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Bauelemente-Sensoren BE-Sensor am Bestückkopf C&P12 Aufbau und Prinzip 37 Student Guide SIPLACE Vision (Digital) FSE Aufbau und Pr inzip 4.4.1 Aufbau und Prinzip Einschränk ungen 4.4.2 Einschränkungen Folgende Einsch…

Bauelemente-Sensoren
Unterscheidung der BE-Höhe und der Körperhöhe
Student Guide SIPLACE Vision (Digital) FSE 36
Fehlt der BE-Sensor am C&P12-Kopf entfallen alle BE-Anwesenheitstests (Erweitert, Kein Vakuum,
Bauelementdicke bzw. Bauelementdicke ohne Vakuum) ersatzlos.
Untersch eidung der BE-Höhe und der Körperhöh e
4.3 Unterscheidung der BE-Höhe und der Körperhöhe
Die Z-Körperhöhe (Höhe BE-Mitte) muss für den BE-Sensor korrekt programmiert werden. Außerdem
muss Wert gelegt werden auf korrekte Höhenbeschreibung, damit die Kombination von BE und Pipetten
in den korrekten Fokusbereich der BE-Kamera gebracht werden kann.
BE-Sensor am Bestückkopf C&P12
4.4 BE-Sensor am Bestückkopf C&P12
Der BE-Sensor ermittelt die Pipettenlängendifferenz gegenüber der letzten Vermessung der Pipette.
1 Körperhöhe, die (theoretisch) für den BE-Sensor einzugeben ist (die BE-Höhentoleranz sollte so
hochgewählt werden dass die elektrischen Anschlußhöhen ggf. mitgemessen werden könner
(z.B. Ballradius, J-Lead ½ Pinlänge, Säulenhöhe usw.)
2 BE-Gesamthöhe, die für die Z-Zielposition und Kamerafokushöhenbestimmung benutzt wird.
3 Zentrierstifthöhe (in Zukunft)
HINWEIS
CHIP Bauformen
Bei ICOS-Beschreibungen wurden Körpermaße oft als "Mittelwerte" angegeben, wobei die
Toleranzen dann entsprechend hoch programmiert waren (gemeinsame GF für R und C). Für
die BE-Höhenmessung müssen die R und C- CHIP-GF"s nun unterschieden und korrekt
programmiert werden.
HINWEIS
QFB und SO-Bauform
In der Praxis sind die Höhenwerte für SO und QFP gleich dem Z-Gesamtwert, denn die
zusätzlichen Beinchenhöhen liegen innerhalb der gegebenen Höhentoleranz.
HINWEIS
Keine Prüfung auf korrekten Pipettentyp
Es wird durch den BE-Sensor also nicht der Pipettentyp geprüft, dies geschieht weiterhin mit
dem Pipettenhöhenreferenzlauf.

Bauelemente-Sensoren
BE-Sensor am Bestückkopf C&P12 Aufbau und Prinzip
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Aufbau und Prinzip
4.4.1 Aufbau und Prinzip
Einschränkungen
4.4.2 Einschränkungen
Folgende Einschränkungen ergeben sich aus der mechanischen Konstruktion:
▪ Ist eine Pipette kürzer als 13 mm, so kann die leere Pipette im IR-Strahlgang nicht gemessen
werden. Eine BE-Erkennung ist an dieser Pipette nicht möglich.
▪ Sind Bauelemente höher als etwa 4 mm, so schatten sie den gesamten IR-Strahl ab. Eine BE-
Erkennung ist in diesem Falle nicht möglich.
Folgende Einschränkungen ergeben sich aufgrund der hohen Bestückgeschwindigkeit:
▪ Es kann im Sensor nicht sofort erkannt werden, ob ein BE erfolgreich abgeholt oder bestückt wurde.
▪ Wegen der Ablaufoptimierung für optimale Bestückleistung wird nach Abwerfen nicht überprüft, ob
das BE erfolgreich abgeworfen wurde:
Wird ein Bauelement, welches im BE-Sensor erkannt werden soll, an der Abwurfposition
abgeworfen, so wird nach dem Abwurfvorgang NICHT mehr überprüft, ob das BE wirklich
abgeworfen wurde. Dies könnte zu Abholversuchen führen, obwohl ein BE an der Pipette "klebt".
Messablä ufe
4.4.3 Messabläufe
BE-Sensor kalibrieren
4.4.3.1 BE-Sensor kalibrieren
In SITEST wird der BE-Sensor in drei Schritten kalibriert; indem die Grenzwerte Dunkel & Hell ermittelt
werden.
▪ Der Dunkelwert wird bei abgeschalteter IR-Senderdiode gemessen und so der Fremdlichteinfall
erkannt.
▪ Der Hellwert wird bei eingeschalteter IR-Senderdiode ermittelt und damit der schattenlose, volle
Beleuchtungswert.
▪ Die Beleuchtungsdifferenz bildet den Bezugswert für die späteren Messungen zum Schattenwurf
der "leeren" und "BE tragenden" Pipetten.
▪ Der Sensor ist zwischen Sternposition 11 und 12
(4 Uhr- und 5 Uhr-Position) montiert.
▪ Ein IR-Strahl (Laserklasse 1) wird durch eine
Schlitzmaske auf einen Empfänger gerichtet. Je nach
Intensität bzw. Abschattung wird ein höherer oder
niedrigerer Spannungswert ausgegeben und
digitalisiert.
▪ Diese Messwerte können eine "leere Pipette", eine
"Pipette mit Bauelement" oder mit "Verschmutzung"
(z. B. Lot) repräsentieren und zu entsprechender
Weiterverarbeitung führen.

