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Stationssoftware 7xx bis 7 14.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020 216 10.23 Sonstige Verbesser ungen und Anpassungen Kompatibler Modus: Komplett 10.23.1 Funktion Aut oLogOff – Zur Zeit des Aut oLogOff, wird…

Stationssoftware 7xx bis 714.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020
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10.20 Eigene Barcode-Marken mit LP-Kamera lesen - Erweiterungen
Kompatibler Modus: Nicht unterstützt
Bisher war das Lesen von eigenen Barcode-Marken mit der LP-Kamera nur für Bauelemente in
Gurtförderern möglich. Ab dieser Stationssoftware-Version kann die Option unabhängig vom
Gebinde verwendet werden (Gurt, Flächenmagazin, …).
– Wenn ein Barcode auf einem Bauelement außerhalb der Fokushöhe der LP-Kamera
positioniert ist und der Barcode nicht mit guter Qualität erkannt werden kann, muss die Option
für dieses Bauelement deaktiviert werden.
– Wenn das Barcode-Lesen fehlschlägt, bleibt das Bauelement im Flächenmagazin liegen und
wird nicht abgeholt.
HINWEIS
Wenn diese Funktion verwendet wird, gibt es Bereiche auf dem Flächenmagazin, die die
LP-Kamera nicht anfahren kann.
10.21 Pipettenmagazin mit 20 Garagen für Bestückkopf CPP
Kompatibler Modus: Nicht unterstützt
Diese Stationssoftware-Version unterstützt das neue Pipettenmagazin mit 20 Garagen (Pipettentyp
20xx) für die Bestückköpfe CPP. Die Magazintypen 12*20xx, 20*20xx und 9*28xx können in einem
Pipettenwechsler gemischt werden.
Benutzerdefinierte Pipetten mit einer Länge > 16 mm können nur in die Garagen 3, 4 und 5
platziert werden. Für Standardpipetten gibt es keine Einschränkungen.
10.22 Option Lange Leiterplatte bis 1500 mm
Die lizenzierte Long Board Option (LBO) wird jetzt für Leiterplatten bis zu 1500 mm unterstützt.
Die entsprechenden Einstellungen müssen in SIPLACE Pro aktiviert werden.
Detaillierte Information finden Sie in der LBO Bedienungsanleitung LBO, Artikelnummer:
[00197085-xx].
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10.23 Sonstige Verbesserungen und Anpassungen
Kompatibler Modus: Komplett
10.23.1 Funktion AutoLogOff
– Zur Zeit des AutoLogOff, wird das Dialogfenster zum Öffnen automatisch geschlossen, weil der
Zugang zu diesem Dialog nicht länger erlaubt ist. Wenn ein Dialogfenster geschlossen wird,
wird die Aktion Abbrechen automatisch ausgeführt, Änderungen werden nicht gespeichert.
– Ein unabhängiger Timeout-Wert ist für den Service (SIPLACE) AutoLogOff eingeführt worden.
10.23.2 Meldungsleiste
Detaillierte Fehler und Fehler werden jetzt in einer Meldungsleiste angezeigt. Die Regeln zur
Bestimmung der obersten Meldung in dem Stapel bleiben unverändert, d.h.:
– Detaillierte Fehler sind auf einer höheren Ebene im Stapel als Fehler.
– Detaillierte Fehler werden nach folgender Regel sortiert: "je früher, desto höhere Ebene im
Stapel".
– Fehler werden nach folgender Regel sortiert: "je früher, desto niedrigere Ebene im Stapel".
– Innerhalb den Fehlern wird die Reihenfolge im Stapel durch die gesetzte Priorität in der
Benutzermeldung beeinflusst: "je höher die Priorität, je höhere Ebene im Stapel".
Alle Meldungen werden auch in einem Kombinationsfeld angezeigt. Allerdings bieten die Fehler
keine direkte Navigation zu SIPLACE Vision Messkontext-Dateien oder zur Online-Hilfe, sie
können nur ausgewählt werden.
