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Informationen zur Pipettenbeschr eibung Leitfaden für Greifer-Pipetten am T winHead Pipetten für den CPP-Kopf Student Guide SIPLACE Vision (Digital) FSE 28 Zeitprogrammierung wegen fehlender Abholschwelle: Bei fehlendem …

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Informationen zur Pipettenbeschreibung
Leitfaden für 9xx-Pipetten am TwinHead Leitfaden für Greifer-Pipetten am TwinHead
27 Student Guide SIPLACE Vision (Digital) FSE
Sehen Sie dazu auch...
3.3.3 Pipettenparameter für 9xx/5xx-Pipetten [ ➙ 18]
Min_Vak_Abstand – VacMinDifference
Min_Vak_Abstand – VacMinDifference
Dieser Wert entspricht der minimal zulässigen Vakuumdifferenz zwischen dem Vakuumwert offen
und Vakuumwert geschlossen und dient bei der offenen Pipette zur Überwachung des Verschleißes
und der Verschmutzung (z.B. durch Lotpaste) der Pipette.
Weil nun die "Greiferpipette" keine Ansaugöffnung für ein BE hat entfällt der Vakuumwert offen, somit
ist dieser Min_Vak_Abstand mit "0" zu programmieren (SW50x.xx).
(Würde eine Vakuummessung bei der geschlossenen Greiferpipette durchgeführt könnte der Messwert
"offen" zufällig höher als der Messwert geschlossen ermittelt werden; die Maschine bleibt dann mit
fatalem Maschinenfehler stehen).
Bei 6xx Stations-SW wird Vakuumüberprüfung auf Deaktiviert gestellt dann wird die Vakuumabfrage
weder beim Referenzlauf noch während des Bestückens durchgeführt.
Kub_Vak_Schwellwert – VacCubic
Kub_Vak_Schwellwert – VacCubic
Der Parameter Kub_Vak_Schwellwert wird am TwinHead als Schwelle zur Prüfung auf das
Vorhandensein eines BE an der Pipette verwendet.
Da am Greifer keine Ansaugöffnung vorhanden ist, entfällt diese Art der BE–Anwesenheitsprüfung auf
Vakuumbasis.
Für Greiferpipetten muss hier der Wert "0" eingetragen werden (SW 505.xx).
Nkub_Vak_Schwellwert – VacNonCubic
Nkub_Vak_Schwellwert – VacNonCubic
Dieser Parameter dient am TwinHead zur Festlegung der
Abholschwelle
eines Bauteils.
Bei Unterschreiten der Abholschwelle ist der Abholvorgang beendet und die Z-Achse kann nach oben
positioniert werden.
Die Angabe einer
Abholschwelle
führt beim BE-Abholen zu
Wartezeiten
, bis sich der entsprechende
Druck im Vakuumsystem aufgebaut hat. Deshalb empfiehlt es sich, um nicht zusätzlichen
Bestückleistungsverlust zu verursachen, den Parameter Nkub_Vak_Schwellwert auf "0" zu setzen.
Hierdurch wird die Verweilzeit der Pipette auf dem BE beim Abholen nicht mehr zustands-, sondern
zeitgesteuert durchgeführt.
Mit aktivierter Zeitsteuerung reduziert sich die Verweilzeit auf 15 ms.
Pipettenlänge plus BE-Höhe bestimmt die Zielposition
der Z-Achse!
Bei der Ermittlung der Pipettenlänge (1) muss beachtet
werden, dass die Pipettenlänge plus die BE-Höhe (3) die
Zielposition bestimmt, die die Z-Achse beim BE-
Zentrieren anfährt. Die Anschlussmerkmale an der BE-
Unterseite sollen möglichst exakt in der Fokusebene
sein.
Für Greiferanwendungen ergibt sich damit grundsätzlich
die Situation, dass die Zangenlänge (2) meist nicht mit
berücksichtigt werden darf.
