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Software Version Description, Station Software 505.05 Ausgabe 07/2008 117 of 150 5.24.1. Einschränkungen - An der Station korrigierte Marken- und Abholpos itionen werden nicht in das Programmiersystem übernommen. Sie gel…

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Software-Versionsbeschreibung Stationssoftware 505.05 Ausgabe 07/2008
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Seit der Version 505.03 SP1 ist das Leistungsmerkmal "Recovery Placement" (RP) um folgende
Anforderungen erweitert.
1. externes Laufwerk für Datenspeicherung
Es gibt einen zusätzlichen Hinweis für das Recovery-Placement. Wenn zur Datenspeicherung
ein externes Laufwerk verwendet wird, muss der korrekte Netzwerkzugriff bei der Initialisierung
gewährleistet werden. Dies wird über eine eigene Konfigurationsdatei und über einen manuell
zu erstellenden Eintrag im Verzeichnis Autostart sicher gestellt. Nähere Angaben hierzu finden
Sie in der Beschreibung zum Auto-Recovery. Die notwendigen Dateien befinden sich im
folgendem Verzeichnis: C:\SR\Tools\RecoveryPlacement.
5.23.2. Einschränkungen
- Es ist keine Erkennung nicht fertig bestückter Leiterplatten möglich, wenn der Bediener während
des Maschinenstillstands Leiterplatten entfernt oder wechselt.
- Recovery Placement ist in Kombination mit Feinkalibrierung nicht möglich.
- Recovery Placement sollte nicht in Kombination mit Traceability eingesetzt werden, da hierdurch
die mit Traceabilitiy mögliche Rückverfolgbarkeit der in der Produktion verwendeten BE nicht mehr
garantiert werden kann.
- Recovery Placement und "Whispering" schließen sich aus.
5.24. Position korrigieren (Online Editing 1. Version)
Bei Bedarf können direkt an der Station Markenpositionen oder Abholpositionen geändert werden. Wird
die Bestückung wegen eines Markenfehlers bei der Lageerkennung abgebrochen, kann mit der
Funktion "Position korrigieren" die Position der nicht erkannten Passmarke im Rahmen der fatalen
Fehlerbehandlung genau angefahren werden. Wenn der Bediener die Funktion "Position korrigieren"
aufruft, wird die LP-Kamera automatisch auf die nicht erkannte Passmarke positioniert. Falls der
Bediener nun auf die Ansicht auf die LP-Kamera umschaltet, kann er das Fadenkreuz mit Hilfe der
Cursortasten genau auf die Markenposition einstellen.
Wenn im Dialogfenster "Position korrigieren" das Kontrollkästchen Mit automatischer Lageerkennung
aktiviert ist, wird die korrigierte Markenposition bei der erneuten Lageerkennung nochmals vermessen.
Sollte dies nicht gelingen, wird die geteachte Position übernommen.
Wenn das Kontrollkästchen Mit automatischer Lageerkennung deaktiviert ist, wird die Position der
korrigierten Marke direkt übernommen.
Nach Beenden des Dialogfensters muss der Bediener die Lageerkennung neu starten.
Eine fehlerhafte Abholposition kann vor der Bestückung oder bei Auftreten eines "Spur leer"-Fehlers
korrigiert werden. Dazu wählt der Bediener den entsprechenden Eintrag in der Ansicht "Rüstung" bzw.
in der Ansicht "Leere Spuren" aus, ruft die Funktion "Position korrigieren" auf, schaltet die Ansicht auf
die LP-Kamera um, korrigiert die Abholposition mit Hilfe der Cursortasten und übernimmt anschließend
mit der Funktion "Übernehmen" die korrigierte Abholposition.
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5.24.1. Einschränkungen
- An der Station korrigierte Marken- und Abholpositionen werden nicht in das Programmiersystem
übernommen. Sie gelten nur bis zum nächsten Rüstungswechsel. Der Bediener muss die Daten
der korrigierten Positionen ggf. manuell am Programmiersystem eingeben.
- Wenn Fehler bei der Lageerkennung durch schlecht positionierte Leiterplatten auftreten, muss der
Bediener alle nicht erkannten Marken einzeln messen. Der oben beschriebene Ablauf ist also für
jede nicht erkannte Marke erneut durchzuführen.
- Einmal vom Bediener geteachte und quittierte Abhol-/Markenpositionen können nicht mehr
rückgängig gemacht werden. Sie müssen ggf. durch erneutes Teachen korrigiert werden.
