00197740-12_FeatureDescription_SR7xx_R20-2_DE.pdf - 第55页

Stationssoftware 7xx bis 7 14.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020 55 6.14 Flächenmagazine wahlfrei rüsten mit SIPLACE Random Setup Die Stationssoftware bietet mit der Funktion SIPLACE Random S etup eine fle…

100%1 / 300
Stationssoftware 7xx bis 714.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020
54
3) / 4) Mögliche Abläufe und Anleitungen zur Problemlösung
Hier werden mögliche Abläufe zur Problemlösung als Schaltflächen angezeigt. Für einige Abläufe
gibt es bis zu vier Möglichkeiten zur Problemlösung, die angezeigt werden. Beim Drücken auf eine
der Schaltflächen, erscheint rechts eine entsprechende Anleitung zur Problemlösung. Es wird
automatisch zwischen den einzelnen Schritten der Anleitung gewechselt. Einige Abläufe ändern
sich, je nachdem ob Setup Center vorhanden ist oder nicht.
5) Bestätigung
Durch Drücken auf den grünen Pfeil bestätigt der Bediener, dass die Problemlösung durchgeführt
wurde und die Produktion wieder starten kann. Gegebenenfalls werden weitere Dialoge
eingeblendet (z.B. mit der Aufforderung die Start-Taste an der Maschine zu drücken, Haube
zuzumachen etc.).
6) Wechseln zur GUI der Stationssoftware
Über diese Schaltfläche kann man zur regulären GUI der Stationssoftware wechseln.
6.11 Automatisches Speichern der Förderer-Parameter
Wenn in der Stationssoftware die Option automatisches Synchronisieren eingeschaltet ist,
werden alle Änderungen an den Förderer-Parametern (Schrittweite, Geschwindigkeit oder
Abholposition) automatisch an SIPLACE Pro gesendet, damit sie in der lokalen Rüstung
gespeichert werden. In der Ansicht Förderer-Details wird ein entsprechendes Symbol
eingeblendet. Wenn die Option ausgeschaltet ist, werden keine Werte an SIPLACE Pro gesendet
und es ist auch nicht möglich, die Werte manuell von der Station an SIPLACE Pro zu senden. Für
den Fall, dass die Werte nicht mit den in SIPLACE Pro eingestellten Werten übereinstimmen,
können die Werte aus SIPLACE Pro allerdings manuell übernommen werden.
6.12 Neue Förderertypen
Folgende neue Förderertypen werden von dieser Stationssoftware-Version unterstützt: 4mm X-
rderer, 16mm XN -Förderer, 104mm X-Förderer und Surftape AX.
Der Förderer Surftape AX ist für die Bestückung von Chips (Bare Dies) in der Maschine
vorgesehen und wird in den Breiten 8mm, 12mm und 16mm unterstützt. Dieser Förderer ist ein
3rd-Party-Förderer und wird nicht von ASM Assembly Systems GmbH & Co. KG geliefert. Er wird
über den X-Fördereradapter auf den X-Tisch gestellt und wird auf den Adapter über eine eigene
Adapterplatte montiert.
6.13 Stationsweiser Download mit WDTL
Ab dieser Stationssoftware-Version wird das "Whispern" durch die Linie (WDTL) beim
stationsweisen Download unterstützt, d.h. die letzte Leiterplatte des Vorgängerloses muss nur an
der ersten Station bestätigt werden. Außerdem muss im synchronen Doppeltransportmodus ein
Loswechsel an der ersten Station nur auf der Transportspur bestätigt werden, auf der sich der
Leiterplattentyp ändert.
Stationssoftware 7xx bis 714.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020
55
6.14 Flächenmagazine wahlfrei rüsten mit SIPLACE Random Setup
Die Stationssoftware bietet mit der Funktion SIPLACE Random Setup eine flexible Rüstmöglichkeit
für Tray-Förderer. Wesentliches Merkmal ist das wahlfreie Rüsten von Flächenmagazinen. Hierfür
müssen die Flächenmagazine in SIPLACE Pro als wahlfrei markiert sein und das System muss mit
SIPLACE Setup Center betrieben werden.