10.23.3 Tischsymbol in Ansicht Produktion
In der Ansicht Produktion wird angezeigt, wie die Leiterplatten in die Maschine eingefahren
werden. Auch die Tische werden in dieser Ansicht schematisch angezeigt. Bisher konnten sie zwei
Zustände haben: inaktiv (grün) und Alarm (rot).
Die Tische werden auch in der Ansicht Rüstung angezeigt, aber hier können sie drei Zustände
haben: inaktiv (grün), Warnung (orange) und Alarm (rot wie in der Ansicht Produktion).
Wegen der Konsistenz, haben die Tische in der Ansicht Produktion jetzt auch den Zustand
Warnung (orange).
10.23.4 Schnellere Kalibrierung und Kopf-Mapping
Die Segmentoffset-Kalibrierung und Kopf-Mapping sind durch die Verwendung der Z-Höhe des
Kalibrierteils und der Kalibrierteiltasche beschleunigt worden.
10.23.5 Pin1-Erkennung aktivieren
Die Option Pin1-Erkennung muss nicht mehr in der Stationssoftware aktiviert werden, sondern in
SIPLACE Pro. Siehe SIPLACE Pro 13.1 Software-Versionsbeschreibung, Artikelnummer
[00198005-xx].
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11 Funktionsbeschreibung Stationssoftware V710.x
Leistungsmerkmale (V710.0 (R16-2) kompatibler Modus: V709.2)
11.1 SIPLACE TX micron – Neuer Bestückautomat
Kompatibler Modus: Nicht unterstützt
Der neue Bestückautomat SIPLACE TX micron unterstützt die Bestückung mit hoher Genauigkeit
auf einem Doppeltransportsystem. Der Bestückautomat ist in zwei Varianten verfügbar: TX2
micron und TX2i micron. Die Bestückköpfe C&P20 M2 und CPP, sowie der Förderer SIPLACE
JTF-ML werden unterstützt. Zwei Markenleisten in X-Richtung sind vorhanden. Als Option wird ein
spezielles Vakuum-Tooling verwendet, um die höchsten Genauigkeitsanforderungen zu erfüllen.
Mit dem Vakuum-Tooling stehen zwei Markenleisten in Y-Richtung zur Verfügung.
Markenleisten in X-Richtung sind durch Kreuze, Punktmatrizen und Mini-MAC-Strukturen
strukturiert, die von einem neuen Messverfahren verwendet werden. Das Verfahren bietet
Funktionen zur Erhöhung der Genauigkeit und zur Stabilität der Bestückergebnisse für lange Zeit.
Neue Kalibrierschritte werden automatisch ausgeführt, u.a. um den Kopf-Offset zu berechnen und
die Portalform neu zu kalibrieren.
Die Genauigkeitsfähigkeiten der Station sind in der neue XML-Tabelle Accuracy Procedures
festgelegt.
Siehe auch Abschnitt 11.3.
11.1.1 Vakuum-Tooling
Ein spezielles Vakuum-Tooling muss pro Transportspur installiert werden für die Bestückung mit
hoher Genauigkeit von 15µm auf dem Bestückautomaten SIPLACE TX micron. Die exakte Maße
des Vakuum-Toolings und die Markenpositionen sind kundenspezifisch. Der Bediener muss das
Vakuum-Tooling während der Autokonfiguration aus einer Liste manuell auswählen.
Die Marken des Vakuum-Toolings werden in einer Messmaschine vermessen und die Ergebnisse
in eine Datei gespeichert. Jede Vakuum-Tooling-Einheit hat eine eindeutige Kennzeichnung, die in
der Datei vorhanden ist. Diese Datei kann an der Station importiert und die Daten dem
entsprechenden Vakuum-Tooling zugewiesen werden.
Das Vakuum-Tooling muss während des Mappings entfernt werden. Nach dem Mapping muss es
wieder eingebaut und kalibriert werden. Der entsprechende Kalibrierschritt bestimmt die aktuelle
Position (Offset und Drehung) des Vakuum-Toolings in der Maschine während der automatischen
Kalibrierung.
Wenn ein Vakuum-Tooling installiert ist, sind folgende Aktionen auf dem Transport nicht erlaubt:
– Eine neue Wangenkonfiguration einstellen
– Kalibrierplatte transportieren