00196257-02 SG SIPLACE Vision FSE_de.pdf - 第10页
Informationen zur Pipettenbeschr eibung Bedeutung der Pipettenparameter am C&P12 un d C&P6 Leitfaden für Pipetten am C&P12 und C&P6 Student Guide SIPLACE Vision (Digital) FSE 10 ⇨ Bei großen Ansaugöffnung…
Informationen zur Pipettenbeschreibung
Leitfaden für Pipetten am C&P12 und C&P6 Bedeutung der Basispipette
9 Student Guide SIPLACE Vision (Digital) FSE
Informationen zur Pipette nbeschreibun g
3 Informationen zur Pipettenbeschreibung
Leitfaden für Pipet ten am C&P12 und C&P6
3.1 Leitfaden für Pipetten am C&P12 und C&P6
Aktuell sind Sonderpipetten 970-989 (customized Pipetten) für die Bestückköpfe C&P12/6 bzw. 870 -
889 nur für C&P6 vorgesehen. Dieses Dokument beschreibt die Anwendungsparameter der SIPLACE-
Standardpipetten dieses Bestückkopfes.
Sehen Sie dazu auch...
3.5 Programmieren von Sonderpipetten in Siplace PRO (3.x) [ ➙ 28]
Bedeutung der Basispipette
3.1.1 Bedeutung der Basispipette
Der Basispipette, die bei der Programmierung einer Sonderpipette auszuwählen ist, kommt eine
besondere Bedeutung zu.
Mit der Auswahl der Basispipette werden die Längen- und Vakuumparameter in die Programmierfelder
des Pipetteneditors einkopiert. Es werden aber auch weitere Daten kopiert und an der Maschine
genutzt.
So wird zum Beispiel die Fähigkeit, im BE-Sensor des C&P12-Kopfes gemessen zu werden, bei der
Auswahl folgender 9xx-Pipetten mitkopiert.
901; 902; 904; 905; 906; 907; 911; 913; 914; 915; 923; 924; 925; 932; 933; 934; 935; 936
Diese Pipetten sind lange genug im BE-Sensor um im leeren Zustand gemessen zu werden.
Alle größeren Pipetten (auch 8xx) sind kürzer und erzeugen im leeren Zustand keinen Schattenwurf im
BE-Sensor. Somit kann dann auch kein BE an diesen Pipetten durch den BE-Sensor gemessen werden.
Alle Pipetten des C&P20-Kopfes sind BE-Sensor-fähig. Auch die Sonderpipetten können und müssen
im BE-Sensor gemessen werden.
Pipettenscanning ist keine Funktion, welche in die Sonderpipetten mitkopiert wird, denn sie benötigt die
Programmierung einer Geometrie für die optische Erkennung.
Eine weitere Besonderheit von Pipetten bilden die 55x-Pipetten. Diese Pipetten waren für eine Low-
force-Funktion vorgesehen. Werden diese Pipettennummern ausgewählt, so werden diese
Verfahrprofile in der Sonderpipette benutzt. Dann verursachen sie nur Probleme, denn sie werden an
der Station nicht adäquat verwendet.
Zylindrische BEs bearbeiten
3.1.2 Zylindrische BEs bearbeiten
Diese Funktion stellt lediglich eine Möglichkeit dar die konkave Einkerbung einer Pipette zu
programmieren. Diese Information erscheint weder in den Programmierzeichnungen der Pipetten noch
wird dies an der Station in irgendeiner Weise benutzt.
Sonderpi petten mit spezie ller BE-Kontaktfläche
3.1.3 Sonderpipetten mit spezieller BE-Kontaktfläche
Wird für ein BE eine Ansaugfläche konstruiert die keiner Standard Pipette gleicht können die
vakuumbestimmenden Größen nicht aus den Programmparametern der Basispipette erzeugt werden!
► Ermitteln sie für die Ansaugöffnungen dieser Pipette mit SITEST den "Vakuumwert offen und
geschlossen". (Greifer sind geschlossen und weisen IMMER eine Vakuumdifferenzwert von ‚0’ auf.)
Falls möglich, mehrmals und eventuell auch mit verschiedenen Pipetten den offen - und
geschlossen Wert messen.
⇨ Der geschlossen Wert wird ziemlich konstant sein - die offen Werte können jedoch schwanken. Als
Richtwert wird nun 2/3 (66%) der gemessenen minimalen Vakuumdifferenz
als Min.Abweichung oder Min_Vak_Abstand oder VacMinDifference in die
Pipettenprogrammierung eingetragen.