Wird das Zangenlänge (2) jedoch im Referenzlauf
gemessen so wird die BE-Unterseite zu tief gegenüber
der Fokusebene (4) der Kamera dargestellt. Dies kann
ausgeglichen werden indem die ‚effektive BE-Höhe’
unterhalb der Zangen für die GF- Programmierung
benutzt wird.
Informationen zur Pipettenbeschreibung
Leitfaden für Greifer-Pipetten am TwinHead Pipetten für den CPP-Kopf
Student Guide SIPLACE Vision (Digital) FSE 28
Zeitprogrammierung wegen fehlender Abholschwelle:
Bei fehlendem Vakuumschwellwert für den Abholprozess erhält die Zeitprogrammierung beim Abholen
eine erhöhte Bedeutung.
Wird die
Verweilzeit beim Abholen
zu kurz gewählt (ohne Eingabe im Gehäuseform-Editor Menü:
Erweiterte Bearbeitung), kann das BE unter Umständen nicht sicher bzw. zuverlässig abgeholt
werden. (Gehäuseform Wartezeit beim Abholen).
Um das BE trotzdem sicher abholen zu können, muss die Verweilzeit manuell verlängert werden. Hierbei
empfiehlt es sich die Wartezeit schrittweise (in 10 ms Schritten) bis zum sicheren Abholen des BEs zu
erhöhen.
Zul_Undi chtigkeit - VacL eakyTol
Zul_Undichtigkeit - VacLeakyTol
Mit dem Parameter Zul_Undichtigkeit wird am TwinHead die Schwelle des Blasdrucks für das Setzen
von Bauteilen bestimmt. Bei Überschreitung des Schwellwerts wird der Setzvorgang beendet und die Z-
Achse kann nach oben positioniert werden.
Der Parameterwert ergibt sich als Prozentwert (in 0.01 %) des in der Gehäuseform eingetragenen
Blasdrucks.
Der Wert des Blasdrucks bewirkt bei Greiferpipetten das Öffnen der Zangen.
Es kann die Bestückleistung optimiert werden indem der Bestückvorgang durch Eingabe von "0"
zeitgesteuert wird.
Zeitprogrammierung wegen fehlender Blasluftschwelle:
Greiferpipetten öffnen durch den Druckaufbau der Blasluft ihre Zangen.
Wird die
Verweilzeit beim Bestücken
zu kurz gewählt (ohne Eingabe "15 ms") hat das BE unter
Umständen noch Kontakt zum Greifer.
Um das BE trotzdem sicher bestücken zu können, muss die
Verweilzeit beim Bestücken
ggf. manuell
verlängert werden. Hierbei empfiehlt es sich die Wartezeit schrittweise (in 10ms Schritten) bis zum
sicheren Bestücken des BEs zu erhöhen.
Pipetten für den CPP-Kopf
3.4 Pipetten für den CPP-Kopf
2xxx- (ähnlich 9xx) und 28xx-Pipetten (ähnlich 8xx) am CPP-(Multistar-)Bestückkopf werden aufgrund
des extrem weiten BE-Spektrums von 0,4x02 mm bis 50x40 mm zahlreich werden.
Die Pipettenspitzen (Kontaktflächen zum BE) werden von den 9xx- und 8xx-Pipetten übernommen (ggf.
umgestellt auf EGB-sichere Versionen). Der Pipettenstumpf ist neu und beinhaltet die 'Kugelrastung'
zum Segment. Für Sonderpipetten ist der Pipettenstumpf für die großen 28xx-Pipetten unsymmetrisch
ausgelegt. So können unsymmetrische Pipettenspitzen in eindeutiger Position im Pipettenwechsler
eingesetzt und am CPP-Segment benutzt werden.
Programm ieren von Sonder pipetten i n Siplace PRO (3.x)
3.5 Programmieren von Sonderpipetten in Siplace PRO (3.x)
In SIPLACE PRO lassen sich für alle Bestückköpfe kundendefinierte Sonder-Pipetten erzeugen und an
den Bestückautomaten schicken.
