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Stationssoftware 7xx bis 7 14.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020 189 10.8 Zeitsynchronisierung zwischen Linienrechner und Stationsrechner Die GUI der Stationssoftw are enthält eine neue Einst ellung, um di…

Stationssoftware 7xx bis 714.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020
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10.6 Automatische Ausrichtungsprüfung für Bauelemente vor dem
Abholen
Die Ausrichtungsprüfung für Bauelemente vor jedem Abholen kann mit einer automatischen
Erkennung der Pin 1-Marke auf der Oberseite des Bauelements kombiniert werden. Die
Ausrichtungsprüfung vor jedem Abholen muss für den Bauelementtyp in SIPLACE Pro aktiviert
werden. Wenn die Oberseite des Bauelements geteacht wird, kann der Bediener die Option zur
Ausrichtungsprüfung (Pin 1-Erkennung) im Teach-Dialogfenster auswählen. Wenn der Benutzer
die Ausrichtungsprüfung ausgewählt hat, wird die Pin 1-Erkennung für jedes Bauelement
ausgeführt.
10.7 Option Schwere LP pro Leiterplattenseite
Das bestehende Verfahren, eine einzelne Station in den Modus Schwere LP für alle Leiterplatten
in der Rüstung zu setzen ist um eine neue Einstellung pro Leiterplattenseite in SIPLACE Pro
ergänzt worden, die angibt, dass diese Leiterplatte als Schwere LP produziert werden soll. Beide
Verfahren existieren parallel, d.h. Schwere LP wird immer angenommen, wenn die Option in der
Rüstung oder (wenn Stationssoftware-Version >= 709) für die Leiterplattenseite eingestellt ist.
Die Einstellung wird per Download an die Stationen gesendet. Die entsprechende Lizenz wird beim
Download geprüft. Die Stationssoftware stellt Schwere LP für alle Transporte ein, wenn diese
Leiterplatte produziert wird. Dies beeinflusst die Taktzeiten aller Produkte in einer Familienrüstung.
HINWEISE
– Wenn Schwere LP für die Leiterplatte eingestellt ist, ist kein Barcode-Modus
möglich.
Barcode-Modus ist nur möglich, wenn Schwere LP für alle Stationen eingestellt ist.
Ansonsten wird die Leiterplatte nicht produziert.
– Für Option Virtual PCB Stack oder Leiterplatten im synchronen Doppeltransport:
Wenn Schwere LP für mindestens eine Leiterplatte eingestellt ist, werden alle
Leiterplatten als schwere Leiterplatten behandelt.

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10.8 Zeitsynchronisierung zwischen Linienrechner und
Stationsrechner
Die GUI der Stationssoftware enthält eine neue Einstellung, um die Zeit zwischen Linienrechner
und Stationsrechner zu synchronisieren. Die Einstellung kann unter Softwareoptionen – Sonstige
Optionen – Zeitsynchronisierung mit Programmsystem aktivieren aktiviert werden.
Wenn andere, benutzerspezifische Tools für die Zeitsynchronisierung verwendet werden, müssen
diese deaktiviert werden bevor diese Einstellung aktiviert wird.
Abbildung 10-9: Zeitsynchronisierung aktivieren
Die Synchronisierung wird ausgeführt, wenn eine neue Sitzung von SIPLACE Pro gestartet wird.
10.9 Verbesserte Aufbereitung der Wartungsschritte
Die Wartungsschritte sind in drei Ansichten auf der GUI im Wartungs-Tool gebündelt worden:
– Ansicht Vorbeugende Wartung
– Ansicht Vorausschauende Wartung
– Ansicht Kopfüberprüfung
Die drei Ansichten werden oberflächlich in den nächsten Abschnitten vorgestellt. Detaillierte
Informationen finden Sie in der Online-Hilfe.

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10.9.1 Ansicht Vorbeugende Wartung
Die Ansicht Vorbeugende Wartung steht ab der Bedienebene Erweiterte Produktion zur
Verfügung.
Abbildung 10-10: Ansicht Vorbeugende Wartung
Links können die Bestückköpfe zur Wartung ausgewählt werden. Zusätzlich gibt es ein Textfeld,
um Kommentare einzugeben.
Die Option Vorbereiten für den Austausch und Herunterfahren bereitet die Maschine auf den
Austausch der ausgewählten Bestückköpfe vor. Diese Option bietet auch an einen Report zu
erstellen, bevor die Vorbereitung und Herunterfahren der Maschine durchgeführt werden.
Dateiname: Maintenance_<Maschinentyp>_<MID>_<Datum>_<Zeit>(Exchange).pdf
Während der Vorbereitung legen die betroffenen Bestückköpfe die aufgesetzten Pipetten ab, die
Portale fahren in die Rüstposition und, wenn möglich, werden die Tische aus der Maschine vor
dem Herunterfahren heraus gefahren.
Nach dem Austausch werden die automatisch erkannten, ausgetauschten Bestückköpfe mit einem
voreingestellten Kalibriertyp angezeigt (Standardkalibrierung oder Kurzkalibrierung) und können
zur Kalibrierung ausgewählt werden. Für die Bestückautomaten der TX-Serie werden die
Kalibrierschritte Parametrierung der X-Achse, Systemidentifikation und Kopfparameter
identifizieren zusätzlich ausgeführt. Nach erfolgreicher Kalibrierung werfen die Bestückköpfe die
Kalibrierpipetten ab.
In der Mitte können die einzelnen Wartungsschritte ausgewählt werden. Die verfügbaren
Funktionen hängen von der Kopf-/Maschinenkonfiguration ab.
Rechts werden die Ergebnisse zu den ausgeführten Wartungsschritten aufgelistet. Über die
Schaltfläche wird eine Detailansicht des ausgewählten Ergebniseintrags geöffnet.
Die Option Dauerlauf nach der Wartung führt drei Maschinen-Dauerläufe durch. Wenn der
Dauerlauf erfolgreich abgeschlossen ist, wird die Wartungsaufgabe als beendet betrachtet und die
Ergebnisliste gelöscht. Ansonsten wird Fehlerinformation angezeigt.