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Stationssoftware 7xx bis 7 14.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020 251 13 Funktionsbeschreibun g Stationssoftware V712.x Leistungsmerkmale (V712.0 (R18 -2) kompatibler Modus: V711.2) 13.1 Kundenspezifische P…
Stationssoftware 7xx bis 714.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020
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Die Chips, die von einem Wafer gemessen werden sollen, müssen in SIPLACE Pro ausgewählt
werden. Jeder Chip, der mit der Front-Back-Offset-Messung gemessen werden soll, muss aktiviert
werden. Die Chips, die für die Front-Back-Offset-Messung verwendet werden, werden zuerst
abgeholt und für die Berechnung des Offset-Durchschnittswerts verwendet. Der resultierende
Offset wird für alle anderen Chips dieses Wafers verwendet, um die Chips korrekt zu bestücken.
Ein einzelner Wafer kann in der Ansicht Rüstung des SIPLACE Wafer Systems auf der
Bedienoberfläche der Stationssoftware ausgewählt werden. Wenn Front-Back-Offset-Messung
aktiviert ist für Chips, die von diesem Wafer bereitgestellt werden, werden folgende, spezifische
Daten für den Wafer angezeigt:
– Offset und Abweichung
– Anzahl der gemessenen Chips
– Anzahl der gemessenen Chips mit einem Mindestprozentsatz von gemessenen Chips mit
"gutem Ergebnis". D.h., die Messung war erfolgreich und das Messergebnis wurde verwendet,
um den Offset zu berechnen.
Alle Gehäuseformen müssen komplett sein bevor die Produktion startet. Teachen während der
Produktion wird nicht unterstützt.
12.21 GigE-Kameraverbindungen überprüfen – Erweiterte Funktionalität
Die Funktionalität zum Überprüfen von GigE-Kameraverbindungen ist in der Ansicht Wartung
unter Kameraüberprüfung – Kameraverbindungen überprüfen erweitert worden. Zusätzlich zu
fehlgeschlagenen Verbindungen wird eine möglicherweise vorhandene Übertragungsfehlerrate für
funktionierende Verbindungen angezeigt.
Die Übertragungsfehlerrate wird in DPM (Defects Per Million) angezeigt.
1 DPM = von einer Million übermittelter Datenpakete war ein Paket fehlerhaft.
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13 Funktionsbeschreibung Stationssoftware V712.x
Leistungsmerkmale (V712.0 (R18-2) kompatibler Modus: V711.2)
13.1 Kundenspezifische Pipetten – Verbesserungen
Kompatibler Modus: Versteckt
Das Verfahren für kundenspezifische Pipetten ist wie folgt verbessert worden:
Pipetten-ID
Kundenspezifische Pipetten für die Bestückköpfe C&P20 P und CPP können mit einer Pipetten-ID
ausgestattet sein. Eine Pipetten-ID kann für die kundenspezifischen Pipetten 6xxx, 4xxx, 2xxx und
28xx in SIPLACE Pro festgelegt werden. Die Pipetten-ID wird an die Station gesendet, wenn ein
Auftrag von SIPLACE Pro heruntergeladen wird.
Automatische Erkennung der Pipetten-ID
Die automatische Pipetten-ID-Erkennung kann für die kundenspezifischen Pipetten genauso wie
für die Standardpipetten an der Station durchgeführt werden. Weitere Informationen finden Sie in
der Beschreibung in Abschnitt 7.11 der Funktionsbeschreibung 7xx, Artikelnummer [00197740-xx].
Kundenspezifische Pipetten an der Station anzeigen
Der Name der kundenspezifischen Pipetten werden in einer zusätzlichen Reihe in den Ansichten
Kopf (Spalten Aktuell und Soll) und Pipettenwechsler (Spalten Aktuell und Ersetzen mit)
angezeigt. Der Name wird nicht gespeichert und nur angezeigt, wenn ein Auftrag von SIPLACE
Pro heruntergeladen wird.
Verschmutzungs-Scanning
Siehe Abschnitt 13.15.10.
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13.2 "IPC-HERMES-9852" – Erweiterungen
Kompatibler Modus: Komplett
Bei der Implementierung des Protokolls "IPC-HERMES-9852" für Hermes 1.1 sind folgende
Erweiterungen für die Bestückautomaten gemacht worden:
Maschinenunterstützung
Die Stationssoftware unterstützt "IPC-HERMES-9852" auch auf den Bestückautomaten SIPLACE
SX1/SX2.
Leiterplattenprognose
Eine neue BoardForecast-Meldung kündigt eine neue Leiterplatte oder nur ein Produkt ohne
verfügbare Leiterplatte an. Zusätzlich sind Länge, Breite und Dicke zur MachineReady-Meldung
hinzugefügt worden, um anzugeben, für welchen Leiterplattentyp die Maschine bereit ist.
"Check Alive"-Rückmeldung
Ein Bestückautomat kann eine sofortige Antwort auf die CheckAlive-Meldung anfordern.
Leiterplatteninformation anfordern
Ein Bestückautomat kann die Vorgänger-Maschine nach der Leiterplatten-ID einer Leiterplatte über
ihren oberen oder unteren Barcode abfragen. Standardanzahl der dauerhaft bleibenden
Leiterplatten: 100 pro Transportspur.
Die Leiterplattendaten werden nicht gespeichert und gehen verloren, wenn die Maschine
heruntergefahren wird.
Leiterplattengewicht
Das Gewichtsattribut in der BoardAvailable-Meldung gibt ein Leiterplattengewicht an (optional).
Schnittstellen-ID in der Konfiguration
Bei Geräten mit mehreren Eingangs-/Ausgangsports unterscheidet eine zusätzliche ID in der
Konfigurationsmeldung zwischen ihnen.
13.3 Option OSC-Paket – Erweiterungen
Kompatibler Modus: Versteckt
Detaillierte Informationen finden Sie in der Bedienungsanleitung OSC-Paket, Artikelnummer
[00198374-xx].
Die wichtigsten Erweiterungen in der Stationssoftware und in SIPLACE Vision für die Option OSC-
Paket sind in der Übersicht unten aufgelistet.