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Stationssoftware 7xx bis 7 14.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020 178 10 Funktionsbeschreibun g Stationssoftware V709.x Leistungsmerkmale (V709.0) 10.1 SIPLACE TX-Serie – Bestückautomaten SIP LACE TX1/TX2/T…
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9.28 Erweiterungen in SIPLACE Vision
Das SIPLACE Vision-System ist wie folgt erweitert worden:
– Einblenden einer virtueller Tastatur
Kompatibler Modus: Kompatibel
SIPLACE Vision blendet automatisch eine virtuelle Tastatur auf der GUI der Stationssoftware
ein, sobald ein Text-Eingabefeld ausgewählt ist. Dies muss vorher in der Stationssoftware
konfiguriert werden.
Auf der GUI der Vision Teach Station wird die virtuelle Tastatur nicht eingeblendet, da hier
immer eine Tastatur zur Verfügung steht.
– Anpassungen, damit eigene Barcode-Marken mit der LP-Kamera gelesen werden können.
Kompatibler Modus: Komplett
– Verbessertes Verfahren beim Teachen der Abholposition, wenn die Kamera aufgrund einer
leichten Drehung außerhalb des Verfahrbereichs liegt.
Kompatibler Modus: Kompatibel
– Falls Verbindungsprobleme auftreten bei der Kommunikation mit den GigE-Kameras, werden
die Fehler durch spezielle Abfragen eingegrenzt und detaillierte Fehlermeldungen ausgegeben.
Kompatibler Modus: Komplett
– Korrektur bei Berechnung der Skalierung von MFU-Bauelementen.
Kompatibler Modus: Komplett
Leistungsmerkmale (V708.1 SP1: kompatibler Modus V707.3 SP1)
Diese Version enthält keine neuen Leistungsmerkmale.
Leistungsmerkmale (V708.1 SP2: kompatibler Modus V707.3 SP2)
Diese Version enthält keine neuen Leistungsmerkmale.

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10 Funktionsbeschreibung Stationssoftware V709.x
Leistungsmerkmale (V709.0)
10.1 SIPLACE TX-Serie – Bestückautomaten SIPLACE TX1/TX2/TX2i
Die Stationssoftware unterstützt die Bestückautomaten SIPLACE TX1/TX2/TX2i der neuen
SIPLACE TX-Serie. In den folgenden Abschnitten sind die wesentlichen Merkmale der SIPLACE
TX-Serie erläutert.
10.1.1 Machinenkonfigurationen und Bestückkopfkombinationen
Die Bestückautomaten der SIPLACE TX-Serie stehen in den unten aufgelisteten
Maschinenkonfigurationen und Bestückkopfkombinationen zur Verfügung.
Die Maschinenkonfigurationen SIPLACE TX1/TX2 und SIPLACE TX2i sind mit verschiedenen
Hauben ausgestattet. Das Meldeleuchtesystem ist das Gleiche wie für die SIPLACE X-Serie S.
Maschinenkonfigurationen
Bestückkopfkombinationen
TX1
Ein Portal, zwei Tische
*)
,Tisch auf
Stellplatz 1 in äußerer Lage
C&P20 P oder
CPP oder
Twin Head
TX2
Zwei Portale, zwei Tische
*)
, ein Tisch auf
Stellplatz 1 in äußerer Lage
C&P20 P + C&P20 P oder
CPP + CPP oder
CPP + Twin Head
TX2i
Zwei Portale, zwei Tische
*)
, ein Tisch auf
Stellplatz 1 in innerer Lage
C&P20 P + C&P20 P oder
CPP + CPP
*)
Tisch auf Stellplatz 2 immer in innerer Lage
Tabelle 10-1: Maschinenkonfigurationen und Bestückkopfkombinationen SIPLACE TX-Serie
HINWEISE
Eingeschränkter Verfahrbereich
– für Twin Head:
Das rechte Segment kann 3 Spuren auf der linken Seite des Tischs nicht erreichen,
das linke Segment kann 3 Spuren auf der rechten Seite des Tischs nicht erreichen.
– für Bestückkopf C&P20 P:
Die Spuren 1-2 können nicht erreicht werden auf Stellplatz 1.