- Bei Maschinen der Serie SIPLACE S25 kann Online-Editing nicht für die Abholpositionen
verwendet werden. Die LP-Visionskamera kann die Abholpositionen nicht scannen, da der y-
Verfahrweg begrenzt ist.
5.25. Max. 50 Zeichen für Objektnamen an der Station
Objektnamen (Namen von Bauelementen, Leiterplatten, Bestücklisten usw.) sind auf 50 Zeichen
begrenzt. Da es jedoch möglich ist, z.B. in SIPLACE Pro Namen mit mehr als 50 Zeichen einzugeben,
werden solche während des Downloads gekürzt. Dies gilt für SIPLACE Pro, SIPLACE OIS, SIPLACE
Explorer und die SIPLACE Stationssoftware.
5.25.1. Einschränkungen
Die maximale Anzahl der Zeichen für einen LP-Barcode ist nach wie vor auf 40 Zeichen für eine
Leiterplatte begrenzt.
5.26. Option "Lange Leiterplatte"
Als lange Leiterplatten werden Leiterplatten bezeichnet, die länger sind als der Bearbeitungsbereich
bzw. das Bearbeitungsband (BB) und die deshalb "auf zweimal" bestückt werden müssen.
Das Bearbeiten einer solchen Leiterplatte ist nun in mehreren Takten innerhalb eines
Bearbeitungsbereiches möglich. Dafür wird eine Leiterplatte bis zur ersten Stopp-Position gefahren,
geklemmt und bearbeitet. Wenn das Bearbeiten beendet ist, erfolgt der Weitertransport zur nächsten
Stopp-Position. Hier wird die Leiterplatte weiter bearbeitet. D.h. der Bestückinhalt eines
Bearbeitungsbereiches wird nicht mehr in einem Durchlauf bestückt, sondern die LP fährt zu einer
Stopp-Position, die Lageerkennung wird durchgeführt, und der dieser Stopp-Position zugeordnete
Bestückinhalt wird bestückt. Dieser Ablauf wiederholt sich für alle vorgegebenen Stopp-Positionen des
Bearbeitungsbereiches. Dabei sind die Bearbeitungsbereiche einer Maschine mit zwei BB unabhängig
voneinander.
Unabhängig vom Maschinentyp können jedem Bearbeitungsbereich N Stopp-Positionen zugewiesen
werden. Der Bestückinhalt an einer Stopp-Position entspricht einem Takt.
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Die beiden nachfolgenden Abbildungen zeigen jeweils eine Transportspur mit zwei Stopp-Positionen
pro Bearbeitungsbereich.
Transportrichtung
BeroBero
Stopp-
Position 1
Bero
Stopp-
Position 1
Stopp-
Position 2
EB ZBBB 1 BB 2 AB
Bero
Stopp-
Position 2
Abb. 5-3: Transportspur mit zwei Bearbeitungsbereichen
Transportrichtung
Bero
Bero
Stopp-
Position 1
EB BB AB
Stopp-
Position 2
Abb. 5-4: Transportspur mit einem Bearbeitungsbereich
Für die Option "Lange Leiterplatte" gelten folgende Regeln:
- Wenn ein globaler Inkpunkt definiert ist, muss er in BB 1 angefahren werden können, da sonst
nicht entschieden werden kann, ob die Leiterplatte bestückt werden soll oder nicht.
- Bei ausgeschalteter Lageerkennung für die Einzelschaltungen und eingeschalteter Lageerkennung
für die Leiterplatte müssen die für die Leiterplatte definierten Passmarken in beiden
Bearbeitungsbereichen angefahren werden können.
- Eine Einzelschaltung darf in einem Bearbeitungsbereich nur dann bestückt werden, wenn der
zugehörige Inkpunkt und die zugehörigen lokalen Passmarken angefahren werden können, da:
- vor Beginn der Bestückung einer Einzelschaltung bekannt sein muss, ob sie überhaupt bestückt
werden soll,
- für die Bestückung die Korrekturfaktoren aus der globalen Lageerkennung bekannt sein müssen.
Alle Marken und Inpunkte einer Einzelschaltung müssen entweder vollständig in BB 1 oder
vollständig in BB 2 liegen.
- Wenn die Bestückung eines Bauelements eine eigene Lagekorrektur erfordert, müssen in dem BB,
in dem das Bauelement bestückt werden soll, alle Passmarken angefahren werden können, die für
diese Bestückposition definiert wurden.
- Marken können sich auch außerhalb des Überlappungsbereiches befinden.
- Für eine Leiterplatte müssen bis zu 6 Passmarken für einen Passmarkensatz definiert werden.
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