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SIPLACE 1 Hochrüstanleitung für SW V 505.xx und 407.xx für Maschinen ab S-20/F4 bis HF Ausgabe 12/2004 1.1 Ziel und Umfang dieser Hochrüstung 8 1.1.2 Umfang des Sof tware-Upgrades Das Upgrade umfa sst die folgenden neuen…
SIPLACE 1 Hochrüstanleitung für SW V 505.xx und 407.xx für Maschinen ab S-20/F4 bis HF
Ausgabe 12/2004 1.1 Ziel und Umfang dieser Hochrüstung
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1 Hochrüstanleitung für SW V 505.xx
und 407.xx für Maschinen ab S-20/F4
bis HF
1.1 Ziel und Umfang dieser Hochrüstung
Um die Effizienz Ihrer Maschinen weiter zu erhöhen und Ihnen somit Wettbewerbsvorteile zu ver-
schaffen, bieten wir Ihnen ein Upgrade der Software inkl. Wechsel des Betriebs- und Program-
miersystems für Ihre komplette SIPLACE-Linie oder auch Stand-alone Maschine an, von den
neuen Maschinen der HF-Serie bis zurück zu S-20 / F4-Maschinen. 1
1.1.1 Effizienzsteigerung durch das Upgrade
Die Effizienzsteigerung an den oben genannten Maschinen ergibt sich vorrangig aus: 1
– Mehr Funktionalitäten / Features für Ihre Maschine
– Mehr Flexibiliät für Ihre Produktion, beispielsweise durch
– volle Kopfmodularität und eine konfigurierbare Bestückreihenfolge (SW 505.xx),
– den flexiblen Doppeltransport (SW V 505.xx): Dieser bietet die Möglichkeit zwischen einem
Doppeltransport und Einfachtransport umzuschalten: Dadurch ist das Bestücken eines
breiteren Produktspektrums in Verbindung mit optimierter Bestückleistung auf EINER Ma-
schine möglich.
– die Unterstützung des Bulk-Case-, Dipp- und Surftape-Feeders und bei SW V 407.xx zu-
sätzlich des 88 mm Feeders, der SOKO "Hohe Bauelemente" und "Nutzen ohne Marken".
– Erhöhung der Bestücksicherheit und Bestückqualität, beispielsweise durch
– weitere Minimierung von möglichen Fehlbestückungen durch zusätzliche Prüfungen,
beispielsweise durch "Face Down"-Erkennung (505.xx), Koplanarität (505.xx u. 407.xx), pi-
pettenbezogene Vakuumauswertung, verbesserte Marken- u. Inkpunkterkennung (407.xx)
– Dynamic Editing (Korrektur der Abholposition) mit SW V 505.xx, Fördererlageerkennung.
– Verbesserung der Bestückleistung durch synchronen Doppeltransport mit LP-Barcode.
– Leistungsfähigerem und stabilerem Betriebssystem (Plattform 1 und 2) und dadurch u. a.
– weniger down time,
– höhere Datensicherheit und schnellerer Datenaustausch,
– Größerer Bedienerfreundlichkeit durch eine einheitliche Software-Version inkl. einheitlichem
Betriebssystem auf den Maschinen innerhalb der Plattform 2 bzw. der Plattform 1.
Einen kompletten Überblick zu den neuen Leistungsmerkmalen der SW Versionen und den
daraus resultierenden Vorteilen für Ihre Produktion finden Sie im Abschn. 1.4. 1
SIPLACE 1 Hochrüstanleitung für SW V 505.xx und 407.xx für Maschinen ab S-20/F4 bis HF
Ausgabe 12/2004 1.1 Ziel und Umfang dieser Hochrüstung
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1.1.2 Umfang des Software-Upgrades
Das Upgrade umfasst die folgenden neuen Betriebssysteme und Anwendungen: 1
– Programmiersystem SIPLACE Pro 2.0 / 2.1:
– Installation der Betriebssysteme für den SIPLACE Pro Server und die Clients, je nach be-
nötigter Konfiguration (Stand-alone oder Standard, siehe Abschn. 1.5).
Hier werden die folgenden Betriebssysteme eingesetzt:
Workstationversionen: Windows XP oder Windows 2000/2003 Professional,
Serverversionen: Windows 2000 / 2003 Server.
– Erstinstallation des Programmiersystems SIPLACE Pro 2.0 / 2.1 oder Upgrade von
SIPLACE Pro 1.4 auf Version 2.0 / 2.1
-> siehe Kompatibiltiätsübersicht, Abb. 1.6 - 2 und Abb. 1.6 - 3 und Abb. 1.6 - 4.