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10.1.2 SIPLACE TX Transportsystem
Ein neues Transportsystem ist für die SIPLACE TX-Serie eingeführt worden.
SIPLACE TX besteht aus eine Eingabesektion (410 mm), eine Bestücksektion (380 mm) und eine
Ausgabesektion (210 mm). Der Transport unterstützt asynchronen und synchronen
Doppeltransportmodus sowie die Option I-Placement. Als Option kann die neue Lizenz Flexible
Dual Lane – Machine Connection Bound erworben werden, um den Doppeltransport in
Einfachtransportmodus zu unterstützen. Diese Lizenz ist an einer Einzelstation gebunden.
Die festen Transportwangen sind voreingestellt und mechanisch fest montiert in den äußeren
Positionen (Transportspur 1 – rechts, Transportspur 2 – links). Wangenpositionen: 231,0 mm,
268,0 mm und 281,0 mm. Wenn erforderlich können die festen Wangen in die Positionen
rechts/rechts oder links/links montiert werden. Benutzerdefinierte Wangenpositionen werden nicht
unterstützt.
Doppeltransport in Einfachtransportmodus ist nur möglich mit den festen Wangen in der äußeren
Position. Ein neues Mapping ist erforderlich, wenn diese Option das erste Mal aktiviert wird. Beim
Wechsel in diesen Modus, müssen die mechanischen Stopper entfernt werden, die sich zwischen
den zwei Transportspuren befinden. Deswegen ist ein Benutzereingriff erforderlich, bevor die
Wangen verstellt werden. Die notwendigen Anweisungen werden in einer detaillierten
Fehlermeldung angezeigt.
Höhenreferenzlauf und Undichtheittest werden automatisch an der festen Wange ausgeführt.
Im Doppeltransportmodus wird die Breitenverstellung der zwei Spuren gleichzeitig starten.
Maximale LP-Breite = 260 mm und maximale LP-Länge = 375 mm. Mit Doppeltransport in
Einfachtransportmodus ist die maximale LP-Breite 460 mm. Die Optionen Lange LP, Breite LP,
Hohe LP und Schwere LP werden nicht unterstützt.
Bei Leiterplatten bis zu 175 mm kann der TX-Transport zwei Leiterplatten in der Bestücksektion der
Maschine bearbeiten (Convoy-Modus). Das reduziert die Transportzeit für die Leiterplatten. Die
Leiterplatten werden von einem zusätzlichen Stopper eingesammelt bevor sie in die
Bestücksektion transportiert werden. Der Convoy-Modus ist standardmäßig aktiviert, kann aber
unter Service – Transportkonfiguration – Transportspur x – Parameter deaktiviert werden.
Als Option können Eingangs- und Ausgangs-Transporterweiterungen (z.B. für Barcode-Leser,
Förderer JTF-ML) und Vakuum-Tooling bestellt werden.
10.1.2.1 Transportreferenzlauf mit LP-Kamera
Aufgrund der Mechanik des TX-Transportsystems wird ein spezieller Referenzlauf mit LP-Kamera
verwendet, um die Wangenpositionen festzulegen.
Während des Referenzlaufs prüft die Software, ob die Wangenpositionen verändert wurden und
gibt eine geschätzte Position für jede Wange aus. Danach prüft die LP-Kamera, ob auf jeder
Wange Marken vorhanden sind, die diese Positionen verwenden. Wenn ja, werden diese
Positionen an das Transportsystem zur Aktualisierung übertragen.
Allerdings könnten die geschätzten Positionen ungültig sein, da die Wangenpositionen vom
Bediener geändert werden können während die Maschine ausgeschaltet ist, was weder von der
Software noch von der Hardware erkannt werden kann. In diesem Fall findet die LP-Kamera keine
Marken auf den Wangen und eine detaillierte Fehlermeldung wird angezeigt.
HINWEIS
Einige Abläufe, z.B. Kalibrierung, dürfen nicht von detaillierten Fehlermeldungen
unterbrochen werden. In solchen Fällen wird der Ablauf zu Ende geführt und eine
allgemeine Fehlermeldung angezeigt. Während des nächsten regulären Referenzlaufs
kann der Fehler über den detaillierten Fehler korrigiert werden.