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SIPLACE 1 Hochrüstanleitung für SW V 505.xx und 407.xx für Maschinen ab S-20/F4 bis HF Ausgabe 12/2004 1.12 Fragen und Antworten zur Hochrüstung 58 1.12.2 S pezielle Fragen zu Plattform 2-Maschinen 17. Kann man eine HF-M…

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SIPLACE 1 Hochrüstanleitung für SW V 505.xx und 407.xx für Maschinen ab S-20/F4 bis HF
Ausgabe 12/2004 1.12 Fragen und Antworten zur Hochrüstung
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12. Was bringt die Umstellung des Linienrechners auf SIPLACE Pro 2.0?
Unter SIPLACE Pro 2.0 profitieren Sie in vollem Umfang von den zusätzlichen Funktionalitä-
ten der neuen Softwareversionen, derzeit 505.02 und 407.03 und gewinnen an Flexibilität in
der Verteilung der Aufgaben (siehe Überblick, Abschn. 1.4.5).
Wichtig ist hierzu auch der Ausblick im Abschn. 1.6.2. 1
13. Was MUSS man bei der Umstellung auf SIPLACE Pro beachten?
Für Plattform 0-Maschinen ist der Linienrechner weiterhin zwingend notwendig.
Für die Maschinen der HF-Serie ist SIPLACE Pro ab 2.0 zwingend erforderlich. 1
14. Wenn man beim Linienrechner bleiben will oder muss: Warum soll man diesen auf
LINUX umstellen?
Weil Sie mit LINUX ein stabiles Betriebssystem erhalten, das von Siemens bzgl. Hardware-
anpassungen und Softwarebereinigungen (im Gegensatz zu SCO UNIX) weiter gepflegt wird.
NUR unter LINUX (SuSE 9.0) können Sie mit der neuen Linienrechner SW Version 503.04
arbeiten, die Ihnen u. a. eine breitere Hardwareunterstützung bietet.
Die ausführliche Liste der Vorteile finden Sie im Abschn. 1.4.6.
Die neue Rechnerhardware des LINUX-Rechners kann bei späterer Umstellung auch für
SIPLACE Pro eingesetzt werden.
Die Linienrechnermodernisierung bringt auch für Plattform 0-Maschinen noch Vorteile (siehe
Abschn. 1.6.2). 1
15. Wir benötigen die neuen Funktionalitäten der Stationssoftware-Version 505.xx und
407.03 nur an einzelnen Maschinen der Linie. Ist ein Mischbetrieb unter SIPLACE Pro
2.0 oder dem Linienrechner LINUX möglich?
Ja, das ist in gewissem Rahmen, abhängig vom Maschinentyp, möglich.
Alle Kombinationsmöglichkeiten finden Sie in der Tabelle in Abb. 1.6 - 2.
Beispielsweise ist unter SIPLACE Pro 2.0 an HS-60- bis S-27 HM-Maschinen neben der Ver-
sion 505.xx auch noch SW V 503.xx möglich. Für Plattform 0-Maschinen ist unter SIPLACE
Pro 2.0 allerdings immer die SW V ab 407.02 notwendig.
Unter LINUX ist an Plattform 2-Maschinen nur an HS-50 und S-25 HM eine SW Version älter
als 503.xx möglich, für Plattform 1-Maschinen gibt es jedoch für jede Maschine noch die Mög-
lichkeit einer älteren SW Version, wie aus o. g. Tabelle im Detail ersichtlich. 1
16. Kann man die Windows-Server-Version bei der Stand-alone Konfiguration einsetzen,
um mit einem Rechner mehr als 7 Maschinen zu betreiben und inwieweit macht das
Sinn?
JA, das ist von der Rechnerhardware und dem Datenaufkommen her möglich. Wenn die Ar-
beitszeit am Rechner für LP-Optimierung und LP-Bearbeitungsvorgänge zu lang wird, ist je-
doch effizientes Arbeiten nur durch Verteilung der Aufgaben auf weitere Rechner möglich,
also durch Umstellung auf die Standard-Konfiguration (siehe Abschn. 1.5.4). 1
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1.12.2 Spezielle Fragen zu Plattform 2-Maschinen
17. Kann man eine HF-Maschine in eine Linie mit Plattform 0-Maschinen integrieren bzw.
umkehrt?
NEIN, weil für die Maschinen der HF-Serie immer SIPLACE Pro notwendig ist, dagegen für
die Plattform 0-Maschinen immer der Linienrechner benötigt wird. 1
18. Wie kann man in dieser Situation trotzdem einen Datenaustausch erreichen?
Die Plattform 0-Maschinen werden getrennt von der Linie, die eine HF-Maschine hat, aufge-
stellt und mittels IEC-Buskabel mit dem Linienrechner LINUX verbunden.
