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Software-Versionsbeschreibung St ationssoftware 505.05 Ausgabe 07/2008 5.18. Flexibler Doppeltransport Mit dem Leistungsmerkmal "Flexibler Doppeltransport" ist es möglich, eine Transportspur über ihre maximale …
Software Version Description, Station Software 505.05 Ausgabe 07/2008
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5.17. Stationsweiser Download
Um möglichst kurze Produktwechselzeiten zu erreichen, ist es in der SW-Version 505.xx möglich, einen
neuen Auftrag über die Liniensteuerung (SIPLACE Pro Line Control) für jede Station einzeln
(stationsweise) vorzugeben. Somit muss nicht die komplette Linie leergefahren werden.
1. Um den Auftragswechsel zu initiieren, muss der Bediener zunächst in der Bedienoberfläche für
SIPLACE Pro Line Control einen neuen Auftrag mit der Option "Stationsweiser Download"
vorgeben. Der stationsweise Download funktioniert aber nur, wenn unter Extras Æ
Konfiguration… für den Download der "Standardmodus" eingestellt ist.
2. Wenn die letzte Leiterplatte des aktuellen Auftrags in das Eingabeband der ersten Station der
Linie einfährt, muss der Bediener in der Grundansicht der SR-Bedienoberfläche die blinkende
Ikone für den "Stationsweisen Auftragswechsel" anklicken. Die Station wird leergefahren. Danach
kann umgerüstet werden und nach Bestätigen des Umrüstvorganges wird der vorgegebene neue
Auftrag an dieser Station gefertigt.
3. Die unter Punkt 2. beschriebene Vorgehensweise muss für jede weitere Station in der Linie
wiederholt werden.
- Der stationsweise Download kann bei einer Station mit einem Einfachtransport oder mit einem
Doppeltransport im Modus "asynchroner Doppeltransport" mit oder ohne Rüstwechsel durchgeführt
werden.
- Nach Abbruch des Vorgangs für einen stationsweisen Download muss zuerst wieder ein
linienweiter Download durchgeführt werden.
5.17.1. Einschränkungen
- Der stationsweise Download ist nicht möglich, wenn der Bestückautomat im Modus "synchroner
Doppeltransport" arbeitet.
- Im Modus "asynchroner Doppeltransport" ist der stationsweise Download bei einem Rüstwechsel
nur möglich, wenn gleichzeitig ein Los für beide Transportspuren vorgegeben wird.
- Der stationsweise Download wird beim Herunterfahren und erneutem Hochfahren des Line Control
Servers abgebrochen. Nach dem erneuten Hochfahren kann die Produktion nur mit einem
linienweiten Download gestartet werden.
- Während des Download-Vorgangs dürfen an der Station keine GF geteacht werden, da sonst der
Stationsrechner hängen bleibt.

Software-Versionsbeschreibung Stationssoftware 505.05 Ausgabe 07/2008
5.18. Flexibler Doppeltransport
Mit dem Leistungsmerkmal "Flexibler Doppeltransport" ist es möglich, eine Transportspur über ihre
maximale Breite hinaus zu verbreitern, um überbreite Leiterplatten (> 216 mm) auch in einer Maschine
mit Doppeltransport verarbeiten zu können. Dazu werden die Transportwangen der zweiten
Transportspur vollständig zusammengefahren. Diese Transportspur ist damit deaktiviert.
Hinweis:
Beim Einstellen der Transportbreite kann es zu einem Crash zwischen der Transportwange
und den LP-Unterstützungen kommen. Es wird eine entsprechende Warnmeldung
ausgegeben, die den Bediener dazu auffordert, die LP-Unterstützungen zu entfernen, bevor
die Transportwangen zusammengefahren werden.
Die beiden nachfolgenden Grafiken veranschaulichen das Prinzip des flexiblen Doppeltransports.
feste
Transportwange
bewegliche
Transportwange
Transportrichtung
Transport-
spur 1
Transport-
spur 2
Deaktivierte
Transportspur
Abb. 5-1: Doppeltransport mit verbreiterter Transportspur 1 (feste Transportwange rechts)
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Software Version Description, Station Software 505.05 Ausgabe 07/2008
Transportrichtung
feste
Transportwange
bewegliche
Transportwange
Transport-
spur 2
Transport-
spur 1
Deaktivierte
Transportspur
Abb. 5-2: Doppeltransport mit verbreiterter Transportspur 2 (feste Transportwange links)
Die Verbreiterung der Transportspur wird vom Programmiersystem für einen Auftrag vorgegeben, falls
dies für die Fertigung des Auftrags erforderlich ist.
5.18.1. Einschränkungen
- Beim Wechsel in den Modus "Verbreiterter Transport" und zurück in den normalen Modus müssen
immer mechanische Umbauarbeiten durchgeführt werden.
- Wenn die Option "Lange Leiterplatte" verwendet wird, muss sie vor dem Wechsel in den Modus
"Verbreiterter Transport" deaktiviert werden, und die Hardware für die Option muss entfernt
werden.
- In der Linie wird die Breite der Transportspur bestimmt durch die Bestückstation mit der schmälsten
Transportspur. Enthält eine Linie z.B. Stationen des Typs S-27 HM und HF mit "Flexiblem
Doppeltransport", wird aufgrund der S-27 HM nur eine LP-Breite von 216 mm unterstützt und nicht
eine LP-Breite von 250 mm.
- Bei einem Transport, der auf Überbreite eingestellt ist, kann die Anschlagart (Rechts- bzw.
Linksanschlag) erst umgestellt werden, wenn beim Transport eine normale Breite eingestellt wurde
(SIPLACE HS 60).
5.19. Neue Mappingplatte für HS-60, S-27
Bei der HS-60 und der S-27 gibt es zusätzlich zur Standard-Mappingplatte (216 mm) eine 380 mm
breite Mappingplatte, um den Doppeltransport mappen zu können.
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