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Bauelemente-Sensoren BE-Sensor am Bestückkopf C&P12 Messabläufe 39 Student Guide SIPLACE Vision (Digital) FSE Bewertu ng der Messungen vor BE-Bestücke n Bewertung der Messungen vor BE-Bestücken Es können 2 versch ied…

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Bauelemente-Sensoren
Messabläufe BE-Sensor am Bestückkopf C&P12
Student Guide SIPLACE Vision (Digital) FSE 38
BE-Sensor-Messungen während des Referenzlaufes
4.4.3.2 BE-Sensor-Messungen während des Referenzlaufes
Beim Referenzlauf wird nach dem Vakuumreferenzlauf der BE-Sensor die im Sensor messbaren
Pipetten auf ihr Nennmaß vermessen. Das Vermessen der Nennlänge der Pipette erfolgt zyklisch nach
(standardmäßig) 350 Kopfzyklen am Ende der Bestückung einer LP.
Dabei werden vom Programmiersystem die Pipettentypen und die Pipetten-Nennlänge vorgegeben. Die
Messwerte im Sensor werden im gleichen Zyklus ermittelt, bei dem die Pipettenhöhenüberprüfung auf
der Transportwange ausgeführt wird.
BE-Sensor Messungen während des Bestückablaufes
4.4.3.3 BE-Sensor Messungen während des Bestückablaufes
Für Pipetten mit kleinen Ansaugöffnungen wird die BE-Überprüfung mittels Vakuumprüfung durch eine
BE-Überprüfung mit dem BE-Sensor ersetzt.
Für den Bestückablauf wird die entsprechende Pipette jeweils zweimal gemessen:
1. Die leere Pipette im BE-Sensor wird vor BE-Abholen gemessen.
2. Die Pipette mit angesaugtem BE vor BE-Bestücken gemessen.
Bewertung der Messungen vor BE-Abholen
Bewertung der Messungen vor BE-Abholen
Wird eine Pipette vor dem BE-Abholen durch die BE-Sensor-Lichtschranke gedreht, so wird ihre Länge
festgestellt und mit der Pipetten-Nennlänge aus der letzten Nennlängenvermessung verglichen.
Es ist eine Verkürzung der Pipette um bis zu 0,1 mm erlaubt, bei einer dann wird Fehlermeldung
"Pipette verschlissen" ausgegeben.
Es ist insgesamt eine Erhöhung der Länge um maximal 0,15 mm zum ersten Messwert zulässig.
Wird dieser Grenzwert überschritten, so wird eine Fehlermeldung "Pipette verschmutzt"
ausgegeben.
Ist die leere Pipette in Ordnung, liegt der Messwert also innerhalb der Grenzen
[-0,1 mm + 0,15 mm], so wird dieser Messwert als Bezug zur BE-Höhen- oder Anwesenheitsprüfung
verwendet.
Legende
1. Messwert von Pipette "n1" beim Referenzlauf – der
Pipettennennlängenwert im Sensor
2. Erlaubte maximale Pipettenlänge Pipetten-
Nennlänge +0,15 mm
3. Erlaubte minimale Pipettenlänge: Pipetten-
Nennlänge -0,1 mm
Damit zeigt der Bereich zwischen (2) und (3) den
erlaubten Bereich der Pipettenlänge vor BE-Abholen.
Bauelemente-Sensoren
BE-Sensor am Bestückkopf C&P12 Messabläufe
39 Student Guide SIPLACE Vision (Digital) FSE
Bewertu ng der Messungen vor BE-Bestücke n
Bewertung der Messungen vor BE-Bestücken
Es können 2 verschiedene Überpfungsmodi für die BE-Prüfung programmiert werden.
1. "BE-Anwesenheit prüfen"
2. "BE- Anwesenheit prüfen und BE-Höhenüberprüfung"
"BE-Anwesenheit prüfen"
"BE-Anwesenheit prüfen"
In diesem Überprüfungsmodus wird die Pipettenlänge nur auf die Erhöhung der gegenüber dem
Leerzustand geprüft.
Fallunterscheidungen
"n2": diese Pipettenlängenmessung vor Abholen
entspricht der erlaubten Pipettenlänge: das
zugehörige Bauelement wird abgeholt.
"n3": diese Pipettenlängenmessung vor Abholen
ergab eine zu kurze Pipettenlänge – daher
Fehlermeldung: "Pipette verschlissen".
"n4": diese Pipettenlängenmessung vor Abholen
ergab eine zu lange Pipette aufgrund von
Verschmutzung – daher Fehlermeldung: "Pipette
verschmutzt".