Folgende Anwendungsfälle sind möglich:
Ein in der Sollrüstung beschriebenes Flächenmagazin kann auf einer anderen Ebene gerüstet
werden. Dabei kann eine andere wahlfreie Sollvorgabe verdrängt werden. Unter Sollrüstung
wird die Rüstung verstanden, die in SIPLACE Pro vorgegeben ist und an die Station geschickt
wird.
Ein in der Sollrüstung beschriebenes Flächenmagazin kann öfters gerüstet werden, d. h.
weitere Ersatzflächenmagazine können hinzugefügt werden.
Die Funktion kann bei WPC5, WPC6 und MTC angewendet werden.
Wahlfrei markierte Förderer/Flächenmagazine werden an der Station in der Ansicht Förderer,
Bau-elemente und Pipetten durch einen Doppelpfeil-Symbol ( ) markiert.
Einschränkungen
Nur in Verbindung mit SIPLACE Setup Center möglich.
6.15 Pneumatischer Stopper für SX-Serie
Ab dieser Stationssoftware-Version werden alle Transporte der SX-Serie mit pneumatischen
Stoppern statt mit Klinkenstoppern ausgerüstet. Die Transporte erkennen die unterschiedlichen
Konfigurationen, so dass sie mit unterschiedlichen Stopperkonfigurationen betrieben werden
können.
6.16 Nullpunktkalibrierung für Twin-/DP-Achsen
Bisher wurde die Nullpunktkorrektur der Twin-DP-Achsen mithilfe einer speziellen Kalibrierpipette
ermittelt.
Ab dieser Stationssoftware-Version wird stattdessen eine Vermessung der leeren
Pipettenschnittstelle des Segments (d.h. ohne Pipette) über SIPLACE Vision für die Kalibrierung
durchgeführt. Der Bediener muss vorher nur noch die vorhandene Pipette vom Segment entfernen.
Außerdem wird die Kalibrierung nicht mehr segmentweise, sondern kopfweise durchgeführt.
Stationssoftware 7xx bis 714.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020
56
6.17 Einstellungen für manuelles Tray Carrier SX
Wenn das manuelle Tray Carrier SX benutzt wird, wird der Einzugrahmen mit klappbaren
Gurtleitkanal benötigt. Dies muss in der Autokonfiguration vom Bediener auf der Bedienebene
Service (Kunde) unter Maschinenkonfiguration manuell eingestellt werden.
Abbildung 6-5: Einstellungen für manuelles Tray Carrier SX
Bei der Tischposition muss 60 slots (outer position, fold-away tape duct) eingestellt werden.
Dadurch werden die Abwurfbehälter 27x27 und die linke Abwurfrinne des Stellplatzes aus der
Konfiguration herausgenommen.
VORSICHT
Wenn diese Einstellung nicht gemacht wird, kann es vorkommen, dass Bauelemente
über das Tray abgeworfen werden und die Z-Achse dabei hart auf das Tray aufschlägt.
Bei Upgrades von Stationssoftware-Versionen <=704 müssen beim Einsatz des
manuellen Tray Carrier SX die Einstellungen in der Autokonfiguration entsprechend
überprüft werden.
6.18 Einstellbare minimale Transportspurbreite
Durch besondere mechanische Gegebenheiten des Transports (z.B breiteren mechanischen
Stopper bei kundenspezifischen Lösungen) können Transportbreiteneinschränkungen entstehen.
Die serienmäßige minimale Transportspurbreite lässt sich nicht mehr einstellen. Um dies zu
verhindern, kann die minimale Transportspurbreite für die Bestückautomaten der SX-Serie und DX-
Serie eingestellt werden. Hierzu gibt es den neuen Parameter Minimale Spurbreite (Minimum
track width), der vom Bediener ab der Bedienebene Service (Kunde) unter
Transportkonfiguration wie folgt eingestellt werden kann.