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Stationssoftware 7xx bis 7 14.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020 157 Abbildung 9-3: Gemessene Höhe Das Abholen des Bauelements mit der n eu gemessenen Höhe kann über di e Schaltfläche Bauelement abholen wi…

Stationssoftware 7xx bis 714.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020
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9.6 Messen und Ändern der BE-Höhe
Kompatibler Modus: Nicht unterstützt
Ungenaue Vorgaben der BE-Höhe können zu unnötig hohen Abwurfraten führen. Dies soll dadurch
verhindert werden, dass die Höhe mit dem BE-Sensor exakt vermessen und an SIPLACE Pro
übertragen bzw. bei SIPLACE Pro im Gehäuseform-Editor nachgetragen wird.
Ab dieser Stationssoftware-Version kann der Bediener an der Station die BE-Höhe beim Abholen
testen. Der Bestückkopf muss dafür mit einem BE-Sensor ausgestattet und die Pipetten-/Bau-
elementkombination dafür ausgelegt sein, eine solche Messung durchzuführen.
Bei Bedarf kann der Bediener ab der Bedienebene Erweiterte Produktion die BE-Höhe ändern
und zu SIPLACE Pro hochladen.
Wenn SIPLACE Pro Sicherheit aktiv ist, meldet sich der Bediener mit einer Benutzerkennung bei
SIPLACE Pro an nach dem Herunterladen eines Loses. Diese Benutzerkennung muss
Schreibrechte auf die Gehäuseform in der SIPLACE Pro-Datenbank haben und auch die
Berechtigung, Objekte zu SIPLACE Pro hochzuladen.
Abbildung 9-2: BE-Höhe testen
Durch Auswählen der neuen Schaltfläche BE-Höhe testen beim Lernen der Gehäuseform in der
Stationssoftware, wird ein neues Dialogfenster geöffnet, in dem die vom BE-Sensor gemessene
Höhe angezeigt wird.

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Abbildung 9-3: Gemessene Höhe
Das Abholen des Bauelements mit der neu gemessenen Höhe kann über die Schaltfläche
Bauelement abholen wiederholt werden. Der gemessene Wert kann bei Bedarf geändert und zu
SIPLACE Pro hochgeladen werden. Die Gehäuseform wird in SIPLACE Pro von SIPLACE Pro Line
Control entsprechend aktualisiert.
Einschränkungen
– Nur bei Pipetten-/Bauelementkombinationen, bei denen die BE-Höhe über den BE-Sensor
gemessen wird.
– Der BE-Sensor führt keine Messung durch, wenn die Messung der BE-Höhe wegen SIPLACE
Pro-Richtlinien ausgelassen wird.
9.7 Protokollierung aus Subsystemen – Erweiterungen
Kompatibler Modus: Komplett
9.7.1 E-Logbuch
Über den E-Logbuch-Mechanismus (Electronic Card Logging) werden Seriennummern aus einem
Subsystem ausgelesen und in die Datei ECardLog.xml gespeichert. Die Seriennummern von
neuen Komponenten werden unter "CurrentMachine" und die alten Seriennummern von
ausgetauschten Komponenten unter "MachineHistory" aufgelistet. Somit kann der Austausch von
Komponenten an einer Maschine leicht erkannt werden.
Das schon vorhandene E-Logbuch ist in dieser Stationssoftware-Version um die erfassten Daten
von folgenden Subsystemen erweitert worden:
● Kompletter Bestückkopf (mit Seriennummer KL-…)
● HCU
● Sensor-Modulen (X, Y)
● FCU
● CAN-Card
● Box-PC
● Stromversorgung (Impuls)

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9.7.2 Statistikdaten
Die Statistikdaten für die DP-Achsen der Bestückköpfe C&P20A werden vom Subsystem
ausgelesen und in die Datei CP20DPDump.xml abgespeichert. Ab dieser Stationssoftware-Version
werden zusätzlich die Statistikdaten für folgende Subsysteme in ähnlicher Weise erfasst:
● Druckregelventil C&P20 P
● Stern-Achse CPP
● Z-Achse CPP
Im Gegensatz zu den Statistikdaten für die DP-Achsen der Bestückköpfe C&P20A, die nur
während des Maschinenhochlaufs aktualisiert werden, werden die zusätzlichen Statistikdaten
zyklisch alle 24h von den Subsystemen geladen. Die Daten werden im Verzeichnis
C:\Sirio\Work\eSW abgelegt. Es wird für jedes Subsystem eine eigene Datei angelegt.
9.8 Neuer Status für Segmente von Bestückköpfen C&P
Kompatibler Modus: Komplett
Segmente von Bestückköpfen C&P werden bei Bestückqualitäts- und Abholproblemen häufig vom
Bediener deaktiviert, was oft zum Austausch der Komponente führt. In vielen Fällen ist die
Komponente aber gar nicht defekt, sondern das Problem ist durch eine verschlissene Pipette oder
Filterscheibe entstanden.
Für solche Fälle kann in den Einzelfunktionen für die Kopfsegmente in der Ansicht
Statusübersicht der neue Status Nicht verwenden eingestellt werden. Das entsprechende
Segment erhält den Status Nicht verwendet. Defekte Segmente müssen zuerst auf Nicht
verwenden gesetzt und zusätzlich über die Schaltfläche Deaktivieren abgeschaltet werden. Über
die Schaltfläche Aktivieren kann das Segment wieder in Betrieb genommen werden.
Abbildung 9-4: Status für Segmente einstellen