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Software Version Description, Station Software 505.05 Ausgabe 07/2008 5.33.3. Einschränkungen - "Whispern" von Inkpunkten ist im Zusamm enhang mit der Option synchroner Doppeltransport ausgeschlossen - "Wh…
Software-Versionsbeschreibung Stationssoftware 505.05 Ausgabe 07/2008
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Programmiersystem:
Das Leistungsmerkmal "Synchroner Doppeltransport" wird in Verbindung mit dem
Leistungsmerkmal "Breiter Transport" nicht unterstützt, da sich der Abstand der LP-Referenz-
Ecken ändert.
- Programmiersystem / Optimierung:
Die Optimierung berücksichtigt nicht, dass sich die Verfahrwege mit dem Leistungsmerkmal
ändern.
5.33. "Whispern" von Inkpunkten
Seit der Version 505.03 ist die Funktionalität "Whispern von Inkpunkten", d.h das Weiterleiten der
Inkpunktdaten, sowohl für die Linie (WDTL) als auch innerhalb einer Maschine mit zwei
Bearbeitungsbereichen (WDTM) verfügbar.
5.33.1. Voraussetzungen
- Der "Whisperbetrieb" setzt voraus, dass jede Station der Linie mit LP-Barcode-Lesern ausgerüstet
ist.
- Im Programmiersystem muss sowohl für die Stationen der Linie als auch für die Linie selbst LP-
Barcode-Betrieb gesetzt sein.
- Im "Whisperbetrieb" muss auf jeder Station in jedem BB die Option "Inkpunkterkennung"
eingeschaltet sein.
5.33.2. Anforderungen
- Inkpunkte werden grundsätzlich "gewhispert". Das gilt sowohl für die Maschine WDTM (Whisper
down the Machine) als auch für die Linie WDTL (Whisper down the Line)
Das "Whispern" von Inkpunkten erfolgt inkrementell.
- ES-(Einzelschaltungen) und BE-Passmarken werden nicht "gewhispert" (weder down the machine
noch down the line).
- Die Maschinenoptionen LP-Datenweitergabe (= WDTL) und LP-Datenübernahme aus
BB1 (= WDTM) werden nicht mehr als schaltbare Optionen angezeigt
- "Whispern" von Inkpunkten ist auch im Zusammenhang mit der Option "lange Leiterplatte" möglich.
- Werden in einem Bearbeitungsbereich Leiterplatten ohne Bearbeitung durchtransportiert, z.B.
aufgrund der Nutzenvorgabe (Æ leerer Nutzen) oder aufgrund verdrehter BE, so wird das
inkrementelle "Whispern" von Inkpunkten nicht unterbrochen.

Software Version Description, Station Software 505.05 Ausgabe 07/2008
5.33.3. Einschränkungen
- "Whispern" von Inkpunkten ist im Zusammenhang mit der Option synchroner Doppeltransport
ausgeschlossen
- "Whispern" von Inkpunkten ist im Zusammenhang mit dem Leistungsmerkmal Recovery Placement
ausgeschlossen.
- Maschinen, die in allen Bearbeitungsbereichen auf Durchtransport gestellt sind, unterbrechen das
inkrementelle "Whispern" von Inkpunkten
- Das "Whispern" von Inkpunkten in Mischlinien (Plattform1- und Plattform2-Maschinen) ist nur
eingeschränkt möglich:
Erlaubte Konfiguration von Mischlinien 407.04 / 505.03
- In Linien mit einem Productivity Lift ist "Whispern" ausgeschlossen.
- Bei stationsweisem Download müssen alle Aufträge mit dem gleichen "Whispermodus" vorgegeben
werden.
5.34. Käfigrückstellung für THK-Führung
Beim High-Force TwinHead werden "Ball Spline"-Führungssysteme mit Kugelumlaufführung eingesetzt.
Bei diesem Führungstyp ist nach einer bestimmten Zykluszahl eine Käfigrückstellung durch Aufbringen
einer Kraft erforderlich. Die zur Rückstellung erforderliche Kraft wird beim Ablegen einer Pipette
erreicht, d.h. jedes Mal, wenn eine Pipette abgelegt wird, wird auch der Kugelkäfig zurückgesetzt.
Falls nach einer vorgegebenen Anzahl an Bestückzyklen kein Pipettenwechsel (und damit keine
Käfigrückstellung erfolgt), wird ein zusätzlicher Pipettenwechsel während des Leiterplattenwechsels
durchgeführt.
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5.34.1. Anforderungen
- Eine Käfigrückstellung wird nur für den TwinHead durchgeführt.
- Die Käfigrückstellung kann für jedes Segment unabhängig durchgeführt werden.
- Die Anzahl der Bestückzyklen nach jeder erfolgten Käfigrückstellung ist variabel und wird in der
Maschinendatenbank hinterlegt.
Default-Wert = 1000 Bestückzyklen
- Die Durchführung der Käfigrückstellung kann über die Datenbank aktiviert/deaktiviert werden;
die Standard-Einstellung ist
aktiviert.
- Die Käfigrückstellung darf nur bei einem Leiterplatten-Wechsel durchgeführt werden.
Grund: Aus Performance-Gründen darf die Bearbeitung der Leiterplatte nicht durch eine
Käfigrückstellung unterbrochen werden.
- Ein Pipettenwechsel bzw. das Ablegen einer Pipette ist als Käfigrückstellung anzusehen.
Grund: Durch Abziehen der Pipette vom Segment, wird die benötigte Rückstellkraft erreicht.
- Wenn keine Käfigrückstellung durchgeführt werden konnte, wird die Warnung "Bestückkraft konnte
nicht kalibriert werden" an der Bedienoberfläche ausgegeben.
5.34.2. Einschränkungen
- Der Kunde muss gewährleisten, dass ein Pipettenwechsler (Twin) konfiguriert und komplett
kalibriert ist.
- Vor und während den folgenden Abläufen wird keine Käfigrückstellung ausgeführt:
- bei Kalibrier- und Mappingabläufen (SITEST)
- im GF – Manipulator (BE-Testen)
- Das Inkrementieren des Zählers wird in diesen Abläufen nicht durchgeführt!
- In der Software wird keine Unterscheidung zwischen Standard- , Sonderpipetten und Greifern
getroffen. Es wird davon ausgegangen, dass
alle automatisch gewechselt werden können.
- Ein manueller Pipettenwechsel – Bediener zieht die Pipette mit der Hand vom Segment – gilt nicht
als eine durchgeführte Käfigrückstellung.
5.35. Überprüfung des Haltekreisvakuums
Durch ein zu geringes Haltekreisvakuum kann es zum Verrutschen von Bauteilen auf der Pipette und
somit zu einer Verschlechterung der Bestückgenauigkeit und Bestücksicherheit kommen.
Das Haltekreisvakuum wird im wesentlichen von 2 Faktoren beeinflusst.
- Höhenabhängigkeit der Vakuumwerte:
Diese können durch Einstellung der Vakuumparameter in der Maschinendatenbank justiert werden.
- Streuung der Haltekreiswerte bei offenen Ventilstößeln.