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SIPLACE 1 Hochrüstanleitung für SW V 505.xx und 407.xx für Maschinen ab S-20/F4 bis HF Ausgabe 12/2004 1.13 Im Vorfeld zu klärende IST-Situation der Maschine 61 1.13 Im V orfeld zu klärende IST -Situation der Maschine 1.…
SIPLACE 1 Hochrüstanleitung für SW V 505.xx und 407.xx für Maschinen ab S-20/F4 bis HF
Ausgabe 12/2004 1.12 Fragen und Antworten zur Hochrüstung
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1.12.4 Spezielle Fragen zu Plattform 0-Maschinen
26. Werden Plattform 0-Maschinen von SIPLACE Pro unterstützt?
NEIN, für diese Maschinen ist weiterhin der Linienrechner (LR) notwendig. Wenn für die an-
deren Maschinen SIPLACE Pro gewünscht wird, ist die mögliche Konfiguration analog zur Si-
tuation, wie unten bei Frage Nr. 28. Die möglichen Linienkonfigurationen sehen Sie im
Abschn. 1.11. 1
27. Bringt die Umstellung des LR nach LINUX auch für Plattform 0-Maschinen noch Vor-
teile?
JA, denn mit LINUX erhalten Sie ein stabiles Betriebssystem, das von Siemens bzgl. Hard-
wareanpassungen und Softwarebereinigungen weiter gepflegt wird.
Die weiteren Vorteile sehen Sie im Abschn. 1.4.6. 1
Mit dem Umrüstpaket LR 503.04 (siehe ab Abschn. 1.17.4.1) modernisieren Sie Ihren Linien-
rechner. Die Hardware des Linienrechners LINUX ist bei einer Fertigungsumstellung prinzipi-
ell auch für SIPLACE Pro 2.0 verwendbar (siehe Abschn. 1.8). 1
28. Kann man eine HF-Maschine in eine Linie mit Plattform 0-Maschinen stellen bzw. um-
kehrt?
NEIN, weil für die Maschinen der HF-Serie immer SIPLACE Pro notwendig ist, dagegen für
die Plattform 0-Maschinen immer der Linienrechner benötigt wird. 1
29. Wie kann man in dieser Situation trotzdem einen Datenaustausch erreichen?
Die Plattform 0-Maschinen werden getrennt von der Linie aufgestellt, in welche eine Maschine
der HF-Serie integriert wird. Wenn jedoch die Plattform-0-Maschinen mittels IEC-Buskabel mit
dem Linienrechner LINUX verbunden werden, kann mit dem Software-Paket SAMBA (Be-
standteil der LR SW seit 502.xx) ein Datenaustausch zwischen dem Linienrechner LINUX und
SIPLACE Pro 2.0 erfolgen.
Diese Konfiguration ist in Abb. 1.11 - 3 dargestellt. 1

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Ausgabe 12/2004 1.13 Im Vorfeld zu klärende IST-Situation der Maschine
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1.13 Im Vorfeld zu klärende IST-Situation der Maschine
1.13.1 Standard-Ausgangssituation
Der hier beschriebenen Hochrüstung liegen die Ausgangssituationen bzgl. Software und Hard-
ware zugrunde, die in der Tabelle in Abb. 1.9 - 2 genannt sind. 1
Andere Ausgangsituationen sind möglich, erfordern aber Zusatzarbeiten für Hard- und Software.
Beispielsweise sind hierfür weitere Nachrüstteile oder bei bereits erfolgter Teilumstellung auch
weniger Teile mitzunehmen. Oder es müssen die Maschinendaten konvertiert werden.
Deshalb wird dringend empfohlen, den IST-Zustand der Maschine(n) der SIPLACE Linie im Vor-
feld der Hochrüstung, in Absprache mit dem Kunden sicherzustellen.
