00194399-02.pdf - 第62页

SIPLACE 1 Hochrüstanleitung für SW V 505.xx und 407.xx für Maschinen ab S-20/F4 bis HF Ausgabe 12/2004 1.12 Fragen und Antworten zur Hochrüstung 60 1.12.4 S pezielle Fragen zu Plattform 0-Maschinen 26. Werd en Platt form…

100%1 / 172
SIPLACE 1 Hochrüstanleitung für SW V 505.xx und 407.xx für Maschinen ab S-20/F4 bis HF
Ausgabe 12/2004 1.12 Fragen und Antworten zur Hochrüstung
59
1.12.3 Spezielle Fragen zu Plattform 1-Maschinen
21. Was ist bei Wechsel zu SIPLACE Pro bzgl. der Maschinentypen der Linie zu beachten?
Plattform 0-Maschinen werden nur vom Linienrechner unterstützt. Eine gemischte Linie mit
Plattform 0-Maschinen kann deshalb nur wie folgt auf SIPLACE Pro umgestellt werden:
Die Plattform-0-Maschinen werden aus der Linie herausgenommen, getrennt aufgestellt und
mittels IEC-Bus-Kabel mit dem Linienrechner LINUX verbunden. Dann kann die andere Linie
auf SIPLACE Pro umgestellt werden und der Datenaustausch zwischen dem Linienrechner
LINUX und SIPLACE Pro mit dem Software-Paket SAMBA eingerichtet werden, wie in Abb.
1.11 - 3 dargestellt. 1
22. Gibt es im obigen Fall dann für den Linienrechner noch eine Anpassung?
JA, mit dem Modernisierungspaket LR 503.05 (siehe ab Abschn. 1.17.4.1). 1
23. Ist ein TP-Netzwerk auch mit dem Windows NT-Rechner empfehlenswert?
JA, z. B. kann durch das sternförmige Netzwerk eine Maschine schnell herausgenommen
und eingefügt werden, das TP-Netzwerk ist robuster und bietet einen sicheren Datenaus-
tausch. Für das TP-Netzwerk sind die Ersatzteile sicher verfügbar (siehe Abschn. 1.4.8). 1
24. Welcher Aufwand ist notwendig, wenn an Plattform 1-Maschinen noch die SW V < 404
vorliegt?
Bei allen SR SW Versionen < 406.xx ist ein Zusatzaufwand notwendig, wie beispielsweise der
Umbau oder Austausch des PC-Trägers, wenn noch ein Rechner C5 oder C6 bzw. 5L oder 4L
vorhanden ist (siehe Detail im Abschn. 1.13.2). Dieser Aufwand kommt neben den sonstigen
Punkten (z. B. ICOS, EPROMs) hinzu, die aus der jeweiligen Softwarebeschreibung zu ent-
nehmen sind.
Einen groben Überblick zum Aufwand in Abhängigkeit zur SW Version erhalten Sie im Ab-
schn. 1.9.2. Lassen Sie sich für den Zusatzaufwand ein Angebot machen.
Den Standard-Aufwand sehen Sie in der Liste in Abb. 1.9 - 2. 1
25. Warum sollte man den Stationsrechner auf Windows XP umstellen, obwohl die neue
SW V 407.03 auch auf dem Betriebssystem Windows NT 4.0 noch läuft?
Weil es für das Betriebssystem Windows NT 4.0 von Microsoft keine Fehlerbehebungen mehr
gibt und Windows XP viele Verbesserungen inkl. mehr Sicherheit im Datentransfer bietet, wie
im Abschn. 1.4.1 dargelegt. Für Windows XP ist ein Rechneraustausch erforderlich, in diesem
Zusammenhang wird auch das Twisted Pair Netzwerk umgestellt, da Coax-Komponenten von
der Industrie abgekündigt sind. Durch den Austausch alter Hardware beugen Sie also unkal-
kulierbaren Stillstandszeiten und eventuellem Datenverlust vor. Sie sichern so Ihren Maschi-
nen-Bestand und die geplante Produktion.
An älteren Plattform-1-Maschinen können sogar noch Rechner vorhanden sein, die nicht den
Mindestanforderungen von Windows NT 4.0 entsprechen (mind. 128 MB RAM). In diesen Fäl-
len muss der Rechner also sowieso getauscht werden. Der neue Rechner N 300 ist an die
Anforderungen von Windows XP angepasst. 1
SIPLACE 1 Hochrüstanleitung für SW V 505.xx und 407.xx für Maschinen ab S-20/F4 bis HF
Ausgabe 12/2004 1.12 Fragen und Antworten zur Hochrüstung
60
1.12.4 Spezielle Fragen zu Plattform 0-Maschinen
26. Werden Plattform 0-Maschinen von SIPLACE Pro unterstützt?
NEIN, für diese Maschinen ist weiterhin der Linienrechner (LR) notwendig. Wenn für die an-
deren Maschinen SIPLACE Pro gewünscht wird, ist die mögliche Konfiguration analog zur Si-
tuation, wie unten bei Frage Nr. 28. Die möglichen Linienkonfigurationen sehen Sie im
Abschn. 1.11. 1
27. Bringt die Umstellung des LR nach LINUX auch für Plattform 0-Maschinen noch Vor-
teile?
