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Stationssoftware 7xx bis 7 14.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020 159 HINWEIS Bei einem Upgrade von ein er früheren Stationssoftware-Version zu Version 708.0, werden Segmente mit de m Status Deaktiviert ode…

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9.7.2 Statistikdaten
Die Statistikdaten für die DP-Achsen der Bestückköpfe C&P20A werden vom Subsystem
ausgelesen und in die Datei CP20DPDump.xml abgespeichert. Ab dieser Stationssoftware-Version
werden zusätzlich die Statistikdaten für folgende Subsysteme in ähnlicher Weise erfasst:
Druckregelventil C&P20 P
Stern-Achse CPP
Z-Achse CPP
Im Gegensatz zu den Statistikdaten für die DP-Achsen der Bestückköpfe C&P20A, die nur
während des Maschinenhochlaufs aktualisiert werden, werden die zusätzlichen Statistikdaten
zyklisch alle 24h von den Subsystemen geladen. Die Daten werden im Verzeichnis
C:\Sirio\Work\eSW abgelegt. Es wird für jedes Subsystem eine eigene Datei angelegt.
9.8 Neuer Status für Segmente von Bestückköpfen C&P
Kompatibler Modus: Komplett
Segmente von Bestückköpfen C&P werden bei Bestückqualitäts- und Abholproblemen häufig vom
Bediener deaktiviert, was oft zum Austausch der Komponente führt. In vielen Fällen ist die
Komponente aber gar nicht defekt, sondern das Problem ist durch eine verschlissene Pipette oder
Filterscheibe entstanden.
Für solche Fälle kann in den Einzelfunktionen für die Kopfsegmente in der Ansicht
Statusübersicht der neue Status Nicht verwenden eingestellt werden. Das entsprechende
Segment erhält den Status Nicht verwendet. Defekte Segmente müssen zuerst auf Nicht
verwenden gesetzt und zusätzlich über die Schaltfläche Deaktivieren abgeschaltet werden. Über
die Schaltfläche Aktivieren kann das Segment wieder in Betrieb genommen werden.
Abbildung 9-4: Status für Segmente einstellen
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HINWEIS
Bei einem Upgrade von einer früheren Stationssoftware-Version zu Version 708.0,
werden Segmente mit dem Status Deaktiviert oder Nicht verwendet automatisch auf
den Status Aktiviert zurückgesetzt! Wenn erforderlich, muss der Status für solche
Segmente wieder manuell geändert werden.
9.9 Dauerlauf mit Bauelementen
Kompatibler Modus: Komplett
Damit Komponenten und Module vor Auslieferung einer Maschine auf Frühausfälle ausreichend
getestet werden können, ist ein Dauerlauf für einen möglichst realen Bestückbetrieb entwickelt
worden.
Bei dem Dauerlauf werden Bauelemente nach Vorgabe in SIPLACE Pro abgeholt und auf eine
Leiterplatte bestückt. Anschließend werden die Bauelemente in der Reihenfolge wie sie bestückt
wurden von der Leiterplatte entfernt und zurückgelegt, bevor der Zyklus von vorne startet. Hierzu
werden spezielle Bauelemente, Flächenmagazine und Leiterplatten verwendet. Das
Flächenmagazin wird über den Transport zugeführt. Zur erhöhten Robustheit können Marken auf
dem Flächenmagazin definiert werden.
Der Dauerlauf läuft automatisch ab und wird ab Bedienebene Service (Kunde) unter
Einstellungen Softwareoptionen Bestückvorgang (erweitert) Dauerlauf mit
Bauelementen aktiviert.
Abbildung 9-5: Dauerlauf mit Bauelementen
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HINWEIS
Für Bediener früherer Stationssoftware-Versionen:
Die bereits vorhandenen Einstellungen für Dauerlauf ohne Bauelemente (Bestücken
von Bauelementen simulieren) wurden von der Registerkarte Bestückvorgang auf die
neue Registerkarte Bestückvorgang (erweitert) verlagert.
9.10 Automatische Fehler-Reports auslösen
Kompatibler Modus: Komplett
Bei ungeplanten Maschinenstillständen während Dauerläufe und "Trockenläufe" können in dieser
Stationssoftware-Version automatische Fehler-Reports gezielt ausgelöst werden. Hierzu muss die
Überwachung von den Hauptachsen manuell eingestellt werden. Mit den erfassten Daten können
Störungsursachen schneller erkannt und analysiert und Störungen behoben werden. Die
Überwachungsfunktion steht für die Bedienebene Service (SIPLACE) zur Verfügung.
Zuerst muss der gewünschte Dauerlauf unter Einstellungen Softwareoptionen
Bestückvorgang (erweitert) gestartet werden. Wenn alle Hauptachsen laufen, muss die
Überwachung konfiguriert werden.
Die zu überwachenden Hauptachsen werden manuell ausgewählt und die Überwachungszeit kann
bei Bedarf für den aktuellen Dauerlauf geändert werden. Über die Checkboxen Watchdog-
Optionen wird die Überwachung dann aktiviert. Die eingestellten Hauptachsen bleiben auch nach
einem Neustart der Maschine gespeichert.
Abbildung 9-6: Überwachung aktivieren
Die ausgewählten Hauptachsen werden nach der Aktivierung überwacht. Wenn eine dieser
Hauptachsen nach der eingestellten Zeit nicht starten sollte, wird ein entsprechender
automatischer Fehler-Report ausgelöst.