Bauelemente-Sensoren
Messabläufe BE-Sensor am Bestückkopf C&P12
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BE-Sensor-Messungen während des Referenzlaufes
4.4.3.2 BE-Sensor-Messungen während des Referenzlaufes
Beim Referenzlauf wird nach dem Vakuumreferenzlauf der BE-Sensor die im Sensor messbaren
Pipetten auf ihr Nennmaß vermessen. Das Vermessen der Nennlänge der Pipette erfolgt zyklisch nach
(standardmäßig) 350 Kopfzyklen am Ende der Bestückung einer LP.
Dabei werden vom Programmiersystem die Pipettentypen und die Pipetten-Nennlänge vorgegeben. Die
Messwerte im Sensor werden im gleichen Zyklus ermittelt, bei dem die Pipettenhöhenüberprüfung auf
der Transportwange ausgeführt wird.
BE-Sensor Messungen während des Bestückablaufes
4.4.3.3 BE-Sensor Messungen während des Bestückablaufes
Für Pipetten mit kleinen Ansaugöffnungen wird die BE-Überprüfung mittels Vakuumprüfung durch eine
BE-Überprüfung mit dem BE-Sensor ersetzt.
Für den Bestückablauf wird die entsprechende Pipette jeweils zweimal gemessen:
1. Die leere Pipette im BE-Sensor wird vor BE-Abholen gemessen.
2. Die Pipette mit angesaugtem BE vor BE-Bestücken gemessen.
Bewertung der Messungen vor BE-Abholen
Bewertung der Messungen vor BE-Abholen
Wird eine Pipette vor dem BE-Abholen durch die BE-Sensor-Lichtschranke gedreht, so wird ihre Länge
festgestellt und mit der Pipetten-Nennlänge aus der letzten Nennlängenvermessung verglichen.
▪ Es ist eine Verkürzung der Pipette um bis zu 0,1 mm erlaubt, bei einer dann wird Fehlermeldung
"Pipette verschlissen" ausgegeben.
▪ Es ist insgesamt eine Erhöhung der Länge um maximal 0,15 mm zum ersten Messwert zulässig.
Wird dieser Grenzwert überschritten, so wird eine Fehlermeldung "Pipette verschmutzt"
ausgegeben.
▪ Ist die leere Pipette in Ordnung, liegt der Messwert also innerhalb der Grenzen
[-0,1 mm + 0,15 mm], so wird dieser Messwert als Bezug zur BE-Höhen- oder Anwesenheitsprüfung
verwendet.
Legende
1. Messwert von Pipette "n1" beim Referenzlauf – der
Pipettennennlängenwert im Sensor
2. Erlaubte maximale Pipettenlänge Pipetten-
Nennlänge +0,15 mm
3. Erlaubte minimale Pipettenlänge: Pipetten-
Nennlänge -0,1 mm
Damit zeigt der Bereich zwischen (2) und (3) den
erlaubten Bereich der Pipettenlänge vor BE-Abholen.