JA, denn mit LINUX erhalten Sie ein stabiles Betriebssystem, das von Siemens bzgl. Hard-
wareanpassungen und Softwarebereinigungen weiter gepflegt wird.
Die weiteren Vorteile sehen Sie im Abschn. 1.4.6. 1
Mit dem Umrüstpaket LR 503.04 (siehe ab Abschn. 1.17.4.1) modernisieren Sie Ihren Linien-
rechner. Die Hardware des Linienrechners LINUX ist bei einer Fertigungsumstellung prinzipi-
ell auch für SIPLACE Pro 2.0 verwendbar (siehe Abschn. 1.8). 1
28. Kann man eine HF-Maschine in eine Linie mit Plattform 0-Maschinen stellen bzw. um-
kehrt?
NEIN, weil für die Maschinen der HF-Serie immer SIPLACE Pro notwendig ist, dagegen für
die Plattform 0-Maschinen immer der Linienrechner benötigt wird. 1
29. Wie kann man in dieser Situation trotzdem einen Datenaustausch erreichen?
Die Plattform 0-Maschinen werden getrennt von der Linie aufgestellt, in welche eine Maschine
der HF-Serie integriert wird. Wenn jedoch die Plattform-0-Maschinen mittels IEC-Buskabel mit
dem Linienrechner LINUX verbunden werden, kann mit dem Software-Paket SAMBA (Be-
standteil der LR SW seit 502.xx) ein Datenaustausch zwischen dem Linienrechner LINUX und
SIPLACE Pro 2.0 erfolgen.
Diese Konfiguration ist in Abb. 1.11 - 3 dargestellt. 1
SIPLACE 1 Hochrüstanleitung für SW V 505.xx und 407.xx für Maschinen ab S-20/F4 bis HF
Ausgabe 12/2004 1.13 Im Vorfeld zu klärende IST-Situation der Maschine
61
1.13 Im Vorfeld zu klärende IST-Situation der Maschine
1.13.1 Standard-Ausgangssituation
Der hier beschriebenen Hochrüstung liegen die Ausgangssituationen bzgl. Software und Hard-
ware zugrunde, die in der Tabelle in Abb. 1.9 - 2 genannt sind. 1
Andere Ausgangsituationen sind möglich, erfordern aber Zusatzarbeiten für Hard- und Software.
Beispielsweise sind hierfür weitere Nachrüstteile oder bei bereits erfolgter Teilumstellung auch
weniger Teile mitzunehmen. Oder es müssen die Maschinendaten konvertiert werden.
Deshalb wird dringend empfohlen, den IST-Zustand der Maschine(n) der SIPLACE Linie im Vor-
feld der Hochrüstung, in Absprache mit dem Kunden sicherzustellen.
Dies gilt insbesondere auch für die vorliegenden SW Versionen an den Maschinen der umzurü-
stenden Linie, da auch daraus diverse Zusatzarbeiten resultieren, die anhand der entsprechen-
den Softwareversionsbeschreibungen und anderer relevanter Dokumentation, wie z. B. der
Übersichtspläne zu den SW Versionen, vorbereitet werden müssen. 1
Auf alle Ausgangssituationen, die von der Standard-Situation in Abb. 1.9 - 2 abweichen, wird in
dieser Anleitung nur am Rande eingegangen, damit diese Anleitung nicht zu umfangreich wird. 1
1.13.2 Mögliche Abweichungen von der Standard-Ausgangssituation
– Es kann bereits ein Rechner getauscht worden sein, so dass schon ein Stationsrechner N 300
bzw. P 300 vorhanden ist.
– An den Maschinen HS-60 und S-27 HM ist es in einigen zu klärenden Fällen möglich, dass
noch kein P 300 vorhanden ist. Im Zusammenhang mit dem Rechneraustausch ist dann auch
die Umstellung auf Twisted Pair notwendig.
– Es kann noch eine ältere Softwareversion als 503.xx bzw. 406.xx. vorliegen. Dadurch können
Hardware- und Software -Zusatzarbeiten (ICOS / E-PROM-Austausch oder E-PROM-Versi-
ons-/ Achsfirmware-Downloads) notwendig sein.
Für das Upgrade von SW V 501.xx auf SW V 505.xx ist z. B. auch die Konvertierung der Ma-
schinendaten notwendig. Die vorliegende SW Version ist deshalb unbedingt vorher zu klären.
– An SIPLACE-Linien, deren Rechner noch eine Combokarte (SR) bzw. eine COAX- und TP-
Netzwerkkarte (LR und SIPLACE Pro Rechner) besitzen, kann bereits ein vollständiges oder
teilweises Twisted Pair-Netzwerk vorhanden sein (siehe Übersichtsbilder im Abschn. 1.10 und
Abschn. 1.11).
– Bei S- und F-Maschinen der Plattform 1 kann noch das Betriebssystem Windows 3.11 instal-
liert sein (siehe Übersicht zur Software in Abb. 1.7 - 1), woraus Folgendes resultiert:
– Es ist noch die SW V < 404 vorhanden (siehe Abb. 1.7 - 1), d. h. für das Upgrade auf V 407
sind zusätzliche Schritte erforderlich -> siehe SW-Versionsbeschreibungen.