Dies gilt insbesondere auch für die vorliegenden SW Versionen an den Maschinen der umzurü-
stenden Linie, da auch daraus diverse Zusatzarbeiten resultieren, die anhand der entsprechen-
den Softwareversionsbeschreibungen und anderer relevanter Dokumentation, wie z. B. der
Übersichtspläne zu den SW Versionen, vorbereitet werden müssen. 1
Auf alle Ausgangssituationen, die von der Standard-Situation in Abb. 1.9 - 2 abweichen, wird in
dieser Anleitung nur am Rande eingegangen, damit diese Anleitung nicht zu umfangreich wird. 1
1.13.2 Mögliche Abweichungen von der Standard-Ausgangssituation
– Es kann bereits ein Rechner getauscht worden sein, so dass schon ein Stationsrechner N 300
bzw. P 300 vorhanden ist.
– An den Maschinen HS-60 und S-27 HM ist es in einigen zu klärenden Fällen möglich, dass
noch kein P 300 vorhanden ist. Im Zusammenhang mit dem Rechneraustausch ist dann auch
die Umstellung auf Twisted Pair notwendig.
– Es kann noch eine ältere Softwareversion als 503.xx bzw. 406.xx. vorliegen. Dadurch können
Hardware- und Software -Zusatzarbeiten (ICOS / E-PROM-Austausch oder E-PROM-Versi-
ons-/ Achsfirmware-Downloads) notwendig sein.
Für das Upgrade von SW V 501.xx auf SW V 505.xx ist z. B. auch die Konvertierung der Ma-
schinendaten notwendig. Die vorliegende SW Version ist deshalb unbedingt vorher zu klären.
– An SIPLACE-Linien, deren Rechner noch eine Combokarte (SR) bzw. eine COAX- und TP-
Netzwerkkarte (LR und SIPLACE Pro Rechner) besitzen, kann bereits ein vollständiges oder
teilweises Twisted Pair-Netzwerk vorhanden sein (siehe Übersichtsbilder im Abschn. 1.10 und
Abschn. 1.11).
– Bei S- und F-Maschinen der Plattform 1 kann noch das Betriebssystem Windows 3.11 instal-
liert sein (siehe Übersicht zur Software in Abb. 1.7 - 1), woraus Folgendes resultiert:
– Es ist noch die SW V < 404 vorhanden (siehe Abb. 1.7 - 1), d. h. für das Upgrade auf V 407
sind zusätzliche Schritte erforderlich -> siehe SW-Versionsbeschreibungen.

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– Es ist noch ein Rechner < C5 (5L oder 4L) vorhanden, falls er zwischenzeitlich noch nicht
getauscht wurde. Dieser Rechner besitzt nicht die für Windows NT notwendigen 128 MB
RAM. Falls eine übrige Lizenz für Windows NT 4.0 vorhanden (neue können nicht erworben
werden), könnte übergangsweise für Windows NT 4.0 ein Rechner Scenic 661 oder
XB-D1171 verwendet werden, dies wird aber nicht empfohlen: Hier sollte gleich der Rech-
ner N 300 verwendet werden! Somit ist auch das neue Betriebssystem Windows XP mög-
lich, wodurch ein einheitliches Betriebssystem für die Maschinen der Plattform 1 und 2
erreicht wird.
– Am Rechner N 300 ist dann nur noch das Twisted Pair-Kabel möglich!
– Bei Einbau des neuen Rechners N 300 ist die Anpassung des PC-Trägers notwendig:
Wenn noch ein Rechner C5 oder C6 vorhanden ist, muss die Auflagefläche für den Rech-
ner- und für den Monitor durch je eine Adapterplatte angepaßt werden.
Wenn noch ein Rechner 5L oder 4L vorhanden ist, muss der neue PC-Träger eingebaut
werden.
Als Servicetechniker kontaktieren Sie bitte im Vorfeld des oben beschriebenen Umbaus
des PC-Trägers die Abt. POE zur Einholung eines Angebots und Klärung der Details. 1
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