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Software Version Description, Station Software 505.05 Ausgabe 07/2008 129 of 150 5.35.1. Anforderungen Die Streuung des Haltekreisvakuums wird autom atisch überwacht. Bei Abweichungen erscheint eine Fehlermeldung als War…

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Software-Versionsbeschreibung Stationssoftware 505.05 Ausgabe 07/2008
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5.34.1. Anforderungen
- Eine Käfigrückstellung wird nur für den TwinHead durchgeführt.
- Die Käfigrückstellung kann für jedes Segment unabhängig durchgeführt werden.
- Die Anzahl der Bestückzyklen nach jeder erfolgten Käfigrückstellung ist variabel und wird in der
Maschinendatenbank hinterlegt.
Default-Wert = 1000 Bestückzyklen
- Die Durchführung der Käfigrückstellung kann über die Datenbank aktiviert/deaktiviert werden;
die Standard-Einstellung ist
aktiviert.
- Die Käfigrückstellung darf nur bei einem Leiterplatten-Wechsel durchgeführt werden.
Grund: Aus Performance-Gründen darf die Bearbeitung der Leiterplatte nicht durch eine
Käfigrückstellung unterbrochen werden.
- Ein Pipettenwechsel bzw. das Ablegen einer Pipette ist als Käfigrückstellung anzusehen.
Grund: Durch Abziehen der Pipette vom Segment, wird die benötigte Rückstellkraft erreicht.
- Wenn keine Käfigrückstellung durchgeführt werden konnte, wird die Warnung "Bestückkraft konnte
nicht kalibriert werden" an der Bedienoberfläche ausgegeben.
5.34.2. Einschränkungen
- Der Kunde muss gewährleisten, dass ein Pipettenwechsler (Twin) konfiguriert und komplett
kalibriert ist.
- Vor und während den folgenden Abläufen wird keine Käfigrückstellung ausgeführt:
- bei Kalibrier- und Mappingabläufen (SITEST)
- im GF – Manipulator (BE-Testen)
- Das Inkrementieren des Zählers wird in diesen Abläufen nicht durchgeführt!
- In der Software wird keine Unterscheidung zwischen Standard- , Sonderpipetten und Greifern
getroffen. Es wird davon ausgegangen, dass
alle automatisch gewechselt werden können.
- Ein manueller Pipettenwechsel – Bediener zieht die Pipette mit der Hand vom Segment – gilt nicht
als eine durchgeführte Käfigrückstellung.
5.35. Überprüfung des Haltekreisvakuums
Durch ein zu geringes Haltekreisvakuum kann es zum Verrutschen von Bauteilen auf der Pipette und
somit zu einer Verschlechterung der Bestückgenauigkeit und Bestücksicherheit kommen.
Das Haltekreisvakuum wird im wesentlichen von 2 Faktoren beeinflusst.
- Höhenabhängigkeit der Vakuumwerte:
Diese können durch Einstellung der Vakuumparameter in der Maschinendatenbank justiert werden.
- Streuung der Haltekreiswerte bei offenen Ventilstößeln.
Software Version Description, Station Software 505.05 Ausgabe 07/2008
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5.35.1. Anforderungen
Die Streuung des Haltekreisvakuums wird automatisch überwacht. Bei Abweichungen erscheint eine
Fehlermeldung als Warnung.
- Die vorliegenden Messergebnisse zum Haltekreis-Vakuum werden nach jedem Bestückzyklus
bewertet.
- Es werden nur Zyklen bewertet, in denen kein offenes Segment das Messergebnis verfälscht hat.
Dafür werden alle Zyklen mit Fehlermeldungen in folgenden Fällen von der Bewertung
ausgeschlossen:
- beim optischen Zentrieren (Vision)
- bei Vakuum-Problemen (Bauteil vor Bestücken nicht an Pipette)
.
- Wenn das bewertete Vakuum zu gering ist, wird die bereits vorhandene Fehlermeldung "258
Vakuum im Haltekreis zu gering (Soll/Ist)" abgesetzt.
