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Informationen zur Pipettenbeschreibung Abholpositionstoleranz Pipettenzuordnung 33 Student Guide SIPLACE Vision (Digital) FSE Es empfiehlt sich deshalb eine Abh olto leranz in Höhe von ca. de r Wandstärke der Pipette zu …

Informationen zur Pipettenbeschreibung
Übersicht zu Pipettenparametern und Kopftypen Abholpositionstoleranz
Student Guide SIPLACE Vision (Digital) FSE 32
Abholpositionstoleranz
3.6 Abholpositionstoleranz
Die Abholpositionstoleranz-Standardwerte werden aus der Größe der Gehäuseform abgeleitet.
Für die Programmierung Ihrer wirklichen Abholpositionstoleranz in Ihrem Bestückprozess muss
zwischen zwei ‚Typen’ unterschieden werden.
GF-Dimension wesentlich größer als die Pipettenspitze
Hier können durch große Toleranzen des Aufsetzens der Pipette weder ein Bestück- noch ein
Vakuumfehler auftreten. Daher kann hier die volle Positionstoleranz, die sich aus der Toleranz des BEs
im Förderer oder in der Gurttasche ergibt, programmiert werden.
GF-Dimension ähnlich oder kleiner als die Pipettenspitze
Hier muss durch kleine Toleranzen des Aufsetzens der Pipette auf die Bestückabstände auf der LP
Rücksicht genommen werden.
Ist durch groß programmierte Abholtoleranzen der seitliche Überstand über die Bauteilkante groß, so
kann diese Pipette das Nachbar-BE im Bestückmoment berühren und verändern. Achten Sie daher auf
die durch das LP-Layout vorgegebenen BE-Abstände!
Vakuumprüfung (der Pipette,
erlaubt auch BE-
Anwesenheitstest mit einer
Vakuummessung)
Programmierung
Deaktiviert setzt Mode 0
Aktiviert setzt Mode 1
Überprüfen setzt Mode 2
0 -> siehe rechts.
(1)/2 -> Vakuum
Messen & Prüfen
bei Referenzlauf.
Die BE-
Anwesenheit (BE-
höhe) wird hier aber
immer mit BE-
Sensor gemessen
Wenn Mode "0" dann gilt: keine Vakuumprüfung bei
Referenzfahrt & keine BE-Anwesenheitsprüfung bei Abholen/
Bestücken.
Wenn Mode "1" dann gilt Vakuummessung bei Referenzfahrt &
ein BE-Anwesenheitstest.
Wenn Mode "2" dann gilt Vakuummessung bei Referenzfahrt
mit prüfen auf MinVacDifference & eine BE-
Anwesenheitsprüfung mit Vakuummessung.
Höhenprüfung
(Längenprüfung der Pipette)
Programmierung
Deaktiviert setzt Mode 0
Aktiviert setzt Mode 1
Überprüfen setzt Mode 2
Wenn Mode "0" dann gilt: keine Prüfung bei Referenzfahrt und
Z-Pos.=0 während Portalpositionierung.
Wenn Mode "1" dann gilt: Pipettenlänge bei Referenzlauf
Messen &
Z-Pos.=0 während Portalpositionierung.
Wenn Mode "2" dann gilt: Pipettenlänge bei Referenzlauf
Messen &
Überprüfen und
Z-Pos.=0 während Portalpositionieren
0 -> keine Prüfung
bei Referenzfahrt &
Z-Pos.=0 bei
Portalpositionieren
1-> Pipettenlänge
messen bei
Referenzlauf &
Z-Pos.=0 bei
Portalp.
2 -> Pipettenlänge
überprüfen bei
Referenzlauf &
Z-Pos. "im sicheren
Bereich" bei
Portalpositionieren
(MeasurementProfile)
1= messen mit BE-Sensor
1 für alle Pipetten 1 für Pipetten 915
oder länger
- -
Scanning Für SIPLACE
definierte
Pipettentypen
Für SIPLACE
definierte
Pipettentypen
Für SIPLACE
definierte 9xx
Pipettentypen
-
Beschreibung für SW 60x.xx
SIPLACE Pro Benennung
(Pipettenparameter)
C&P20 Bestückkopf C&P12 Bestückkopf C&P6 Bestückkopf TwinHead
Bestückkopf

Informationen zur Pipettenbeschreibung
Abholpositionstoleranz Pipettenzuordnung
33 Student Guide SIPLACE Vision (Digital) FSE
Es empfiehlt sich deshalb eine Abholtoleranz in Höhe von ca. der Wandstärke der Pipette zu
programmieren, ggf. auch nur den Wert des BE-Kantenabstandes der Bestückung.
Zur Abschätzung der Wandstärke können die X/Y-Koordinatenmaße der Mauscursorposition benutzt
werden. (Siehe Maßangaben wie im bild rechts unten im Bild)
Es ist unter Umständen sogar nötig eine Bestückreihenfolge einzuhalten (Widerstände vor
Kondensatoren) oder es sind Pipetten zu benutzen die sicher kleiner als das BE sind um das Bestücken
mit den geforderten geringen Abständen zu ermöglichen.
Pipettenzuordnung
3.6.1 Pipettenzuordnung
Außendimensionen
Über die im Bild oben sichtbare Außenlänge bzw. Außenbreite kann auf mögliche Bestückprobleme
geschlossen werden denn diese Außenkanten einer Pipette bzw. auch der Außendurchmesser könnten
Nachbar-BEs berühren. Für extrem kleine Pipettenspitze lässt sich auch beurteilen ob diese
Pipettenspitzen in die Abholtaschen des Gurtes eintauchen können oder ob sie auf den Gurtoberflächen
beim Abholen aufsitzen.
Innendimensionen
Hier wird gezeigt ob, trotz der eventuell vorhandenen Pipettenstege, eine Einsauggefahr für BEs mit
kleineren Dimensionen als die Pipettenfläche existiert. Es kann aber auch erkannt werden ob es zu
Vakuumfehlern beim BE Abholen kommt bzw. ob es dazu kommt wenn die Abholtoleranzen sehr groß
sind.
Informationen zur Pipettenbeschreibung
Pipettenzuordnung Abholpositionstoleranz
Student Guide SIPLACE Vision (Digital) FSE 34
FSE-Info rmation zu Abholtoleranzen
3.6.1.1 FSE-Information zu Abholtoleranzen
Die Abholpositionstoleranz-Standardwerte werden aus der Größe der Gehäuseform abgeleitet. Dieser
Standard ergibt sich wie folgt:
1. Fallunterscheidung X-Y-Toleranz:
Min. extend < 2.0 mm -> XYTol=0.500
Min. extend < 5.0 mm -> XYTol=0.700
Min. extend < 9.0 mm -> XYTol=0.950
Min. extend < 35.0 mm -> XYTol=1.3
sonst XYTol=1.8
2. Für den Winkel in Grad gilt:
Min. extend < 2.0 mm -> AngleTol = 1.25* (asin( 0.4 / maxextend) / acos(-1) / 180.0)
Min. extend < 5.0 mm -> AngleTol = 1.25* (asin( 0.8 / maxextend) / acos(-1) / 180.0)
Min. extend < 9.0 mm -> AngleTol = 1.25* (asin( 1.3 / maxextend) / acos(-1) / 180.0)
Min. extend < 35.0 mm-> AngleTol = 1.25* (asin( 2.0 / maxextend) / acos(-1) / 180.0)
sonst AngleTol = 1.25* (asin( 3.0 / max. extend) / acos(-1) / 180.0)