00193794-11_VD_SSW 505.05_de en.pdf - 第94页
Software-Versionsbeschreibung St ationssoftware 505.05 Ausgabe 07/2008 94 von 150 4.4.3. Automatischer Wechsel deaktivierter Pipetten Mit jedem Start einer LP-Bearbeitung wird di e Pipettenkonfiguration überprüft. Dabei …

Software Versionsbeschreibung, Stationssoftware 505.05 Ausgabe 07/2008
4.4.1. Abwerfen hochgerissener BE
Wenn nach dem Bestücken eines BE durch eine BE-Sensormessung festgestellt wird, dass sich das
BE noch an der Pipette befindet, wird versucht das BE abzuwerfen. Das Abwerfen des BE wird
nochmals mit einer BE-Sensormessung überprüft:
- Wenn dabei ein Fehler festgestellt wird, wird der Bestückablauf mit einem fatalen Fehler
unterbrochen.
- Wenn mit dem BE-Sensor ein BE erkannt wird, wird das betroffene Segment deaktiviert.
- Wenn bei der BE-Sensormessung kein BE an der Pipette erkannt wird, wird eine zusätzliche
Vakuumprüfung durchgeführt. Sollte dabei eine schlechte Vakuumdifferenz (Delta Vakuum offen /
geschlossen zu gering) erkannt werden, wird das Segment ebenfalls deaktiviert.
4.4.2. Deaktivierung und Aktivierung von Segmenten
Ein deaktiviertes Segment wird von der Software wie ein Segment ohne Pipette behandelt. Es wird
nicht mehr zum Bestücken verwendet.
Eine Pipette wird deaktiviert wenn der BE-Sensor nach dem Bestücken ein BE erkennt und dieses BE
nicht abgeworfen werden kann.
- Diese BE-Sensormessung wird vor dem Abholen für alle BE durchgeführt, die in SIPLACE Pro
entsprechend konfiguriert sind.
- Für BE, die vor dem Bestücken auf Größe oder Anwesenheit geprüft werden sollen, wird diese
Messung auch durchgeführt, wenn nach dem Bestücken kein weiteres BE mit dieser Pipette
abgeholt werden soll.
In den Einzelfunktionen werden die Soll- und Ist- Zustände der Pipettenkonfiguration angezeigt.
Daran lässt sich erkennen welche Segmente deaktiviert sind. Die betroffenen Pipetten sind am Kopf
auszutauschen und durch Quittierung der Pipettenkonfiguration zu aktivieren.
Hinweis:
Wenn ein Segment deaktiviert wird, zeigt eine Störlampe diesen Zustand durch Blinken an.
Dieses Blinksignal wird durch darauf folgende Lampenzustände überschrieben. Beim Start des
Bestückens einer LP wird das Blinksignal wieder aktiviert.
Mit deaktivierten Segmenten sinkt die Bestückleistung!
Wenn durch die Deaktivierung eines Segments die LP nicht fertig bestückt werden kann, bleibt
die Maschine mit einem Spurleer-Fehler stehen.
93 von 150
Software-Versionsbeschreibung Stationssoftware 505.05 Ausgabe 07/2008
94 von 150
4.4.3. Automatischer Wechsel deaktivierter Pipetten
Mit jedem Start einer LP-Bearbeitung wird die Pipettenkonfiguration überprüft. Dabei werden
deaktivierte Pipetten erkannt und im Abwurfbehälter abgeworfen.
Deaktivierte Pipetten können automatisch gewechselt werden, wenn in den Maschinenoptionen die
Schaltfläche "Deaktivierte Pipetten wechseln" aktiviert ist. Wenn in dem Pipettenwechsler noch Pipetten
des gleichen Typs zur Verfügung stehen, werden diese automatisch aufgenommen. Nach einem
Höhenreferenzlauf wird der Bestückablauf wieder fortgesetzt.
Wenn keine weiteren Pipetten zur Verfügung stehen, kommt es zu einem Pipettenkonfigurationsfehler
und die Fehlermeldung "15520 Automatisches Wechseln der Pipetten nicht möglich" wird ausgegeben.
4.4.4. Einschränkungen
- Bestückebenen werden nicht unterstützt.
- Positionen können beliebig oft nachbestückt werden ohne zu berücksichtigen, dass die
Flussmitteldicke dabei abnimmt.
- Vor einem Rüstwechsel müssen deaktivierte Segmente aktiviert werden, oder die Pipetten von den
deaktivierten Segmenten entnommen werden. Sonst besteht die Gefahr, dass trotz vorhandener
Pipette versucht wird, eine neue Pipette aufzunehmen.
- Im laufenden Bestückbetrieb wird kein automatischer Wechsel der deaktivierten Pipetten
durchgeführt.
- Sollte durch die Deaktivierung von Pipetten die LP nicht fertigbestückt werden können, kommt es zu
einem Spurleer-Fehler. Ein automatischer Wechsel der Pipetten ist dann nicht möglich.
Software Versionsbeschreibung, Stationssoftware 505.05 Ausgabe 07/2008
95 von 150
4.5. Integration SOKO "Gurtschneider deaktivieren"
Mit dieser Softwareversion kann der Gurtschneider über die Software-Optionen deaktiviert werden
(siehe hierzu die Online-Hilfe von der Stationssoftware).
Durch die Deaktivierung des Gurtschneiders wird die Gurtschneider-Task durch die Software nicht
mehr angesprochen (getriggert). Dies gilt für alle Aufrufe wie den Bestückablauf und den SITEST.
Hierzu wurde der Optionsdialog wie folgt angepasst:
- Die Optionen werden stellplatzspezifisch angeboten und nicht mehr portalspezifisch.
- Die Optionen "Mit BE bestücken" und "Stop bei Visionfehler" können nur noch für die gesamte
Maschine ausgewählt werden.
- Für alle Stellplätze stehen die Funktionen "Mit BE-Tisch" und "Gurtschneider deaktivieren" zur
Verfügung.
Diese Änderung wurde notwendig damit bei einer Maschine mit einem Portal pro Bestückbereich diese
Optionen für jeden Stellplatz einzeln ausgewählt werden kann.
4.5.1. Aktivierung der Funktion
¾ Wählen Sie im Grundmenü "Optionen / Softwareoptionen" um in den Optionsdialog zu wechseln.
¾ Wählen Sie den entsprechenden Stellplatz aus, klicken Sie auf "Gurtschneider deaktivieren" und
bestätigen Sie die Auswahl mit der Schaltfläche "Übernehmen".
Danach erscheint das Softwareoption-Icon in der Grundansicht.
Die Option "Gurtschneider deaktivieren" wird in der Registry gespeichert, sodass der Zustand nach
einem Neustart erhalten bleibt.
4.5.2. Einschränkungen
Nach einer Umkonfiguration (BE-Tisch / MTC) stehen möglicherweise vor dem ersten Referenzlauf
noch nicht alle Stellplätze in den Software-Optionen zur Verfügung.