Die Umstellung erfolgt entweder ausgehend vom Linienrechner auf SIPLACE Pro 2.0 /2.1
oder durch Upgrade der SW Version, wenn bereits mit SIPLACE Pro 1.4 gearbeitet wird.
– am Linienrechner SCO UNIX (als Zwischenschritt für den Wechsel nach SIPLACE Pro):
– Umstellung auf das Betriebssystem LINUX (SuSE 9.0)
(siehe Kompatibiltiätsübersicht, Abb. 1.6 - 2 und Abb. 1.6 - 4)
– am Linienrechner LINUX:
– Upgrade auf die Software Version SIPLACE Pro 2.0 / 2.1
-> siehe Kompatibiltiätsübersicht, Abb. 1.6 - 3
– an den Stationsrechnern:
– Umstellung auf das Betriebssystem Windows XP
– Upgrade auf Software-Version 505.xx an Maschinen der Plattform 2 (II)
– Upgrade auf Software-Version 407.03 an Maschinen der Plattform 1 (I)
Die Softwareumstellung bedingt unterschiedliche Hardware-Umrüstungen (z. B. Rechner, Netz-
werk). Der jeweilige Umfang ist dabei abhängig vom Maschinentyp und der Ausgangssituation
(Software/Hardware). 1
Die Ausgangssituation der Station bzgl. Software und Hardware, die dieser Beschreibung der
Hochrüstung zugrunde liegt, ist in der Abb. 1.9 - 2 genannt.
Diese Abb. zeigt auch die voneinander abhängigen, notwendigen Schritte. 1
Die Hochrüstung von älteren SW Versionen ist möglich (siehe Abb. 1.6 - 2). 1
Eine Übersicht zur Historie der Softwareversionen (was ist aktuell?) finden Sie im Abschn. 1.7. 1
Ob die Hochrüstung auch bei älteren Softwareversionen noch rentabel ist, sehen Sie
in Abb. 1.9 - 1. Bitte lassen Sie sich hierzu von dem für Sie zuständigen Servicecenter oder Ihrem
Vertriebspartner bei SIEMENS AG L&A EA 1 beraten. 1

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Ausgabe 12/2004 1.2 Zielgruppen dieser Dokumentation
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1.2 Zielgruppen dieser Dokumentation
Diese Anleitung richtet sich sowohl an den Kunden und Betreiber von SIPLACE Maschinen, als
auch an die Siemens-SMD-Service- und -Vertriebsabteilung. 1
1.2.1 Als Kunde / Betreiber einer SIPLACE-Bestückmaschine
unterstützt Sie diese Anleitung bereits im Vorfeld, bei der Entscheidungsfindung und bei der Pla-
nung (Vorteile? / Kosten? / Zeit?) einer kompletten oder teilweisen Hochrüstung. 1
Für einen umfassenden Überblick zur Hochrüstung, empfehlen wir Ihnen, diese Anleitung in der
Reihenfolge der Abschnitte durchzuarbeiten, bis inkl. Abschn. 1.12 und Abschn. 1.14. 1
Um lediglich einen schnellen Überblick zu gewinnen, lesen Sie bitte die folgenden Abschnitte: 1
– Zu den neuen Software-Versionen erhalten Sie erste Informationen im Abschn. 1.4.
– Abb. 1.7 - 1 und Abb. 1.7 - 2 gibt Ihnen den Überblick zur Pflege der Softwareversionen:
Welche Software ist oder wird abgekündigt und welche Software ist aktuell.
– Eine Komplettübersicht zur Softwareversion der Station und Kompatibilität aller Maschinenty-
pen mit SIPLACE Pro oder dem Linienrechner erhalten Sie in Abb. 1.6 - 2.
– Die Ausgangssituation und die daraus resultierenden, notwendigen Schritte zur Software- und
Hardwareumrüstung sehen Sie in Abb. 1.9 - 2.
– Alle Informationen zu möglichen Netzwerkausführungen (zu teilweiser oder kompletter Um-
stellung) und zur Frage "Warum Umstellung auf Twisted Pair?" finden Sie im Abschn. 1.10.
– Den geschätzten Gesamt-Zeitaufwand für die Hochrüstung erhalten Sie ab Abschn. 1.14.
Die Hochrüstung darf nur durch den SMD-Service, Fa. Siemens AG, durchgeführt werden.1
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