Nun kann mit dem Software-Paket SAMBA (Bestandteil der LR SW) ein Datenaustausch zwi-
schen dem Linienrechner LINUX und SIPLACE Pro herbeigeführt werden, wie in
Abb. 1.11 - 3 dargestellt. 1
19. Was ist der Aufwand, wenn an Plattform 2-Maschinen noch die SW V 501.xx vorliegt?
Ein Zusatzaufwand zur normalen Hochrüstung ist bei allen SW Versionen notwendig, die älter
sind, als in der Liste in Abschn. 1.9.3 für den jeweiligen Maschinentyp angegeben, also älter
als V 503 bzw. 504. Der Aufwand liegt aber im rentablen Bereich, so dass die Hochrüstung
trotz erforderlicher Zusatzsschritte in jedem Fall rentabel ist -> siehe Abschn. 1.9.2.
Für den Servicetechniker: Für das Upgrade von SW V 501.xx auf SW V 505.xx ist z. B. auch
die Konvertierung der Maschinendaten notwendig! 1
20. Muss man für SIPLACE Pro 2.0 auch das Upgrade der Station auf V 505.xx ausführen?
NEIN, an den HF-Maschinen kann noch übergangsweise mit V 504.xx gearbeitet werden.
An den anderen Plattform 2 -Maschinen ist die SW V 503.xx die Mindestvoraussetzung (siehe
Abb. 1.6 - 3). Sie nützen aber dabei nicht die neuen SW-Funktionalitäten, die von SIPLACE
Pro 2.0 unterstützt werden.
An den HF-3 -Maschinen ist die SW V 505.xx bereits vorhanden. 1
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1.12.3 Spezielle Fragen zu Plattform 1-Maschinen
21. Was ist bei Wechsel zu SIPLACE Pro bzgl. der Maschinentypen der Linie zu beachten?
Plattform 0-Maschinen werden nur vom Linienrechner unterstützt. Eine gemischte Linie mit
Plattform 0-Maschinen kann deshalb nur wie folgt auf SIPLACE Pro umgestellt werden:
Die Plattform-0-Maschinen werden aus der Linie herausgenommen, getrennt aufgestellt und
mittels IEC-Bus-Kabel mit dem Linienrechner LINUX verbunden. Dann kann die andere Linie
auf SIPLACE Pro umgestellt werden und der Datenaustausch zwischen dem Linienrechner
LINUX und SIPLACE Pro mit dem Software-Paket SAMBA eingerichtet werden, wie in Abb.
1.11 - 3 dargestellt. 1
22. Gibt es im obigen Fall dann für den Linienrechner noch eine Anpassung?
JA, mit dem Modernisierungspaket LR 503.05 (siehe ab Abschn. 1.17.4.1). 1
23. Ist ein TP-Netzwerk auch mit dem Windows NT-Rechner empfehlenswert?
JA, z. B. kann durch das sternförmige Netzwerk eine Maschine schnell herausgenommen
und eingefügt werden, das TP-Netzwerk ist robuster und bietet einen sicheren Datenaus-
tausch. Für das TP-Netzwerk sind die Ersatzteile sicher verfügbar (siehe Abschn. 1.4.8). 1
24. Welcher Aufwand ist notwendig, wenn an Plattform 1-Maschinen noch die SW V < 404
vorliegt?
Bei allen SR SW Versionen < 406.xx ist ein Zusatzaufwand notwendig, wie beispielsweise der
Umbau oder Austausch des PC-Trägers, wenn noch ein Rechner C5 oder C6 bzw. 5L oder 4L
vorhanden ist (siehe Detail im Abschn. 1.13.2). Dieser Aufwand kommt neben den sonstigen
Punkten (z. B. ICOS, EPROMs) hinzu, die aus der jeweiligen Softwarebeschreibung zu ent-
nehmen sind.
Einen groben Überblick zum Aufwand in Abhängigkeit zur SW Version erhalten Sie im Ab-
schn. 1.9.2. Lassen Sie sich für den Zusatzaufwand ein Angebot machen.
Den Standard-Aufwand sehen Sie in der Liste in Abb. 1.9 - 2. 1
25. Warum sollte man den Stationsrechner auf Windows XP umstellen, obwohl die neue
SW V 407.03 auch auf dem Betriebssystem Windows NT 4.0 noch läuft?
Weil es für das Betriebssystem Windows NT 4.0 von Microsoft keine Fehlerbehebungen mehr
gibt und Windows XP viele Verbesserungen inkl. mehr Sicherheit im Datentransfer bietet, wie
im Abschn. 1.4.1 dargelegt. Für Windows XP ist ein Rechneraustausch erforderlich, in diesem
Zusammenhang wird auch das Twisted Pair Netzwerk umgestellt, da Coax-Komponenten von
der Industrie abgekündigt sind. Durch den Austausch alter Hardware beugen Sie also unkal-
kulierbaren Stillstandszeiten und eventuellem Datenverlust vor. Sie sichern so Ihren Maschi-
nen-Bestand und die geplante Produktion.
An älteren Plattform-1-Maschinen können sogar noch Rechner vorhanden sein, die nicht den
Mindestanforderungen von Windows NT 4.0 entsprechen (mind. 128 MB RAM). In diesen Fäl-
len muss der Rechner also sowieso getauscht werden. Der neue Rechner N 300 ist an die
Anforderungen von Windows XP angepasst. 1