"n5": diese Pipettenlängenmessung vor Abholen
ergab eine zu lange Pipette aufgrund einer
manuellen Falschrüstung eines anderen
Pipettentyps – daher Fehlermeldung: "Pipette
verschmutzt".
Legende
1. Messwert von Pipette "n1" im Sensor vor Abholen im
Leerzustand (entspricht auch dem Messwert beim
Referenzlauf).
2. Erlaubte minimale Pipettenlänge plus die minimale
BE-Höhe.
oberhalb dieser Grenze werden alle BEs akzeptiert.
3. Erlaubte minimale Pipettenlänge
4. Höhe des Bauelementes ohne Toleranzbereich
5. Höhen-Toleranzbereich des Bauelementes
Fallunterscheidungen
"n1": die Pipettenlängenmessung vor Abholen entspricht
der erlaubten Pipettenlänge.
"n2": die Pipette mit Bauelement und maximaler BE-
Höhe
"n3": die kürzeste erlaubte Pipette mit einem BE mit
minimaler Höhentoleranz.
"n4": die längste erlaubte Pipette mit einem BE mit
maximaler BE-Höhentoleranz.
"n5": die Pipette mit falschem BE-Typ (z. B. Kondensator
statt Widerstand oder BE seitlich oder hochkant) wird als
korrekt akzeptiert.
"n6": die längste erlaubte Pipette ohne BE wird gesperrt
und das BE wird in die Reparaturliste eingetragen.
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Messabläufe BE-Sensor am Bestückkopf C&P12
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"BE- Anwesenheit prüfen und BE-Höhenüberprüfu ng"
"BE- Anwesenheit prüfen und BE-Höhenüberprüfung"
Dabei wird die BE-Nennhöhe auf die gemessene Pipettenlänge aufaddiert:
Es wird nun die negative Pipettenlängentoleranz und die BE-Höhentoleranz abgezogen um den
minimalen Grenzwert zu bilden.
Es wird die positive Pipettenlängentoleranz und die BE-Höhentoleranz hinzuaddiert um den
maximalen Grenzwert zu bilden.
Konsequenzen der neuen Option
4.4.3.4 Konsequenzen der neuen Option
Konsequenzen für die Gehäuseform-Bibliothek
Sollen Widerstände und Kondensatoren durch den BE-Sensor unterschieden werden, so muss eine
2. GEHÄUSEFORM- mit den gleichen Längen- und Breitendimensionen erstellt werden, die die BE-
Höhe als Unterschied programmiert.
Es kann aber auch die Breitentoleranz des BEs so eingeschränkt werden, dass ein seitlich
aufgenommenes BE durch die BE-Kamera erkannt und aussortiert werden kann.
Sollen BEs der gleichen GEHÄUSEFORM- ohne Erkennung im BE-Sensor bestückt werden, dann muss
eine 3. Gehäuseform - ohne BE-Sensor Erkennung - programmiert werden.
Konsequenzen für die Rüstoptimierung:
Bauelemente, die mit dem BE-Sensor erkannt werden sollen, werden durch die Rüstoptimierung nur auf
die Stationen gestellt, die diesen Sensor installiert haben. Dies kann zu "Schieflasten" der Linie führen.
Legende
1. Messwert von Pipette "n1" im Sensor vor Abholen im
Leerzustand
2. Erlaubte maximale Pipettenlänge plus die maximale
BE-Höhe
3. Erlaubte minimale Pipettenlänge plus die minimale
BE-Höhe. Zwischen diesen beiden Grenzen werden
alle BE als korrekt erkannt.
Fallunterscheidungen
"n1" die Pipettenlängenmessung vor Abholen
entspricht der erlaubten Pipettenlänge.
"n2" die Pipette mit Standardlänge und Bauelement
und maximaler BE-Höhe
"n3" die kürzeste erlaubte Pipette mit einem BE mit
minimaler Höhentoleranz.
"n4" die längste erlaubte Pipette mit einem BE mit
maximaler BE-Höhentoleranz.
"n5" die Pipette mit falschem BE-Typ (z. B.
Kondensator statt Widerstand oder BE seitlich oder
hochkant aufgenommen) wird verworfen und in die
Reparaturliste eingetragen.
"n6" die längste erlaubte Pipette ohne BE wird
gesperrt und das BE wird in die Reparaturliste
eingetragen.
Für eine Erkennung eines seitlich aufgenommenen BEs
muss sich die BE-Breite von der BE-Höhe mindestens
um 0,1 mm unterscheiden