Informationen zur Pipettenbeschreibung
Bedeutung der Pipettenparameter am C&P12 und C&P6 Leitfaden für Pipetten am C&P12 und C&P6
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⇨ Bei großen Ansaugöffnungen kann der Wert auch etwas erhöht werden. Zu beachten ist bei großen
Ansaugöffnungen, ob nicht in der Pipette ein Schmutzfilter integriert ist, der den Vakuum Offenwert
nicht etwas reduziert.
⇨ Die nachfolgend erläuterten Kubisch - und Nicht kubisch Vakuumwerte werden am besten mit den
typischen Werten von VacCubic 40,00% (4000) und VacNonCubic 20,00% (2000) programmiert.
Sehen Sie dazu auch...
3.1.4.3 Min_Vak_Abstand - VacMinDifference [ ➙ 10]
3.1.4.4 Kub_Vak_Schwellwert - VacCubic [ ➙ 10]
3.1.4.5 Nkub_Vak_Schwellwert - VacNonCubic: [ ➙ 10]
Bedeutun g der Pipe ttenparameter am C&P12 und C&P6
3.1.4 Bedeutung der Pipettenparameter am C&P12 und C&P6
Pipetten länge – Length
3.1.4.1 Pipettenlänge – Length
Mit der angegebenen Pipettenlänge (lenght nach ‚Nozzle_lib.xml Text) werden die Z-
Achsensollpositionen für das Abholen, Zentrieren und Bestücken berechnet. Diese Länge wird beim
Referenzlauf durch Positionieren auf die Transportwange überprüft.
▪ Die Pipettenlänge und die BE-Höhe ergeben gemeinsam den Z-Verfahrweg nach unten um
möglichst schnell abholen und bestücken zu können.
▪ Für X-, D- (und alle weiteren) Maschinentypen wird ebenfalls berechnet, ob sich das BE optimal im
Fokusbereich der C&P-BE-Kamera befindet; ggf. wird der Abbildungsmaßstab korrigiert.
▪ Zur Ermittlung der Pipettenlänge wird auf die Gesamtlänge der 9xx/8xx-Pipette gemessen.
VacMaxOpen
3.1.4.2 VacMaxOpen
Dieser Wert wird bei C&P12 und C&P6 nicht benutzt, es steht ein Platzhalter von 10000 1/10mbar in
Datensatz.
Min_Vak_ Abstand - VacMinD ifference
3.1.4.3 Min_Vak_Abstand - VacMinDifference
Dieser Wert entspricht der minimal zulässigen Vakuumdifferenz zwischen dem offenem - (ohne Bauteil)
und geschlossenem Vakuum und dient zur Überwachung des Verschleißes und der Verschmutzung
(z. B. durch Lotpaste) der Pipette.
Die Überprüfung erfolgt während des Gesamtreferenzlaufs der Maschine und nach dem
Pipettenwechsel. Wird bei der Prüfung der Minimalwert unterschritten, erfolgt an der Station die
Fehlermeldung "Vakuumintervall zwischen offen und geschlossen zu gering". Der Parameter wird als
absoluter Druckwert in 0.1 mbar angegeben.
Kub_Vak_Schwellwert - VacCubic
3.1.4.4 Kub_Vak_Schwellwert - VacCubic
Dieser Parameter wird am Bestückkopf C&P12 und C&P6 nicht verwendet!!!
Nkub_Vak_Schwellwert - VacNonCubic:
3.1.4.5 Nkub_Vak_Schwellwert - VacNonCubic:
Dieser Parameter wird am C&P12 und C&P6 als Schwelle zur Prüfung auf das Vorhandensein eines BE
an der Pipette verwendet. Mit Überschreiten dieser Vakuumschwelle wird ein BE als korrekt an der
Pipette erkannt. Der absolute Wert der Erkennungsschwelle Nkub_Vak_Schwellwert /
VacNonCubic entspricht dem Prozentwert (in 0.01 %) des gemessenen Vakuumabstands offen und
geschlossen der Pipette.
Erreicht der Vakuummesswert nach Abholen oder vor Bestücken nicht den Grenzwert zur korrekten
Erkennung werden alle nachfolgenden Vorgänge zur Bestückung an diesem Segment gestoppt. Das
Abwerfen des fehlerhaften BEs erfolgt nach dem Ende des Bestückzyklus.
