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Stationssoftware 7xx bis 7 14.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020 69 Abbildung 7-3: Twin-Kopf kali brieren - Teilschritte Erweiterung der Einzelkal ibrierung In der Bedienoberfläche zur E inzelkalibrierung …

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7.9 Erweiterung der automatischen Kalibrierung
Wenn die Schaltfläche Kopf und Kameras ausgewählt wird, werden je nach Kopftyp
unterschiedliche Kalibrierschritte in die Gesamtkalibrierung aufgenommen.
Abbildung 7-2: Automatische Kalibrierung – Kopf und Kameras
Um den Kalibrierungsvorgang zu vereinfachen, wurde die automatische Kalibrierung um folgende
Schritte erweitert:
– Druck auf Null einstellen (für alle Bestückköpfe)
– Vakuum (geschlossen) kalibrieren (nur für Twin-Köpfe)
Abhängigkeit zum Pipettenwechsler
● Durch die Einbeziehung der Kalibrierung für das geschlossene Vakuum am Twin-Kopf ist eine
Abhängigkeit zum Pipettenwechsler entstanden. Für die Kalibrierung werden 518er Pipetten
verwendet, die im Zuge der Kopfkalibrierung abgeholt werden. Diese Abhängigkeit wird
aufgelöst, indem die Pipettenwechsler-Kalibrierung, falls auch diese in der Automatischen
Kalibrierung ausgewählt wurde, vor dem Teilschritt "Vakuum bei geschlossener Pipette
kalibrieren" durchgeführt wird. Die 518er Pipetten dürfen sich nicht in einer Garage befinden,
die für die Pipettenwechsler-Kalibrierung benötigt wird (Garage 1 jedes Magazins)! Wenn der
Pipettenwechsler bereits kalibriert ist, kann die Kalibrierung der Köpfe und Kameras separat
durchgeführt werden.
Falls die Voraussetzungen für die Kalibrierung des geschlossenen Vakuums nicht erfüllt sind
(Pipettenwechsler unkalibriert UND nicht ausgewählt, 518er Pipetten nicht vorhanden etc.), ist
es möglich den Kopf über die Einzelfunktionen schrittweise zu kalibrieren.
Teilkalibrierungen, die während der Kalibrierung des Kopfes erfolgreich durchgeführt wurden,
können gespeichert werden und sind gültig.
Am Beispiel eines Twin-Kopfes ergeben sich insgesamt folgende Teilschritte der Kalibrierung, die
im Ablauffenster angezeigt werden.

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Abbildung 7-3: Twin-Kopf kalibrieren - Teilschritte
Erweiterung der Einzelkalibrierung
In der Bedienoberfläche zur Einzelkalibrierung eines Kopfes wurden folgende einzeln
auswählbaren Kalibrierungen neu aufgenommen:
– Druck auf Null einstellen (für alle Bestückköpfe)
– Z-Achsen kalibrieren (nur für Twin-Köpfe)
– Vakuum bei geschlossener Pipette kalibrieren (nur für Twin-Köpfe)
Die Funktionen werden über ein Menü angeboten:
Abbildung 7-4: Einzelkalibrierung

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7.10 Testlauf nach Bestückkopftausch / Wartung
Nach Bestückkopftausch oder Wartung der Maschine kann der Bediener auf der Bedienebene
Service (Kunde) einen Testlauf (Trockenlauf der Maschine / Referenzläufe) starten durch Drücken
der Schaltfläche Testlauf in der Ansicht Wartung (Ölkännchen-Symbol).Die Funktion ist dieselbe,
die unter Einzelfunktionen – Dauerläufe – Maschinendauerläufe gestartet werden kann.
Der Testlauf startet direkt und wird zehnmal wiederholt. Transport und Gurtschneider sind dabei
deaktiviert. Im Dauerlauf werden alle Achsen und der MTC/WPC referiert und eine Pipetten-
Scanning wird durchgeführt, sofern Pipetten am Bestückkopf vorhanden sind.
7.11 Automatische Erkennung der Pipetten-ID
Um die Pipetten-Rüstung z.B. bei einem Produktwechsel zu erleichtern und zu beschleunigen,
werden die Pipetten mit einer zusätzlichen ID in der Pipettenschaft versehen, die automatisch von
SIPLACE Vision erkannt wird. Der Bediener muss nur die richtige Anzahl der korrekten
Pipettentypen in die Pipettengarage platzieren und muss sich nicht darum kümmern, dass die
Pipetten in die "korrekten" Magazine aufgefüllt werden.
HINWEIS
Gültigkeit:
Die automatische Erkennung der Pipetten-IDs kann nur für C&P-Bestückköpfe
durchgeführt werden.
Der Bediener muss das Pipetten-Scanning in der Ansicht Förderer, Bauelemente und Pipetten
manuell starten:
Abbildung 7-5: Pipetten-Scanning