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Stationssoftware 7xx bis 7 14.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020 170 Die Funktion wird in den Maschine noptionen auf der GUI der Stationssoft ware aktiviert oder deaktiviert. Abbildung 9- 12 : Automatisc h…

Stationssoftware 7xx bis 714.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020
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9.22 Bestückung von Bauelementen 03015 / 0201 mit C&P20 A oder
C&P20 P
Kompatibler Modus: Nicht unterstützt
Die Gehäuseformen, die in SIPLACE Pro für den Bestückprozess ausgewählt werden können,
basieren auf das britische Maßsystem, d.h. auf Zoll (1 Zoll = 2,54 cm). Eine Ausnahme ist die
Gehäuseform 03015, die auf das metrische Maßsystem basiert.
Ab dieser Stationssoftware-Version kann zusätzlich zur vorhandenen Gehäuseform 0201 auf Zoll-
Basis auch die neue metrische Gehäuseform 0201 festgelegt werden.
Für die metrische Gehäuseform 0201 ist ein neuer Pipettentyp eingeführt worden, der von den
Bestückköpfen C&P20 A und C&P20 P unterstützt wird. Für C&P20 A wird die Pipettennummer
1002 und für C&P20 P die Pipettennummer 4102 zugewiesen.
HINWEIS
Auswahl der Gehäuseformen in SIPLACE Pro
In SIPLACE Pro können die Gehäuseformen 0201 (= Zoll-Basis) oder 03015m
(= metrisch) für den Bestückprozess ausgewählt werden.
SIPLACE Pro behandelt die metrischen Gehäuseformen 0201 wie die Gehäuseformen
03015m. Deswegen muss in diesem Fall 03015m und nicht 0201 ausgewählt werden!
9.23 Optionale automatische Ermittlung der Fördererschrittweite
Kompatibler Modus: Komplett
Bauelemente in Gurten werden häufig je nach Hersteller mit unterschiedlichen
Fördererschrittweiten geliefert. Der Bediener muss in diesem Fall die Schrittweite manuell
anpassen, was bei Falscheinstellung zu einem großen Verlust an Bauelementen von einer
Gurtrolle führen kann.
Die schon vorhandene Funktion Automatische Erkennung der Fördererschrittweite (siehe
Abschnitt 5.7) ist deswegen erweitert worden. Ab Stationssoftware-Version 708.1 kann eine
optionale automatische Erkennung der Fördererschrittweite während der Laufzeit eingestellt und
ausgeführt werden.
Die automatische Erkennung der Fördererschrittweite ist derzeit nur für 8 mm und 2x8 mm X-
Förderer möglich.
Voraussetzung
Der Bediener muss die Berechtigung zum Download von und Upload an SIPLACE Pro haben,
siehe Abschnitt 7.38.

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Die Funktion wird in den Maschinenoptionen auf der GUI der Stationssoftware aktiviert oder
deaktiviert.
Abbildung 9-12: Automatische Erkennung der Fördererschrittweite aktivieren
Funktionsweise
Über die Bauelement-Nennbreite wird die theoretisch minimal mögliche Schrittweite errechnet. Die
Erkennung der Fördererschrittweite startet mit dieser minimalen Schrittweite. Zur Überprüfung der
Schrittweite-Einstellung werden 10 Bauelemente abgeholt. Wenn sich hierbei Abholfehler ergeben
(Muster: OK, NOK, OK…), wird von einer zu kleinen Einstellung ausgegangen und die Schrittweite
wird im nächsten Schritt um eine Stufe erhöht und die Messung wiederholt. Dieser Ablauf wird so
lange wiederholt, bis ohne Schrittweitenfehler abgeholt werden kann.
Bei aktivierter Funktion, wird die Erkennung der Fördererschrittweite in der Rüstungsansicht für die
Stellplätze mit dem folgenden Symbol für abweichende Parametereinstellung angezeigt:

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In der Detailansicht zum Förderer unter Förderereinstellungen wird zusätzlich der Zusatz
(Automatische Erkennung…) angezeigt.
Abbildung 9-13: Erkennung der Fördererschrittweite aktiviert
Wenn aufgrund einer allgemein schlechten Abholsicherheit keine Erkennung der
Fördererschrittweite möglich sein sollte, wird die Meldung Zu viele Fehler während der
automatischen Erkennung der Schrittweite ausgegeben.