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Stationssoftware 7xx bis 7 14.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020 181 Die neue Position kann entwed er als Startpunkt für eine neue Me ssung (Option Marke mithil fe der geänderten Position neu messen ) o de…

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Stationssoftware 7xx bis 714.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020
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Der Bediener muss jetzt die Wangenpositionen über die Schaltfläche Markenposition suchen
manuell einstellen.
Abbildung 10-1: Markenposition suchen
Beachten Sie das kleine Symbol links vom Text des detaillierten Fehlers!
Eine feine rote Linie kennzeichnet, welche Marke auf welcher Transportwange nicht
gefunden werden konnte.
Im nächsten Dialogfenster muss die Kamera solange bewegt werden, bis die Marke im Sichtfeld
deutlich positioniert ist.
Abbildung 10-2: Markenposition manuell einstellen
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Die neue Position kann entweder als Startpunkt für eine neue Messung (Option Marke mithilfe der
geänderten Position neu messen) oder als neue Markenposition (Option Kameraposition als
die erkannte Markenposition verwenden) verwendet werden.
Wenn die Maschine nicht (korrekt) kalibriert wurde, könnten die von der LP-Kamera ausgegebenen
Positionen falsch sein. Wann immer eine Kalibrierung durchgeführt wird, die das Ergebnis der
Wangenpositionsprüfung beeinflusst, wird deswegen der Referenzstatus des Transportsystems
ungültig gemacht und eine neue Wangenpositionsprüfung gestartet bevor das Transportsystem
wieder verwendet werden kann.
10.1.2.2 Mapping in Doppeltransportmodus mit neuer Mappingplatte
Das Mapping kann auf den Bestückautomaten der TX-Serie in Doppeltransportmodus ausgeführt
werden und die Mappingplatten können gleichzeitig auf beiden Spuren vorhanden sein. Für das
Mapping in Doppeltransportmodus wird die maximale Transportspurweite verwendet (= maximale
LP-Weite 260 mm). Wegen der Genauigkeit wird das Mapping in Doppeltransportmodus allerdings
sequentiell ausgeführt.
Für das Mapping in Doppeltransportmodus ist eine neue Mappingplatte konstruiert worden. Die
Platte misst 440 mm x 260 mm und der Abstand zwischen den Marken beträgt 19 mm.
Als Option kann das Mapping in Einfachtransportmodus durchgeführt werden, indem die maximale
Breite des Doppeltransports genutzt wird (= maximale LP-Breite 460 mm). In diesem Modus wird
die vorhandene Mappingplatte der SX-Serie verwendet (560 mm x 460 mm).
Der Mappingmodus muss unter Service (Kunde) Automatische Kalibrierung ausgewählt
werden.
10.1.3 Förderertypen, Tische und andere Geräte
SIPLACE TX-Serie unterstützt die folgenden Förderertypen, Tische und Geräte:
Change Over Table 40X (40 x 8 mm X-Förderer)
Neuer SIPLACE JTF-ML Table 40X (40 Spuren, nur auf Stellplatz 1)
Gurtförderer (4 mm 56 mm)
SIPLACE Glue Feeder
Dipp-Module (2 pro Stellplatz; 1 Dipp-Modul + 1 Turm pro Tisch)
Abwurfplatte
Dies ist eine fest montierte Platte auf welche die Station abgeworfene Bauelemente statt in den
Abwurfbehälter ablegen kann, nachdem das SIPLACE Vision-System Fehler erkannt hat. Die
Abwurfplatte kann als Option in SIPLACE Pro festgelegt werden und ist in der
Autokonfiguration der Stationssoftware aktiviert.
Abbildung 10-3: Abwurfplatte auswählen
Zurzeit kann eine Abwurfplatte nur auf Stellplatz 1 installiert werden. Der Eintrag muss explizit
deaktiviert werden, wenn keine Abwurfplatte installiert ist.
Detaillierte Fehler werden angezeigt, wenn die Abwurfplatte voll ist oder während eines
Produktwechsels geleert werden muss. Der Bediener kann innerhalb den detaillierten Fehlern
bestätigen, dass die Abwurfplatte leer ist.
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Neuer Flächenmagazinförderer SIPLACE JTF-ML
Der Förderer SIPLACE JTF-ML wird von der Transportseite eingelegt und verwendet die
gleiche XFCU wie alle andere Förderer auf Stellplatz 1. Der SIPLACE JTF-ML wird über einen
Blindförderer angeschlossen, der auf Spur 29 eingelegt ist und 12 Spuren belegt.
Der SIPLACE JTF-ML kann mit den Bestückköpfen CPP (in hoher Position) und Twin Head
kombiniert werden.
Wenn der SIPLACE JTF-ML verwendet wird, muss der Bediener die Option X-Tisch,
Unterstützung für Mehrfach-Flächenmagazin-Förderer für den JTF-ML Table 40X auf
Stellplatz 1 in der Autokonfiguration einstellen. Wenn die Stationssoftware gleichzeitig läuft,
muss die Software nach der Änderung neu gestartet werden.
Abbildung 10-4: Tisch für SIPLACE JTF-ML einstellen
Die Fördereransicht wird wie üblich im Dialogfenster Tisch angezeigt.
Abbildung 10-5: Fördereransicht SIPLACE JTF-ML
10.1.4 Abwerfen von großen Bauelementen
Bauelemente mit einer maximalen Größe von 55 mm x 45 mm können in einen Abwurfbehälter mit
der Größe 110 mm x 70 mm abgeworfen werden.
Der bevorzugte Weg beim Abwerfen ist, das Bauelement mit dessen Mittelpunkt auf die Mitte des
Abwurfbehälters abzuwerfen. Zurzeit ist der Verdrehwinkel 0° bei einem Bauelement, der
abgeworfen wird.
Allerdings sind die Mittpunkte einiger Abwurfbehälter nicht mit allen Segmenten von jedem
Bestückkopf erreichbar, besonders nicht vom Twin Head. Wenn dezentrales Abholen verwendet
wird, ist es außerdem nicht möglich die beiden Mittpunkte auszurichten, wenn der
Bauelementwinkel 0° ist.
Deswegen wird das Bauelement zum optimalen Winkel gedreht, um die Mitte des Bauelements so
nah wie möglich zur Mitte des Abwurfbehälters zu positionieren.