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Stationssoftware 7xx bis 7 14.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020 67 Abbildung 7-1: Füllstandsans icht HINWEIS Füllstandsansicht Die Füllstandsanzeige ist jetzt ein eigenes Tool und wird ni cht mehr in der …

Stationssoftware 7xx bis 714.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020
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Folgende Parameter der Klebepunkte können an der Station im GF-Editor geändert werden:
– Inspektion
– Toleranz
– Zielgebiet (X/Y/Größe)
Das Bauelement, das gespritzt werden soll, kann manuell geteacht werden. Hierzu wählt der
Bediener das zu spritzende Bauelement (entsprechend markiert) aus der Bauelementliste. Es wird
ein Dialog geöffnet, in dem der Bediener entscheiden kann, ob das Bauelement vor dem Teachen
gespritzt werden soll oder nicht.
SIPLACE Vision erzeugt automatische Ausgabedateien für gespritzte Bauelemente, mit welchen
der Bediener die Inspektion offline durchführen kann.
Die Klebepunktinspektion ist optional und kann in SIPLACE Pro aktiviert / deaktiviert werden.
HINWEIS
Kalibrierung des Glue-Feeders
Der Glue-Feeder muss jedesmal kalibriert werden, wenn die Maschine hochfährt oder
der Glue-Feeder ein- und ausgesteckt wird.
Detaillierte Informationen zum SIPLACE Glue-Feeder finden Sie in der entsprechenden
Bedienungsanleitung, Artikelnummer [00197218-01], sowie in den Online-Hilfen zu SIPLACE
Vision und zur Stationssoftware.
7.7 Anzeige der Restlaufzeit in der Füllstandsanzeige
Mit diesem Leistungsmerkmal wird die Restlaufzeit in Bezug auf die benötigten Bauelemente für
noch vollständig zu fertigende Leiterplatten berechnet. Die verbleibende Zeit bis zum Leerlaufen
eines Förderers wird mit Hilfe der Füllstände aus dem Setup-Center und den Auftragsdaten aus
SIPLACE Pro bzw. dem Nutzen auf der Station berechnet.
Die Restlaufzeit Zeitdauer in [hh:mm] und die Anzahl der zu fertigenden Leiterplatten werden in
der Füllstandsansicht auf der GUI der Stationssoftware angezeigt. Nach Ablauf dieser Zeit,
können Leiterplatten nicht mehr komplett bestückt werden.

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Abbildung 7-1: Füllstandsansicht
HINWEIS
Füllstandsansicht
Die Füllstandsanzeige ist jetzt ein eigenes Tool und wird nicht mehr in der Ansicht
Rüstung angezeigt.
7.8 Betriebsstundenzähler
Bei Bestückautomaten mit GCU (Gantry Control Unit), d.h. alle Bestückautomaten der DX- und SX-
Serien, ist ein Betriebsstundenzähler implementiert worden, der die Laufzeit der Stationssoftware-
Konsole erfasst.
Die Software zählt die Betriebsstunden, sobald die Stationssoftware gestartet ist. Der Wert wird
alle 5 Minuten sekundengenau gespeichert.
Auf der GUI der Stationssoftware wird der Wert in vollen Betriebsstunden im Bereich der
Einzelfunktionen angezeigt und aktualisiert, sobald eine weitere volle Stunde verstrichen ist.
Damit der Betriebsstundenzähler nicht verloren geht bei einem Austausch der E/A-Baugruppe, wird
der Wert zusätzlich in eine Datei gespeichert. Dadurch wird sichergestellt, dass entweder die E/A-
Baugruppe getauscht oder eine neue Software-Version installiert werden kann, ohne dass der
Betriebsstundenzähler gelöscht wird.

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7.9 Erweiterung der automatischen Kalibrierung
Wenn die Schaltfläche Kopf und Kameras ausgewählt wird, werden je nach Kopftyp
unterschiedliche Kalibrierschritte in die Gesamtkalibrierung aufgenommen.
Abbildung 7-2: Automatische Kalibrierung – Kopf und Kameras
Um den Kalibrierungsvorgang zu vereinfachen, wurde die automatische Kalibrierung um folgende
Schritte erweitert:
– Druck auf Null einstellen (für alle Bestückköpfe)
– Vakuum (geschlossen) kalibrieren (nur für Twin-Köpfe)
Abhängigkeit zum Pipettenwechsler
● Durch die Einbeziehung der Kalibrierung für das geschlossene Vakuum am Twin-Kopf ist eine
Abhängigkeit zum Pipettenwechsler entstanden. Für die Kalibrierung werden 518er Pipetten
verwendet, die im Zuge der Kopfkalibrierung abgeholt werden. Diese Abhängigkeit wird
aufgelöst, indem die Pipettenwechsler-Kalibrierung, falls auch diese in der Automatischen
Kalibrierung ausgewählt wurde, vor dem Teilschritt "Vakuum bei geschlossener Pipette
kalibrieren" durchgeführt wird. Die 518er Pipetten dürfen sich nicht in einer Garage befinden,
die für die Pipettenwechsler-Kalibrierung benötigt wird (Garage 1 jedes Magazins)! Wenn der
Pipettenwechsler bereits kalibriert ist, kann die Kalibrierung der Köpfe und Kameras separat
durchgeführt werden.
Falls die Voraussetzungen für die Kalibrierung des geschlossenen Vakuums nicht erfüllt sind
(Pipettenwechsler unkalibriert UND nicht ausgewählt, 518er Pipetten nicht vorhanden etc.), ist
es möglich den Kopf über die Einzelfunktionen schrittweise zu kalibrieren.
Teilkalibrierungen, die während der Kalibrierung des Kopfes erfolgreich durchgeführt wurden,
können gespeichert werden und sind gültig.
Am Beispiel eines Twin-Kopfes ergeben sich insgesamt folgende Teilschritte der Kalibrierung, die
im Ablauffenster angezeigt werden.