5.35.2. Einschränkungen
Die Fehlermeldung "258 Vakuum im Haltekreis zu gering (Soll/Ist)" kann vom Bediener nicht als Fataler
Fehler konfiguriert werden.
5.36. Laufring-Überwachung
Die Laufring-Überwachung erkennt eine Fehlstellung der z-Achse zum Laufring während der
Sternbewegung.
Infolge dieser Fehlstellung kann es zu einer vorzeitigen Beschädigung des Laufrings kommen. Auf der
Bedienoberfläche wird die folgende Fehlermeldung ausgegeben:
"3564 Laufringüberwachung hat angesprochen"
Beim Ansprechen der Laufring-Überwachung erfolgt automatisch nach Fertigstellung der nächsten
Leiterplatte ein Kopf-Referenzlauf. Die Fehlstellung der z-Achse kann dadurch ausgeglichen werden.
Wenn die Laufring-Überwachung jedoch permanent anspricht, so deutet dies auf eine dauerhafte
Fehlstellung der z-Achse hin. Dies kann durch folgende Fehler verursacht werden:
1. Fehlerhafte Einstellung des oberen z-Anschlags
2. Falsche Einstellung des p-Anteils des z-Servos
3. Zu geringe Riemenspannung des z-Achsenriemens
4. Defekter z-Achsenmotor (Geber locker)
5. Defekte Servokarte
6. Vorgeschädigter Laufring oder z-Achsenkulisse
7. Beschädigte z-Achsenführung
Informieren Sie in diesem Fall Ihren Servicetechniker.
Die Laufzeit-Überwachung und der automatische Referenzlauf kann über die Maschinendatenbank
deaktiviert werden. Nähere Informationen erhalten Sie beim Technical Service Center München.
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5.36.1. Einschränkungen
Die Laufring-Überwachung wird nicht von den Maschinen HF und HF/3 unterstützt.
Die Laufring-Überwachung wird an folgenden Maschinen nur für 12er C&P-Köpfe aktiviert: HS-60, HS-
50, HS-50+, S-27 HM, S-25 HM.
5.37. Erweiterung der Stationssoftware um Transportthemen
Folgende Transportthemen wurden in der Software Version 505.03 erweitert.
5.37.1. Anforderungen
- Optionaler Stopper für Modular-Transport
Ein Stopper kann optional in die S27HM, HS60, HF, HF/3 eingebaut werden und anstelle der
Laserlichtschranke zum Positionieren der Leiterplatte verwendet werden..
- Einstellung der Beschleunigung/Verzögerung beim Transport
Im SITEST kann die Transportgeschwindigkeit der Leiterplatten eingestellt werden. Zusätzlich kann
auch die Beschleunigung und Verzögerung für den Modular-Transport (S27HM, HS60, HF, HF/3)
eingestellt werden.
- Abspeichern der Maschinenparameter Transport
Im Transport werden verschiedene Einstellungen gespeichert (Transportgeschwindigkeit,
Optionen, Kalibrierung, Breitenverstellung, ..). Diese gehen beim Austausch der
Transportsteuerung verloren. Diese Maschinenparameter werden nun im SITEST abgespeichert
und können wiederhergestellt werden.
- Transportbreite kalibrieren mit editierbarer Leiterplattenbreite
In SITEST kann die Transportbreite beliebig editierbarer Leiterplatten kalibriert werden.
5.37.2. Einschränkungen – Optionaler Stopper für Modular-Transport
- Innerhalb eines Transports können bei einer Maschine mit 2 Bestückbereichen Stopper und
Laserlichtschranke nicht gemischt werden (dies wäre aufgrund der in den Anforderungen
genannten Fehlermeldung auch nicht sinnvoll)
- Nicht berücksichtigt sind in diesem Dokument hardwarebedingte Einschränkungen durch den
optionalen Stopper.