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Stationssoftware 7xx bis 7 14.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020 97 Im Einfachtransportmodus gibt es eine feste und eine bewegliche Wange. Die feste Wang e kann an unterschiedlichen Positionen ei ngebaut w…

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Die Eingabe- und Ausgabesektionen sind kürzer als bei den bisherigen SIPLACE
Transportsystemen und bieten keinen Platz, um Leiterplatten zu puffern. Hierfür gibt es folgende
Lösungsmöglichkeiten:
1. Eingabe-/Ausgabe-Verlängerungen können als Option installiert werden.
Das Verhalten ist dann identisch zu dem des Transportsystems SX4.
In den Hardware-Optionen für den Transport muss der Benutzer auf der Bedienebene Service
(Kunde) einstellen, ob Erweiterungen installiert sind oder nicht.
Abbildung 7-29: Einstellung von installierten Erweiterungen
Gegebenenfalls muss auch die Geschwindigkeit für die Transportbänder angepasst werden,
um die Leiterplatten von einer Maschine zur nächsten zu übergeben (unter Transport
Geschwindigkeitsparameter einstellen).
2. Überlappenden Puffer benutzen (nur möglich für Bestückautomaten X3 S, X4 S und X4i S)
Wenn die Bestückautomaten in einer Linie stehen, können die Eingabe- und Ausgabesektionen
von beiden Maschinen zusammen als Puffer für eine Standard-Leiterplatte benutzt werden.
Hierfür muss die neue Schnittstelle SIPLACE Interface installiert werden (entsprechendes
Kabel installieren).
Eine Leiterplatte, die im Pufferbereich zwischen zwei Bestückautomaten liegt, wird nur in der
Nachfolgermaschine auf der Bedienoberfläche angezeigt.
3. Weitere Linienausrüstung (Ofen) kann hinter dem Bestückautomaten X3 S, X4 S oder X4i S
installiert werden.
In diesem Fall wird die Leiterplatte wie eine lange Leiterplatte behandelt. D.h., wenn eine
Leiterplatte in die Maschine eingefahren wird, oder zur Ausgabesektion bewegt wird, belegt sie
den Bestückbereich.
Bänder vor dem Bestückautomaten haben keine spezielle Auswirkung, außer dass die
Leiterplatte erst bei freier Bestücksektion in die Maschine fährt.
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Im Einfachtransportmodus gibt es eine feste und eine bewegliche Wange. Die feste Wange kann
an unterschiedlichen Positionen eingebaut werden. Im Doppeltransportmodus sind alle vier
Wangen beweglich, variable Festwangenpositionen sind möglich.
Die maximale Leiterplattenlänge beträgt 450 mm ohne die Option Lange Leiterplatte. Die
maximale Leiterplattenbreite ergibt sich aus der Position der festen Wange und dem
Transportmodus (Doppeltransport oder Doppeltransport als Einfachtransport). Die maximale
Leiterplattenhöhe beträgt 6,5 mm mit der Option Hohe Leiterplatte.
Im Transportsystem sind zum Stopp der Leiterplatte Lichtschranken an festen Positionen verbaut:
eine Lichtschranke pro Transportsegment (Eingabeband, Bestückbereiche, Zwischenband,
Ausgabeband). Bei der Option Lange Leiterplatte wird keine zusätzliche Lichtschranke eingebaut,
sondern lediglich der Offset konfiguriert/verändert. Die Leiterplatte wird dann soweit nach vorne
bewegt, bis sie mit der Hinterkante an einer durch den Offset definierten Stopp-Position liegen
bleibt.
Es gibt keinen mechanischen Stopper.
7.30 Bestückung von hohen Bauelementen mit Very High Force
Pick&Place Head und WPC5 / WPC6
Kompatibler Modus: Nicht unterstützt
Ab dieser Stationssoftware-Version können Bauelemente bis zu einer Höhe von 30mm und mit
einer Kraft von bis zu 70N bestückt werden. Der WPC5 kann ab Seriennummer 1485 solche
Bauelemente fördern, der WPC6 ab Seriennummer C1486.
HINWEIS
WPC6 Hohe Bauelemente nur ab Ebene 4!
Beim WPC6 kann wegen des Nachfüllmoduls keine Bauelemente > 25mm auf die
Ebenen 1 3 und 27 28 gestellt werden. Die Ebenen 4 28 werden vom SIPLACE
Pro Optimierer automatisch gerüstet. Die Ebenen 1 3 müssen vom Bediener manuell
blockiert werden.
Hierfür wurde der neue Bestückkopf Very High Force Pick&Place Head (im Folgenden VHF P&P-
Kopf genannt) entwickelt. Der VHF P&P-Kopf ist aus dem bestehenden Twin-Kopf abgeleitet, hat
aber nur ein Segment.
Der VHF P&P-Kopf wird auf den Bestückautomaten SX1/SX2 V2 unterstützt. Dazu wird auch eine,
an anderer Stelle und höher montierte LP-Kamera benötigt.
Der VHF P&P-Kopf und die Kameravariante (SST 34 H) werden in der Autokonfiguration
automatisch erkannt.
Für die Bestückung mit den genannten maximalen Werten gibt es den neuen, kurzen Pipettentyp
508. Dieser basiert auf den Pipettentyp 518, ist aber kürzer. Der Pipettentyp 508 kann auch vom
Twin-Kopf verwendet werden.
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7.31 Neuer Förderertyp TrayStak Feeder AX
Kompatibler Modus: Nicht unterstützt
Ab dieser Stationssoftware-Version wird der neue Förderertyp TrayStak Feeder AX auf dem
Bestückautomaten X4i S für Bestückköpfe CPP unterstützt.
Der TrayStak Feeder AX hat eine Ebene mit einem Flächenmagazin, dessen Größe mit der
Rüstung bestimmt wird und einen gestapelten Vorrat an weiteren Flächenmagazinen, für den die
FIFO-Regel gilt. Das aktuelle Flächenmagazin kann erst dann durch ein anderes Magazin vom
Vorrat ausgetauscht werden, wenn alle Bauelemente abgeholt worden sind.
Das Verhalten bei Abholfehlern läuft wie folgt ab:
Wenn ein Bauelement von SIPLACE Vision abgelehnt wird, wird im aktuellen Tray ein freies
Fach gesucht. Das aktuelle Tray kann ein anderes sein als das ursprüngliche Abhol-Tray.
Wenn das aktuelle Tray voll ist, wird das Bauelement abgeworfen.
Wenn ein freies Fach gefunden wird, wird dieses von der Software reserviert, so dass das
Bauelement später dort abgelegt werden kann.
Das Abholen weiterer Bauelemente wird ab diesem Zeitpunkt unterbunden, um zu verhindern,
dass das aktuelle Tray mit dem freien Fach/den freien Fächern ausgetauscht wird.
Abholen ist erst wieder möglich, wenn alle zurückzulegenden Bauelemente erfolgreich
abgelegt wurden.
Auf Grund von mechanischen Abweichungen beim Einbau des Förderers, muss der Bediener in
der Autokonfiguration beim ersten Start pro Stellplatz manuell festlegen, ob sich darauf ein
TrayStak Feeder AX befindet.
Abbildung 7-30: TrayStak Feeder AX vorhanden