VacNonCubic der 9XX/8XX-Pipette wird für BE-Anwesenheitscheck benutzt.

Informationen zur Pipettenbeschreibung
Leitfaden für Pipetten am C&P12 und C&P6 Auszüge aus Pipettenbeschreibungen in der Stationsanwendung
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Zul_Undi chtigkeit - VacL eakyTol
3.1.4.6 Zul_Undichtigkeit - VacLeakyTol
Dieser Parameter wird am Bestückkopf C&P12 und C&P6 nicht verwendet!!!
Zul_Verschmutzung - VacDirtyTol
3.1.4.7 Zul_Verschmutzung - VacDirtyTol
Dieser Parameter wird am Bestückkopf C&P12 und C&P6 nicht verwendet!!!
VacCheck
3.1.4.8 VacCheck
Es wird die Vakuumdifferenz zwischen dem offenem - (ohne Bauteil) und geschlossenem Vakuum
gemessen, indem der Ventilstellantrieb in Stern-Abhol-Bestückposition für diese beiden Messungen
betätigt wird.
▪ Der Wert "0" des Parameters (Vakuumcheck in SIPLACE Pro deaktiviert) heißt, dass eine
Vakuumüberprüfung an dieser Pipette nicht statt findet. Die wird an C&P-Bestückköpfen nicht
empfohlen kann aber für extrem kleine Pipettenöffnungen (z. B. 905/906 bei Vakuumunterschieden
kleiner 40mbar) nötig sein! Ein BE-Anwesenheitscheck sollte dann mit dem BE-Sensor des C&P12
programmiert sein.
▪ Der Wert "1" (Vakuumcheck aktiviert) definiert eine Vakuumüberprüfung; der Messwert gilt als
korrekt. Dies wird für kundendefinierte Pipetten (auch 99x/89x) benutzt; sehr oft auch dann wenn
unter der gleichen Pipettennummer verschiedene Pipettenausführungen angewendet werden. Die
Vakuumwerte werden dann während des ersten Referenzlaufes ermittelt.
▪ Der Wert "2" (Vakuum überprüfen) definiert eine Vakuumüberprüfung und die Überprüfung ob die
vom (Standard)-Pipettentyp gegebenen Grenzwerte eingehalten werden.
HeightCheck
3.1.4.9 HeightCheck
Es wird die Bestückkopfhöhe und die Pipettenlänge des Segmentes gemessen indem die Z-Achse auf
die Transportwangenoberfläche positioniert wird.
▪ Der Wert 0 des Parameters heißt, dass keine Höhenüberprüfung (Pipettenlängenprüfung) an dieser
Pipette stattfindet. Wird nicht an C&P-Bestückköpfen empfohlen!!
▪ Der Wert 1 definiert eine Höhenüberprüfung und der Messwert gilt als korrekt. Dies wird für
kundendefinierte Pipetten benutzt deren Länge dann während des 1. Referenzlaufes ermittelt wird.
▪ Der Wert 2 definiert eine Höhenüberprüfung und die vom (Standard)-Pipettentyp gegebenen
Grenzwerte müssen eingehalten werden.
SpecialHandling
3.1.4.10 SpecialHandling
Der Wert 0 des Parameters bedeutet: Keine pipettentypspezifischen Sonderabläufe für verringerte
Bestückkräfte (unter 1 N).
Zurzeit werden solche Sonderabläufe am C&P12 benötigt für 0402 mm (01005) Bestückung (mit
Standardpipette & Sonderpinole an der D1/2 angewendet.
Auszüge aus Pipettenbeschreibungen in der Stationsanwendung
3.1.5 Auszüge aus Pipettenbeschreibungen in der Stationsanwendung
Pipettenparameter Bedeutung
<Nozzle Type="900" 9xx sind Pipettenserien für den C&P12/6-Kopf! 9xx vectra A230
Pipettenspitze / 9x0 ist eine der kleinsten Pipetten für BEs
1x0,5 mm(0402) groß.
Length="16000" Pipetten-Gesamtlänge für Pipettentyp-Prüfung &
-Längenmessung beim Referenzlauf.
VacMaxOpen="10000" Standardwert für C&P12/6-Köpfe. (in 0,1 mbar)
Zurzeit kein Einfluss auf irgendwelche Messwerte.
VacMinDifference="400" Mindest-Vakuumabstand (in 0,1 mbar) zwischen gemessenem
offen und geschlossenem Vakuumwert