfenster "Position korrigieren" das Kontrollkästchen Mit automatischer Lageerkennung
aktiviert ist, wird die korrigierte Markenposition bei der erneuten Lageerkennung nochmals vermessen.
Sollte dies nicht gelingen, wird die geteachte Position übernommen.
Wenn das Kontrollkästchen Mit automatischer Lageerkennung deaktiviert ist, wird die Position der
korrigierten Marke direkt übernommen.
Nach Beenden des Dialogfensters muss der Bediener die Lageerkennung neu starten.
Eine fehlerhafte Abholposition kann vor der Bestückung oder bei Auftreten eines "Spur leer"-Fehlers
korrigiert werden. Dazu wählt der Bediener den entsprechenden Eintrag in der Ansicht "Rüstung" bzw.
in der Ansicht "Leere Spuren" aus, ruft die Funktion "Position korrigieren" auf, schaltet die Ansicht auf
die LP-Kamera um, korrigiert die Abholposition mit Hilfe der Cursortasten und übernimmt anschließend
mit der Funktion "Übernehmen" die korrigierte Abholposition.