Dazu wird die Aktuell.Ma Datei bei jedem Download erneuert. Es werden nur Pipetten zur Station
übermittelt die der aktuellen Kopfkonfiguration entsprechen.
Anstelle der Aktuell.Ma wird ab der X- und D-Serie die Datei NozzleLib.xml verwendet.
Mit einem Betriebszustandswechsel, z. B. aus SITEST wieder zurück in die Stations-SW, wird diese
Datei neu eingelesen.
HINWEIS
Wartezeit beim Abholen anpassen!
Ist bei 6xx-Stations-SW die Vakuumüberprüfung auf Deaktiviert gestellt dann kann es ebenfalls
nötig sein, die Wartezeit beim Abholen an die "Greifzeit für das BE" anzupassen!
Informationen zur Pipettenbeschreibung
Programmieren von Sonderpipetten in Siplace PRO (3.x) Pipetteneditor
29 Student Guide SIPLACE Vision (Digital) FSE
Pipetten editor
3.5.1 Pipetteneditor
Der Pipetteneditor in SIPLACE Pro (3.x) sieht wie folgt aus:
SIPLACE Pro 3.0 Pipetteneditor
Erläuterungen zu den Einträgen im Pipetteneditor
1. Pipette:
hier wird die Grund-Pipette ausgewählt, die der gewünschten Kundenpipette möglichst nahe kommt.
Die geometrischen Dimensionen der Sonderpipette können mit den nachfolgend beschriebenen
Parametern angepasst werden.
Bei den zu programmierenden Vakuumwerte (vor allem Min. Abweichung) ist zu beachten, ob in der
C&P-Kopf-Basis-Pipette
ein Innenfilter eingesetzt ist.
Im Nummernfenster wird die gewünschte Kundenpipettennummer eingetragen:
für TwinHead: 520-549 und 570-589,
für C&P6: 870-889 aber auch 970-989,
für C&P12: 970-989,
für C&P20: 1070-1099.
2. Abmessung
hier wird die größte Pipettenausdehnung für die Rüstoptimierung programmiert. Dies gilt für
großflächige Greifer die das benachbarte TwinHead-Segment oder die LP-Kamera berühren
könnten. TwinHead Betriebsart mit 2 BEs gleichzeitig ist bis zu einer BE-Größe von 45 (x50) mm
möglich. Darunter ist kein Einfluß auf die Optimierung zu erwarten, die Programmierung sollte
trotzdem korrekte Werte auch für kleine Zangendimensionen vollständig ergeben.
Zylindrische BEs verarbeiten:
Breite konkav meint die seitliche Länge der konkaven (nach oben gewölbten) Pipettenspitze.
Durchmesser konkav meint die
Breiten
-Dimension der schmalen Pipettenseite.
Für den C&P20 wird dadurch auch ein Vakuum-Defaultparameter aktiviert.
3. Form und Querschnitt
bestimmt die zeichnerische Darstellung der Pipette auf dem BE und die Programmparameter im
Feld Pipettenabmessungen.
runde Pipetten Innen-; Außendurchmesser
ovale Pipetten Breite (kurze Achse des Ovals) Innenkontur; Breite Außenkontur; Länge (lange
Achse des Ovals) Innenkontur; Länge Außenkontur.
rechteckige Pipette Innen-; Außenbreite; Innen-; Außenlänge.
4. Pipettenabmessungen
hier wird die Pipettenspitzengeometrie programmiert, um durch die zeichnerische Darstellung
bereits während der Programmierung erkennen zu können, ob diese Pipette das BE tragen
kann: die
Innendimensionen
zeigen die Kontaktfläche zum BE mit Vakuum,
die
Außendimensionen
müssen sich auch bei hoher Abholtoleranz noch innerhalb des BE-
Körpers befinden.